Kategorien
Frauenromane Rezensionen Romane Weihnachten

Heidi Swain: „Träume sind aus Zimt und Zucker“ (Die Kirschblüten-Reihe, Band 2)

Heidi Swain
Penguin Verlag
10,00€

Küsse unter dem Mistelzweig

Als ihre Freundinnen sie um Hilfe bitten, zögert Ruby nicht lange und eilt zurück in ihre verträumte Heimatstadt Wynbridge. Auf dem Weihnachtsmarkt soll sie Leckereien aus dem beliebten Kirschblütencafé verkaufen – der perfekte Ferienjob! Zwischen duftenden Plätzchen und wärmendem Glühwein kann Ruby von ihrer Zukunft träumen. Doch dann taucht ihr Ex-Freund Steve am Nachbarstand auf, über den sie nie wirklich hinweggekommen ist. Und plötzlich fällt es Ruby alles andere als leicht, sich auf die Köstlichkeiten in ihrer Auslage zu konzentrieren… (Klappentext)

Weihnachtlich und kurzweilig

Was gibt es schöneres, als in der Weihnachtszeit zwischen verträumten Buchtiteln und romantischen Covern zu schwelgen. „Träume sind aus Zimt und Zucker“ fängt allein schon rein optisch die weihnachtliche Gemütlichkeit ein. Und beim Lesen des Titels glaubt man den Duft von frischen Kräppelchen in der Nase zu haben. Es ist der zweite Band aus der Kirschblüten-Reihe, die in dem kleinen britischen Städtchen Wynbridge spielt.

Die Handlung ist stimmungsvoll und kurzweilig. Ruby hat ihr vielversprechendes Studium abgebrochen, um auf dem Weihnachtsmarkt ihrer Heimatstadt die Köstlichkeiten und Basteleien aus dem Kirschblütencafé zu verkaufen. Mit dem Geld möchte sie ihre Reisekasse aufbessern. Rubys Vater blickt natürlich sorgenvoll auf die Zukunft und Karriere seiner Tochter. Schließlich hat sie einen Abschluss mit Auszeichnung. Der Konflikt zwischen Vater und Tochter führt immer wieder zu den gleichen Dialogen, was spätestens nach der fünften Wiederholung Langeweile hervorruft. Von den zahlreichen Nebenfiguren, die durch Wynbridge wuseln, schwirrte mir der Kopf. Ich hatte leider wirklich Probleme, die vielen Namen den Figuren zuzuordnen plus deren persönliche (Liebes-) Dramen im Gedächtnis zu behalten. Dagegen half nicht einmal, dass ich bereits Teil 1 dieser Reihe gelesen hatte.

Ruby engagiert sich sehr für den Erhalt des Weihnachtsmarktes und bringt jede Menge Ideen für dessen Aufwertung und Verbesserung ein, nicht ahnend, dass im Hintergrund eine regelrechte Verschwörung der Stadtverwaltung läuft. Es ist süß, wie die Gemeinschaft des kleinen Städtchens durch das gemeinsame Ziel zusammengeschweißt wird. Auch wenn die Geschichte stellenweise überzeichnet ist, vermittelt sie eine sehr schöne Weihnachtsbotschaft.

Rubys Liebesgeschichte fand ich dagegen ziemlich fade. Es mangelt deutlich an Schwung. Beide Figuren befinden sich von Beginn an am selben Punkt ihrer Beziehung – getrennt, aber ganz offensichtlich noch mit Gefühlen für den jeweils anderen. Von den Gefühlen merkt man nicht viel, es gibt keine interessanten Auseinandersetzungen, kaum eine richtige Entwicklung.

Sehr gelungen ist aber das Flair einer britischen Kleinstadt zur Weihnachtszeit. Die Autorin kreiert eine gemütliche winterlich-weihnachtliche Atmosphäre. Der Roman ist äußerst kurzweilig und liest sich ebenso rasant weg. Als unaufregende Lektüre zwischen den Jahren fand ich ihn super. Ließ sich hervorragend zu einem Becher Punsch und Lebkuchen wegschmökern.

Herzlichen Dank an den Verlag für das kostenlos zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

Heidi Swain: „Frühling im Kirschblütencafé“ (Die Kirschblüten-Reihe, Band 1)
error
Kategorien
ab 14 Jahre Fantasy Jugendliteratur Rezensionen

Laini Taylor: „Strange the Dreamer – Ein Traum von Liebe: Buch 2“

Laini Taylor
ONE Verlag
empfohlenes Alter: ab 14 Jahre
15,00 €

Was für eine unmögliche Situation. Sie war allein dort oben, er war allein hier unten, und trotzdem hatten sie auf seltsame Weise zusammengefunden. Weil Sarai sich in seinem Traum befand und er ihn mit ihr teilte.

