Monat: Januar 2018

Walter Jury: „BURN – Der Anfang vom Ende“ (Die Tate-Archer-Reihe, Band 2)

Walter Jury, Sarah Fine
cbt-Verlag
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
9,99€

 

 

 

»Independence Day« meets »Top Secret!«

Tate hat den Scanner verloren, den er um jeden Preis schützen wollte und den sein Vater als unabdingbar für das Überleben der Menschheit ansah. Doch Tate ist vollauf damit beschäftigt, sich und Christina in Sicherheit zu bringen – vor Aliens und feindlich gesinnten Menschen gleichermaßen. Im Safe House seines Vaters stößt er auf einen Hinweis, der ihm klarmacht, was den Planeten wirklich bedroht. Bald verdichten sich die Zeichen, dass sein Gegner mächtiger und gefährlicher ist, als er… (Umschlagtext)

Der fulminante Endkampf!

Der 2. Teil um Tate Archer beginnt an der Stelle, an der Band 1 aufhört. Der Scanner ist weg. Und Tate und Christina schweben nach wie vor in höchster Gefahr. Sie brauchen einen sicheren Ort. Gerade als man denkt, das Katz-und-Maus-Spiel aus Band eins würde auch in der Fortsetzung die Handlung dominieren, kommt der große Wandel. Aus Feinden werden plötzlich Verbündete. Denn es gibt noch einen viel gefährlicheren Feind, der sowohl das Ende der H2 als auch der Menschheit bedeuten kann.

Darüber musste ich schon fast ein bisschen schmunzeln. Die H2 kamen auf die Erde, weil sie auf ihrem eigenen Planeten von einer feindlichen Spezies unterwandert und ausgerottet wurden, und machen auf der Erde eigentlich nichts anderes als ihnen selbst wiederfahren ist. Die Kette des Aussterbens.

In BURN gibt es auf jeden Fall mehr Abwechslung in der Handlung, es gibt neue sympathische und spannende Figuren, noch mehr Verwicklungen und einen filmreifen Endkampf. Mir hat die Entwicklung von Tate und Christina gefallen. Nicht nur ihre Beziehung zueinander, sondern auch ihre persönliche, charakterliche Weiterentwicklung. Der Schreibstil ist wie schon in Band eins sehr packend. Die Spannung bleibt durch das gesamte Buch auf dem höchsten Level, sodass man als Leser mit Herzrasen durch die Kapitel fliegt und vor Nervenkitzel fast vergeht. Insgesamt ein gelungener Abschluss!

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Bloggerportal für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

 

 

 

„SCAN – Im Visier der Feindes“ von Walter Jury und Sarah Fine

Sarah Aßmann: „Kawaii backen:

 

Sarah Aßmann
Bassermann Verlag
80 Seiten
9,99€

 

 

Das japanische Wort KAWAII bedeutet süß, niedlich, ein Schätzchen. Und so sind die Kekse und Kuchen in diesem Buch. Es sind kleine Maskottchen, die an Prüfungstagen mitgegeben werden, ein herzliches Dankeschön oder eine liebevolle Freundschaftsgeste. Wer Spaß an Hello Kitty und Pokémon hat, der wird sie lieben. Und wer etwas ganz Besonderes für einen Sweet Table, zur Hochzeit oder zum Geburtstag sucht, der wird hier fündig. (Umschlagtext)

In Japan bezeichnet Kawaii ein Konzept, das das Niedliche, Kindliche betont und sich über alle Bereiche der japanischen Gesellschaft und Kultur erstreckt. Elemente von Kawaii finden sich nicht nur in der Mode oder im öffentlichen Leben, sondern werden auch als Mittel zum Wahlkampf eingesetzt. Kawaii ist einfach allgegenwärtig und schwappt immer mehr auch zu uns herüber.

Kawaii backen setzt auf zuckersüße Akzente. Insgesamt gibt es 6 verschiedene Grundrezepte, die den sieben verschiedenen Themenbereichen entsprechend abgewandelt werden. Insofern besticht das Buch weniger durch ausgefallene Rezepte als durch vom Kawaii-Konzept inspirierte Deko-Ideen und eine hübsche Präsentation. Der Keksteig beispielsweise ist ein simpler Plätzchenteig, der gut zum Ausstechen geeignet ist. Ihr könnt aber auch jedes andere euch bekannte Plätzchenrezept aus eurem eigenen Fundus verwenden. Die Verzierung auf den Keksen ist Zuckerguss, so wie ihn schon meine Oma hergestellt hat, wird jedoch ganz toll als Royal Icing bezeichnet.