Sagenumwoben, voller Schönheit, Wunder und Mysterien – so hat Lazlo sich die Verborgene Stadt, über die er so viel gelesen hat, immer vorgestellt. Doch Weep hütet ein düsteres Geheimnis, dem Lazlo und seine Gefährten auf den Grund gehen sollen. Welche Rolle spielt dabei Sarai, das blauhäutige Mädchen, welches ihm immer wieder in seinen Träumen begegnet? Nacht für Nacht treffen sich die beiden, und Lazlo spürt, wie das Band zwischen ihnen immer stärker wird. Doch hat ihre Liebe eine Chance?

Folge weiter der Geschichte von Lazlo und Sarai in der Verborgenen Stadt Weep… (Klappentext)

Göttlich, fantasievoll und grandios erzählt

Da der erste Teil von Laini Taylors neuer Fantasyreihe in zwei Bände aufgeteilt wurde, nahm die Geschichte im letzten Buch gerade an Fahrt auf, ehe sie abrupt endete. Der zweite Teil knüpft nun nahtlos an den ersten an.

Endlich ist Lazlo in der Verborgenen Stadt Weep angekommen. Doch sie ist so vollkommen anders als er es sich als Junge vorgestellt hat. Die Zitadelle der Mesarthim verdunkelt den Himmel, die Straßen sind von herumliegendem Müll und Ungeziefer verdreckt. Kuchen stehen definitiv keine auf den Fensterbänken. Die Gefährten um den Götterschlächter Eril-Fane suchen nach einem Weg, um das Metall und somit den Schatten, der über der Stadt liegt, zu zerstören. Die Fronten zwischen den Einwohnern von Weep und der „Götterbrut“ in der Zitadelle sind verhärtet, genauso wie zwischen Minya und den übrigen Götterkindern.

Laini Taylors Schreibstil ist, wie schon im ersten Band, einfach märchenhaft. Sie kreiert eine fantasievolle Welt, in der man sich verlieren kann. Stand im ersten Teil Lazlos Reise im Vordergrund, liegt der Fokus diesmal stark auf Lazlos Träumen und der Beziehung zwischen ihm und Sarai. Sarai ist die Muse der Albträume. Mit Hilfe eines Schwarms Motten dringt sie in die Träume der Menschen ein, schürt deren Ängste und manipuliert sie. Auf diese Art lernen sich die beiden auch kennen. Sarai und Lazlo sind fasziniert vom jeweils anderen. Im Verlauf der Handlung wachsen die beiden immer mehr zusammen.

Da den Begegnungen im Traum von Lazlo und Sarai viel Raum gegeben wird, entstehen einige Längen. Erst das letzte Drittel ist unglaublich spannungsgeladen und wartet mit einem grandiosen Finale und überraschenden Wendungen auf.

Insgesamt eine gelungene Fortsetzung mit einem magisch-poetischen Schreibstil. Laini Taylor hat eine geradezu göttliche Welt geschaffen, in der Licht und Dunkel nah beieinander liegen. Eine sehr tiefgründige Geschichte mit spannenden Entwicklungen und starken Charakteren.

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Verlag und der Bloggerjury für die Zusendung eines Rezensionsexemplars!

Laini Taylor: „Strange the Dreamer – Der Junge, der träumte: Buch 1“

error
Kategorien
Hörbücher Rezensionen Weihnachten

„Schnauze – Die Weihnachtsbox“ gelesen von Andrea Sawatzki und Christian Berkel

cbj audio
Gesamtspielzeit: ca. 4 Stunden
empfohlenes Alter: ab 6 Jahre
Audio-CD: 15,00 €

Drei Adventsabenteuer: Schnauze, es ist Weihnachten! Schnauze, das Christkind ist da! Schnauze, jetzt ist Stille Nacht!

Die Zeit vor Weihnachten ist immer aufregend. Das erleben auch Hund Bruno und Katze Soja. Vom ersten Kennenlernen über Frauchens Nachwuchs bis zur Suche nach den Kamelen der Heiligen Drei Könige geht es turbulent durch den Advent.

Drei süße Geschichten zum Anhören

Gleich drei Bände der Schnauze-Adventsbücher sind in dieser Sammelbox als Hörbücher vereint. Das bedeutet fast 4 Stunden Hörvergnügen insgesamt. Gelesen werden die Kapitel abwechselnd von Christian Berkel und Andrea Sawatzki, die Hund Bruno und Katze Soja mit ihren Stimmen viel Charme und Leben verleihen. Die Spieldauer der einzelnen Kapitel variiert zwischen 2:30 bis 3 Minuten. Anders als bei den Adventskalenderbüchern lohnt es sich nach meinem Empfinden hier nicht, in der Adventszeit täglich nur ein Kapitel anzuhören. Dafür sind sie einfach zu kurz und es macht zu viel Spaß  Christian Berkel und Andrea Sawatzki zuzuhören, als dass man nach drei Minuten schon unterbrechen möchte.

Im ersten Band „Schnauze, es ist Weihnachten“ zieht die Katze Soja besuchsweise in Brunos zu Hause ein. Bruno hat bereits einige Weihnachtsfeste in seinem Hundeleben erlebt und freut sich auf ein ruhiges, gemütliches Fest. Die sportliche Katze dagegen entwickelt ein Fitnessprogramm, das mit der Gemächlichkeit Brunos kollidiert.

Im zweiten Teil „Schnauze, das Christkind ist da“ erwartet Brunos Frauchen ein Baby und das ausgerechnet an Weihnachten. Der Traum einer entspannten Adventszeit zerplatzt, denn Babys machen Krach. Das wirft außerdem die Frage auf, was aus Brunos und Sojas Geschwistern geworden ist.

Im dritten Teil „Schnauze, jetzt ist Stille Nacht!“ wird Bruno kurzerhand bei Sojas Familie untergebracht, wo es Tofu und Gemüsebratlinge gibt. Wird er die Weihnachtszeit überhaupt überleben, wenn es nichts Richtiges zwischen die Zähne gibt? Und dann verschwinden die Kamele der Heiligen Drei Könige vom Marktplatz und Soja ist entschlossen, der Sache auf den Grund zu gehen.

Die kleinen Kabbeleien zwischen Bruno und Soja sind absolut witzig und bringen selbst die Erwachsenen, die zuhören müssen, zum Schmunzeln. Christian Berkel trifft den mürrischen Hundeton perfekt und auch Andrea Sawatzki vermittelt auf amüsante Art die katzenhafte Attitüde Sojas. Die Geschichten sind – auch gemessen am Umfang – nicht sonderlich komplex, aber auf jeden Fall kindgerecht und unterhaltsam. Die Sammelbox ist natürlich mega praktisch und als Geschenk für die Weihnachtszeit ideal.

Vielen Dank an cbj audio für das Rezensionsexemplar!

Karen Christine Angermayer: „Schnauze, es ist Weihnachten!: Die Schnauze-Reihe, Band 1“
Karen Christine Angermayer: „Schnauze, das Christkind ist da!: Die Schnauze-Reihe, Band 2“
Karen Christine Angermayer: „Schnauze, jetzt ist Stille Nacht!: Die Schnauze-Reihe, Band 3“
error
Kategorien
Geschenkbücher Rezensionen

Karl Lauer: „Ich bin gerührt, sagte der Teig: Papas beste Flachwitze“

Karl Lauer
Goldmann Verlag
9,00€

»Ich habe gestern bei Weight Watchers angerufen. Hat keiner abgenommen.«

Ha! Ha! Schon wieder einer: schräg, flach und vermeintlich originell. So sind die Witze, die Väter, Opas, Schwiegerväter und Onkel regelmäßig zum Besten geben. Keiner entkommt dem Witzeradar. Und irgendwann muss man dann doch lachen, und ohne sie würde etwas fehlen. Eine Sammlung der besten Kalauer, die dem nächsten Familienabend noch einmal eine ganz eigene Dynamik verleihen wird. Spaß garantiert!

Füße hoch! Flachwitz im Anflug.

Angefangen beim Namen des Autors bis zur letzten Seite ist dies ein absolut unterhaltsames Buch. Es ist ein Sammelsurium amüsanter, origineller und platter Flachwitze. Für Familienfeiern oder einen Abend mit Freunden einfach ideal, um als Stimmungskanone aufzutreten.  Oder als Nachschlagewerk, um sein Witzrepertoire zu vergrößern.

Aus fünf Kategorien kann man entweder die besten, die oberschlausten, tierischsten, peinlichsten oder schlimmsten Flachwitze zum Besten geben. Ganz nach Vorliebe. Auf 127 Seiten, vollgestopft mit Witzen, ist für jeden Geschmack etwas zu finden. Bei einigen Witzen muss man sein Denkvermögen ordentlich anstrengen, um zu verstehen, was gemeint ist. Andere wiederum sind so schlecht, dass sie schon wieder gut sind. Praktischerweise sind die Witze kurz genug, um sich eine Vielzahl davon einprägen zu können.

Ich würde dieses Buch nicht ausschließlich Vätern empfehlen. Es bietet Spaß für Jung und Alt und sorgt auch zwischendurch für vergnügliche Momente. Als Geschenkbuch bestens geeignet.

error
Kategorien
Kinderbücher Kinderbücher ab 8 Jahre Rezensionen

Cliff Leek: „Boy oh Boy: 30 wahre Helden“

Cliff Leek (Autor)
Bene Rohlmann (Illustrator)
Prestel Verlag
empfohlenes Alter: ab 9 Jahre
18,00€

Diese 30 Männer sind wahre Helden!