Ebenfalls vorhanden sind Schablonen für die Kekse. Allerdings hege ich Zweifel an deren Praktikabilität. Es handelt sich um Umrisse auf der Innenseite des Buchdeckels. Wie ist das gedacht? Soll man die Umrisse abmalen und sich dann eine Schablone anfertigen? Jeden Keks einzeln mit dem Messer ausschneiden? Diese Kekse sind dann in der Tat zu wertvoll, weil in mühevoller Handarbeit gefertigt, um sie einfach aufzuessen! Die meisten Ausstechformen gibt es glücklicherweise im Handel zu kaufen. Darauf habe ich schließlich zurückgegriffen.

Kawaii backen ist als Einstieg für Backanfänger und für alle, denen das Kawaii-Konzept gefällt, super gut geeignet, da die Rezepte nicht zu schwer sind. Für die liebevollen, detailreichen Verzierungen sollte man ein wenig Geduld mitbringen. Ich denke, wer Inspiration für sein nächstes Backvorhaben sucht, der wird in diesem Buch fündig.

Zum Schluss noch einen großen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

[Top]

Walter Jury: „SCAN – Im Visier des Feindes“

 

Walter Jury, Sarah Fine
cbt-Verlag
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
9,99€

 

 

Der 16-jährige Tate wird von seinem Vater gnadenlos gedrillt. Während seine Freunde noch in den Federn liegen, übt Tate Ju-Jutsu-Kicks und paukt anschließend Waffenkunde und Chinesisch. »Für die Familie« – so begründet sein Vater das seltsame Boot-Camp-Training. Tate aber hat längst die Nase voll und stiehlt aus dem Hochsicherheitsbüro seines Vaters einen vermeintlich harmlosen Scanner. Mit fatalen Konsequenzen. Plötzlich sind Tate und seine Freundin Christina auf der Flucht vor Aliens, die aussehen wie Menschen – und nichts weniger als das Schicksal der Erde hängt von ihnen ab… (Umschlagtext)

Eine Verfolgungsjagd, die einen kaum zu Atem kommen lässt.

Der Hintergrund der Geschichte ist, dass bereits vor einigen Jahrhunderten Aliens auf der Erde landeten und sich seither mit den Menschen vermischt haben. Diese Vermehrung ist so weit fortgeschritten, dass mittlerweile mehr als zwei Drittel der Erdbevölkerung von Aliens abstammen, wobei die meisten nicht einmal wissen, dass sie Aliens sind. Es gibt nur noch wenige Familien, die auf eine ‚reinblütige‘ Abstammung zurückblicken können und die nun natürlich eifrig darum bemüht sind, den Fortbestand der Menschenheit zu sichern, indem sie sich nur untereinander fortpflanzen. (Das Thema wird nur realtiv am Rande erwähnt, doch auch Tate fällt auf, was das bedeutet. Stichwort Erbkrankheiten, Genmutation.)

Der Scanner, den Tate aus einem rebellischen Impuls heraus aus dem Labor seines Vaters entwendet, ist in der Lage, zwischen Mensch und Alien zu unterscheiden. Warum genau die Aliens Tate gnadenlos verfolgen und was sie mit dem Scanner für Unheil anrichten wollen, wird im Buch nicht wirklich geklärt. Ich konnte nicht nachvollziehen, was die Alienrasse so bösartig macht, weil ihre Motive im Unklaren bleiben. Ja gut, sie haben die meisten Machtpositionen in der Welt besetzt und die Menschheit ist eine aussterbende Art. Das muss als Erklärung reichen. Im Vordergrund der Handlung steht ganz klar die Verfolgungsjagd. Tates Flucht zusammen mit seiner Freundin Christina ist ein packender Nervenkitzel. Ständig sind ihnen die Aliens dicht auf den Fersen und selbst ihren vermeintlichen Verbündeten können sie nicht trauen. Die Spannung hält sich dadurch durch das gesamte Buch bis zur letzten Seite.

Ich bin echt gespannt, wie es weitergeht. Denn abgesehen von den Lücken in der Handlung ist SCAN ein sehr spannendes und wirklich gut geschriebenes Buch. Die Charaktere kommen authentisch rüber, ihre Gefühle lassen sich nachvollziehen und Tate ist ein junger Actionheld, über den man doch recht gerne liest.

Ich danke dem Bloggerportal für die Zusendung des Rezensionsexemplares!

„BURN – Der Anfang vom Ende“ erschienen am 11.Dezember 2017

[Top]