Sie haben Frieden gestiftet, Welthits komponiert, für Gleichberechtigung, Zivilrechte und Box-Titel gekämpft, sind gefallen und wieder aufgestanden, haben sich neu erfunden und es vor allem allen gezeigt. „Boy oh Boy“ versammelt 30 inspirierende Geschichten über beeindruckende Männer, die Konventionen und Klischees bekämpft haben und bis heute zeigen, wie viel Veränderung ein Einzelner bewirken kann. Ein Buch für Jungs mit handverlesenen Vorbildern, die Mut machen und vergangene wie heutige Generationen inspirieren. (Klappentext)

Solche Männer braucht die Welt

„Er ist eben ein Junge.“

Diesen Satz habe ich als Mutter von zwei Söhnen häufig zu Ohren bekommen. Unter diese Rubrik fällt das Verhalten eines Jungen, wenn er sich ‚wild‘ benimmt, vielleicht nicht auf die Anweisungen der Eltern hört oder sich sonst irgendwie auffällig benimmt. Dabei kommt einem dieser Spruch „Er ist eben ein Junge“ mehr wie eine Ausrede vor, hinter der es sich gut verstecken lässt. Dem Autor Cliff Leek ist diese Tendenz negativ aufgefallen, denn sie verleitet dazu, Jungs unter einem sehr eingeschränkten  Blickwinkel zu betrachten. In erster Linie sollten Kinder – egal ob Junge oder Mädchen – zu selbstbewussten, starken Menschen erzogen werden.

In ‚Boy oh Boy‘ sind 30 Persönlichkeiten versammelt, die in der Welt viel bewirkt haben und die zu Recht als positive Vorbilder angesehen werden. Einige dieser Männer kennt man, man hat von ihren Errungenschaften gehört und wie sie die Welt damit bereichert haben. Sie sind Wissenschaftler, Künstler, Sportler oder machen sich gegen soziale Ungerechtigkeiten stark. Andere wiederum haben kein prominentes Leben im Scheinwerferlicht geführt und sind deshalb weniger bekannt. Doch auch sie haben Großes erreicht und die Welt ein kleines Stück besser gemacht. Hier werden ihre individuellen Lebensgeschichten vorgestellt und in schillernd bunten Illustrationen in Szene gesetzt.

Bene Rohlmanns Arbeiten sind inspiriert von Comicwelten und im Vintage-Stil gehalten. Seine Illustrationen und Cliff Leeks Texte ergänzen sich ideal. Zusammen haben die beiden eine Heldengalerie erschaffen, in der durchweg positive Männerrollen präsentiert werden. ‚Boy oh Boy‘ sollte in keinem Bücherregal fehlen, gleich ob Junge oder Mädchen.

Vielen lieben Dank an Prestel Junior für dieses wunderbare Buch, das mir zu Rezensionszwecken überlassen wurde!

error
Kategorien
Baby und Kleinkind Ratgeber Rezensionen Sachbücher

Vimala Schneider McClure: „Babymassage: Praktische Anleitung für Mütter und Väter“

Vimala Schneider McClure
Kösel Verlag
18,00€

Der ausführliche Ratgeber für Mütter und Väter

Informativ. Gut umsetzbar. Reich illustriert.

Entspannen, beruhigen, stärken und Vertrauen fördern: Die tägliche Babymassage ist eines der kostbarsten Geschenke, die Eltern ihrem Kind – und sich selbst – machen können. Durch liebevolle Achtsamkeit und sanfte Berührung lernen sie die nonverbale Sprache des Babys zu verstehen und auf seine Bedürfnisse einzugehen.

Dieses Buch enthält:

• die wichtigsten Techniken der Babymassage in Wort und Bild

Anleitungen für die Massage von Frühgeborenen und behinderten Kindern

Massageempfehlungen für Schreibabys und erkrankte Kinder mit Fieber, Schnupfen usw.

• Reime und Fingerspiele für die Massage älterer Kinder

Ein Rundumschlag zum Thema Babymassage

Unser jüngster Familienzuwachs ist gerade einmal wenige Wochen alt und leidet besonders in den Abendstunden unter Bauchweh. Diese Phase, die mit viel Schreien einhergeht, ist für die ganze Familie belastend. Denn gerade in dieser Zeit herrscht natürlich viel Tumult. Jeder möchte ins Bad, Abendessen, die ganze Familie kommt zusammen. Um dem Baby zu helfen, habe ich angefangen den Bauch mit Kümmel-Öl einzureiben.  Das war so der Einstieg ins Thema Babymassage und mega praktisch, dass im Kösel Verlag eine Neuauflage von „Babymassage“ erschienen ist. Wenn man einmal dabei ist zu massieren, warum nicht gleich den ganzen Rest? Die Babymassage ist eine hervorragende Methode, um die Bindung zwischen Kind und Eltern aufzubauen und zu festigen. Ich habe schnell gemerkt, dass die Berührung sowohl dem Baby als auch mir gut getan hat.

In Vimala Schneider McClures „Praktischer Anleitung für Mütter und Väter“ muss man allerdings erst viele Kapitel lesen, ehe es tatsächlich um praktische Anleitungen geht. In der ersten Hälfte beschreibt die Autorin, wie sie selbst in Indien die Babymassage kennenlernte. Es folgen viele Kapitel über Theorie und Studien anderer Wissenschaftler, die sich mit dem Thema Bindung auseinander gesetzt haben. Als Mama will man in erster Linie die Babymassage anwenden und nicht erst studieren. Deshalb kann ich gut nachvollziehen, wenn dieser Teil übersprungen wird.

Die Anleitungen für die Massagehandgriffe sind reich bebildert und verständlich beschrieben. Sie lassen sich schnell umsetzen und bauen schön aufeinander auf, sodass man die Bewegungen gut verinnerlichen kann. Außerdem werden zahlreiche Tipps gegeben für den Umgang mit Babys und Kleinkindern. Häufig ist man ja verunsichert, erst recht wenn das Baby nicht bilderbuchmäßig die Massage toleriert. Die Ratschläge helfen, damit man selbst die nötige Ruhe bewahrt. Wir führen die Massage seit zwei Wochen fast täglich durch – nicht immer im vollen Umfang, sondern so wie es dem Baby gefällt und guttut. Die Bauchschmerzen und Verdauung konnten wir auf diesem Weg in den Griff kriegen und das Baby genießt wirklich zusehends die Berührungen. Abends herrscht bei uns Ruhe und alle sind teifenentspannt.

Aber auch aus dem theoretischen Anfangsteil kann man viel nützliches Wissen ziehen. Der ein oder andere kennt das bestimmt, wenn ältere Verwandte mit lieb gemeinten Ratschlägen über in die Jahre gekommene Erziehungsmodelle daherkommen. Im Buch wird mit diesen ‚westlichen‘ Ansichten aufgeräumt und es wird überzeugend für den liebe- und respektvollen Umgang mit Kindern argumentiert.

Insgesamt ist das Buch ein absoluter Rundumschlag zum Thema Babymassage. Einführende Grundkenntnisse, Studien, Anleitungen, Tipps und Spiele – alles ist vorhanden.

Ich bedanke mich beim Kösel-Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars, das wirklich wie gerufen kam für unseren Nachwuchs!

error
Kategorien
Kinderbücher Kinderbücher ab 10 Jahre Krimi & Thriller Rezensionen

Kristina Ohlsson: „Silberjunge“ (Die-Glaskinder-Reihe, Band 2)

Kristina Ohlsson
cbt Verlag
empfohlenes Alter: ab 10 Jahre
9,00€

Das Geheimnis des Silberjungen

Immer wieder sieht Aladdin einen geheimnisvollen Jungen, der spurlos verschwindet, sobald man ihn anspricht. Als er erfährt, dass vor hundert Jahren Silber aus einer Schmiede verschwand und auf dem Gelände des Restaurants seiner Eltern vergraben sein soll, macht er sich mit seinen Freundinnen Billie und Simona auf die Suche. Doch zuerst muss er noch den Dieb erwischen, der aus dem Restaurant seiner Eltern Essen stiehlt. Ob es der rätselhafte Junge ist? (Klappentext)

Seichter Grusel im schwedischen Winter

Hauptfigur Aladdin stammt aus einer türkischstämmigen Familie, die nach Schweden ausgewandert ist. Das Familienrestaurant bringt jedoch derzeit nicht genug Geld ein und Aladdins Eltern sorgen sich um die Zukunft. Noch dazu geht ein Dieb um, der Lebensmittel aus dem Restaurant stiehlt.

Aladdin hat einen Verdacht, wer hinter den Diebstählen stecken könnte. Seit einiger Zeit sieht er einen seltsam gekleideten Jungen, der um das Grundstück und offenbar nachts auch durch das Haus schleicht. Aber irgendwie entwischt er Aladdin immer.

Durch ein Schulprojekt stößt Aladdin auf eine uralte Geschichte über einen Schmied, einen Haufen verschwundenes Silber und einen Geisterjungen. Handelt es sich bei dem Jungen, den Aladdin gesehen hat und der auf spurlose Weise zu verschwinden scheint, etwa um den Silberjungen aus der Sage? Eigentlich glaubt Aladdin nicht an Gespenster. Außerdem hat er noch ganz anderen Kummer. Um zu verhindern, wieder zurück in die Türkei ziehen zu müssen, will er den Dieb und am besten auch das verschollene Silber finden.

In der schwedischen Landschaft aus Eis und Schnee kann man sich einen gespenstischen Silberjungen sehr gut vorstellen, wie er erscheint und plötzlich verschwindet, ohne eine Spur im Schnee zu hinterlassen. Die Geschichte beginnt auch ziemlich unheimlich und bei einigen Stellen gruselt es einen bis zur Gänsehaut. Doch das eigentliche übernatürliche Phänomen wird überschattet von dem hoch aktuellen Thema eines Flüchtlingsschiffes, das im Hafen der schwedischen Kleinstadt vor Anker liegt. Auch die finanziellen Sorgen und der drohende Umzug von Aladdins Familie rücken immer weiter in den Vordergrund je mehr die Handlung voranschreitet. Natürlich sind diese beiden Themen sehr viel spannender als eine Geistergeschichte, aber da mit einer ‚Gänsehaut-Garantie‘ geworben wird, hätte ich mir gerade am Ende eine etwas fesselndere Auflösung zum Silberjungen gewünscht.

„Silberjunge“ ist der zweite Band der Glaskinder-Reihe. Allerdings können beide Teile unabhängig voneinander gelesen werden, da sie nicht aufeinander aufbauen. Ich konnte das Buch in einem Rutsch durchlesen, was der beste Beweis für einen tollen Schreibstil ist. Er ist zwar einfach, aber dafür liest er sich gut. Da die Handlung nicht unbedingt vorhersehbar, aber auch nicht zu komplex oder vielschichtig ist, war das Buch eine perfekte Unterhaltung für einen trüben Nachmittag.

Ich danke cbt ganz herzlich für das Rezensionsexemplar!

Kristina Ohlsson: „Glaskinder“ Die-Glaskinder-Reihe, Band 1
error
Kategorien
Kinderbücher Kinderbücher ab 8 Jahre Rezensionen Sachbücher Sachbücher für Kinder

Kathrin Köller: „Das Buch der Zeit“

Kathrin Köller (Autor)
Irmela Schautz (Illustratorin)
Prestel Verlag
empfohlenes Alter: ab 9 Jahre
25,00€

Die Zeit – wer oder was ist das eigentlich?

Die Zeit ist so etwas wie eine unsichtbare Freundin. Sie ist zwar immer da, gesehen hat sie aber noch niemand. Angefasst auch nicht. Man kann Zeit nicht schmecken, riechen oder hören.

Aber was ist Zeit dann überhaupt? Kann man sie fühlen? Vergeht sie immer gleich schnell? Hat sie einen Anfang und ein Ende? Oder ist sie vielleicht eine Illusion?

Komm mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte, Philosophie und Wissenschaft! Selbstverständlich in der weltbesten Zeitreisemaschine und mit allem an Bord, was man so braucht: Sonne, Mond und Sterne, jede Menge Uhren, Kalender, ein Schiffschronometer und viele Wecker, aber natürlich auch ein Phoenix und sogar noch ein paar andere Tiere und Pflanzen. (Klappentext)

Zeit zum Lesen

Dieses Sachbuch für Kinder ab neun Jahren widmet sich einer wirklich komplexen Thematik: der Zeit. Seit jeher hat sich der Mensch den Kopf zerbrochen, was es damit auf sich hat. Denn Zeit bestimmt unser aller Leben. Aber nicht nur das des Menschen, sondern auch Tiere und Pflanzen verfügen über ein Zeitempfinden. Was genau es also damit auf sich hat, erklärt „Das Buch der Zeit“ und beleuchtet sämtliche Facetten aus den Bereichen Mythologie, Wissenschaft, Geschichte und Philosophie.

Seid ihr von der Komplexität des Mysteriums Zeit jetzt ein wenig verschreckt? Keine Sorge, der Inhalt wurde auf die empfohlene Altersgruppe abgestimmt. Die Texte triefen nicht vor Fachausdrücken, die in eng beschriebenen Spalten Seite um Seite füllen. Ganz im Gegenteil. Sie sind locker und schwungvoll verfasst, in einem leicht verständlichen Ton, aber nichtsdestotrotz total informativ. Pro Seite gibt es nicht mehr als drei knappe Artikel, große Überschriften und immer wieder passende Illustrationen, die einen in Staunen versetzen. Die Aufmachung des Buches ist der Hammer! Jede Seite ist  individuell und farbig gestaltet. Die Illustrationen befinden sich künstlerisch  auf einem sehr hohen Niveau.

Um das schwierige Thema zu erklären, wird bei den frühen Hochkulturen begonnen, die auf der Grundlage von Beobachtungen der Sterne und Mondphasen versucht haben, Zeit einzuteilen und erste Kalender aufstellten, die überraschenderweise teils schon sehr präzise waren. Die Namen der Wochentage und Monate, wie wir sie heute kennen, lassen sich auf diese frühen Kalender zurückführen. Von den Kalendern geht es weiter zu den Uhren. Wie hat der Mensch bloß ohne Smartphone gewusst, wie spät es war? Die Lösungen strotzten vor Erfindungsreichtum und kommen einem reichlich kurios vor. Dank der bereits angesprochenen Illustrationen hat man gleich ein passendes Bild dieser wundersamen Zeitmesser vor Augen und bekommt gleich noch deren Funktionsweise erklärt.

In den letzten Kapiteln werden die Thesen berühmter Persönlichkeiten zum Thema Zeit vorgestellt. Dabei darf vor allem Einstein nicht fehlen. Seine These, Zeit sei relativ, verleitet zu vielen weiteren Spekulationen über Zeitreisen oder den Schmetterlingseffekt. Und schließlich endet das Buch mit einem Blick in die Zukunft.

„Das Buch der Zeit“ ist nicht nur für Kinder eine Bereicherung, sondern auch als Erwachsener denkt man beim Lesen häufig ‚Oh!‘ und ‚Aha, so ist das also!‘ Das schwierig zu erfassende Thema Zeit wird hier sehr verständlich erklärt, in Wort und Bild.

Vielen lieben Dank an Prestel für das Rezensionsexemplar!

error
Kategorien
Kinderbücher Kinderbücher ab 5 Jahre Rezensionen Sachbücher Sachbücher für Kinder

Peter Tschaikowsky: „Schwanensee: Ein Musik-Bilderbuch zum Hören“

Peter Tschaikowsky
Jessica Courtney-Tickle (Illustratorin)
Prestel Verlag
empfohlenes Alter: ab 5 Jahre
25,00€

Prinzessin Odette wurde vom bösen Zauberer Rotbart in einen Schwan verwandelt. Nur um Mitternacht erscheint sie in ihrer menschlichen Gestalt. Wie kann sie den Zauber jemals brechen? (Klappentext)

Einführung ins klassische Ballett – nicht nur für Kinder

Die märchenhafte Geschichte handelt von Prinzessin Odette, die von einem bösen Zauberer in einen schönen Schwan verwandelt wurde. Wir wissen nicht wann und warum, doch nun lebt sie zwischen vielen anderen Schwänen an einem geheimnisvollen See. Nur nachts wandelt sie für einige Zeit in ihrer menschlichen Gestalt. Um den Zauber zu brechen, bedarf es der bedingungslosen Liebe und Treue eines Prinzen. Doch der böse Zauberer täuscht Prinz Siegfried, sodass dieser sich statt mit Odette mit Odile, der Tochter des Zauberers, die Odette bis auf’s Haar gleicht, verlobt. Prinz Siegfried erkennt seinen Fehler und gemeinsam mit Odette und den Schwanenfreundinnen treiben sie den Zauberer in den Schwanensee, wo er alle seine Kräfte verliert. Beim Ende hat man sich für die kindgerechte Version entschieden, in der Siegfried und Odette glücklich bis an ihr Lebensende zusammen bleiben.

Schwanensee gilt als eines der  berühmtesten und meist aufgeführten Ballette überhaupt. Ich selbst habe bisher nur ein einziges Ballett besucht und das war tatsächlich Schwanensee. Die Motive der Musikstücke von Peter Iljitsch Tschaikowsky sind weltbekannt. Selbst jenen, die behaupten, mit Ballett nichts am Hut zu haben. Die Verkörperung des weißen (Odette) und schwarzen Schwans (Odile) sind die schwierigsten Rollen, die es im Ballett gibt, weil ihre Tanzstile sehr komplex und grundverschieden sind.

In diesem Musik-Bilderbuch wurde das Ballett für Kinder aufbereitet. Wenn ich könnte, würde ich weit mehr als fünf Sterne vergeben, denn diese Ausgabe ist einfach phänomenal. Selbst als Erwachsener bekommt man da strahlende Augen. Die opulenten Illustrationen scheinen von innen heraus zu leuchten. Der mystische Schwanensee, der Mond und die Lichterketten in den Bäumen. Jede Seite zieht einen völlig in seinen Bann. Solch magische Bilder sind mir noch nirgends untergekommen.

Wenn überhaupt, dann kann ich nur einen einzigen Kritikpunkt anmerken. Die Musikstücke sind eindeutig zu kurz. Es wäre schöner, wenn sie wenigstens in etwa so lange andauern würden, wie man braucht, um den kurzen Begleittext zu lesen. Bei knapp zehn Sekunden Laufzeit – gegen die Klangqualität lässt sich absolut nichts sagen – kommt nicht einmal das tragende Motiv zur Entfaltung. Außerdem funktionieren die Klangnoten nur unter starkem Druck, aber das liegt vielleicht auch nur an meiner Ausgabe.

Insgesamt ist das Musik-Bilderbuch jedoch eine tolle Einführung für Kinder in die Welt der Musik und des klassischen Balletts. Die Geschichte von der Schwanenprinzessin lässt sich aber auch prima nur als Bilderbuch lesen. Allein die Illustrationen kann man stundenlang bewundern.

Ich danke dem Prestel Verlag für dieses wundervolle Buch, dass mir zu Rezensionszwecken zugesandt wurde!

Bereits im Prestel Verlag erschienen und von mir rezensiert: „Der Nussknacker“
error
Kategorien
Erstleser Kinderbücher Kinderbücher ab 8 Jahre Rezensionen Weihnachten

Ute Krause: „Die Muskeltiere und das Weihnachtswunder“ (Die Muskeltiere-Reihe zum Vorlesen, Band 4)

Ute Krause
cbj Verlag
empfohlenes Alter: ab 8 Jahre
15,00€

O du fröhliche!

Es ist Weihnachtszeit und in Frau Fröhlichs Feinkostladen ist zur Freude der Muskeltiere jede Menge los. Da beobachtet Gruyère ein kleines Mädchen, das jeden Tag sehnsüchtig auf die köstlichen Schokoladen von Frau Fröhlich blickt, doch nie etwas kauft. Als sich im Laden Diebstähle häufen, gerät das Mädchen unter Verdacht. Das können die Muskeltiere nicht glauben, und sie beginnen, auf eigene Faust nach dem Schokoladendieb zu suchen. Und so stolpern sie bei ihren Nachforschungen mitten hinein in ein großes Weihnachtsabenteuer … (Klappentext)

Es weihnachtet bei den Muskeltieren

Das Weihnachtsthema setzt sich fort und knüpft an meinen letzten Beitrag an. Noch ein Buch von Ute Krause, um die Vorweihnachtszeit zu versüßen. Bei über 20°C und goldenem Herbstwetter mag der ein oder andere bestimmt noch nichts davon hören. Ich selbst befinde mich seit September in Weihnachtsstimmung, wie ich gestehen muss, und habe sogar schon die erste Packung Lebkuchen gefuttert und Plätzchen gebacken. Für das Wochenende prophezeit der Wetterbericht einen Umschwung, ja sogar Bodenfrost des Nächtens. Spätestens dann wird es Zeit für einen fruchtigen Apfel-Zimt-Tee und dazu Spekulatius, ein unterhaltsames Buch bei Kerzenlicht, während draußen die dunklen Wolkentürme über den Himmel ziehen… Und? Hat es geklappt? Konnte ich euch mit meinen gut getarnten Schlagworten in die richtige Stimmung versetzen? Dann folgt nun meine Rezension zu „Die Muskeltiere und das Weihnachtswunder“.

In Frau Fröhlichs Feinkostgeschäft herrscht reger vorweihnachtlicher Trubel. Die Weihnachtsbäckerei lockt viele Kunden an, die selbst gemachte Kekse, Marmeladen und Schokopralinees kaufen. In dem ganzen Tumult entgeht den Muskeltieren jedoch nicht das kleine Mädchen, das jeden Tag in den Laden kommt, doch nie etwas kauft. Seltsamerweise sind danach immer Süßigkeiten verschwunden und schließlich wird sogar Geld aus der Kasse gestohlen. Das können die Muskeltiere natürlich nicht durchgehen lassen. Ganz bestimmt ist das kleine Mädchen eine Diebin! Sie begeben sich auf die Suche, finden jedoch schnell heraus, dass die Dinge häufig nicht so sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Insbesondere mit Verdächtigungen sollte man nicht vorschnell bei der Hand sein.

In diesem Muskeltierband für die besinnlichste Zeit des Jahres schenkt uns Ute Krause eine Weihnachtsgeschichte. Auch wenn die Stilelemente nicht gänzlich neu erfunden sind und einen an allerlei andere Weihnachtsmärchen erinnern, der unverwechselbare Muskeltiercharme macht das Buch zu etwas ganz Besonderem. Die Suche nach dem Dieb gestaltet sich als flotte Detektivgeschichte. Der Anschein trügt immer wieder und auch die Muskeltiere müssen lernen, niemanden vorzeitig zu beschuldigen oder in eine Schublade zu stecken. Auch das hamburgische Lokalkolorit kommt natürlich nicht zu kurz und der Sprachwitz, der generell in allen Büchern der Autorin auftaucht, sorgt für viele heitere Momente.

Schön finde ich, dass sich die Handlung weder zu langatmig noch zu hektisch entwickelt. Ein Kapitel baut auf dem anderen auf. Die Muskeltiere kommen dem Rätsel Schritt für Schritt näher. Diese Ruhe sorgt für einen angenehmen Lesefluss, der den Leser vom Anfang bis zum Ende durch eine abwechslungsreiche Handlung trägt. Die weihnachtlichen Details versetzen einen schon jetzt in die Weihnachtszeit und wecken die Vorfreude auf Lebkuchenhäuser und Schneegestöber.

Der Umfang der Kapitel ist für Kinder der Altersempfehlung problemlos zu bewältigen. Zum Vorlesen eignen sich die Muskeltiere aber auch schon für etwas jüngere Kinder. Eine Ausspracheempfehlung und Übersetzung einiger hamburgischer Redensarten befinden sich am Ende des Buches. Aber es macht auch Spaß, die französischen Namen mit den Kindern zusammen zu näseln, egal ob die Aussprache oder der Akzent korrekt sind. Es ist schon toll, dass bei den Muskeltier-Bänden auf so viele Details geachtet wurde, um ein rundum wundervolles Kinderbuch zu machen.

Vielen lieben Dank an den cbj Verlag für das Rezensionsexemplar!

Das erste Abenteuer der Muskeltiere. Hier gehts es zu meiner Rezension von „Einer für alle, alle für einen“
Hier könnt ihr noch meine Rezension zu „Hamster Bertram lebt gefährlich“ nachlesen!
error