Kategorie: Romane

Simona Ahrnstedt: „After Work“


Simona Ahrnstedt
LYX – Verlag
empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
15,00€

 

 

 

Stell dir vor, du triffst einen Mann in einer Bar.
Und er ist heiß und sexy und interessant.

Stell dir vor, du erzählst ihm alles von dir.
Und du küsst ihn.


Dann stell dir vor, du kommst am nächsten Morgen ins Büro.
Und er ist dein neuer Chef.

(Umschlagtext)

Die 28 Jahre alte Lexia Vikander hat einen schrecklichen Tag hinter sich. Die kleine Werbeagentur, für die sie arbeitet, ist von einem Riesenkonzern aufgekauft worden. Dessen Management soll die Agentur umstrukturieren, weshalb Lexia um ihren Job fürchtet. Und statt nach Feierabend einen schönen Mädelsabend zu verleben, ist sie von ihren sogenannten Freundinnen sitzen gelassen worden. Frustriert und voller Selbstzweifel versinkt Lexia in der berauschenden Wirkung rosafarbener Cocktails und schüttet dem Fremden neben sich ihr Herz aus. Am nächsten Morgen entpuppt sich eben jener Mann als neuer Chef. Adam Nylund hat sich in der Geschäftswelt bereits einen Namen gemacht. Er ist Finanzmanager, streng, effizient und gefürchtet.

Der Einstieg in die Geschichte gelingt mühelos. Die Szene in der Bar ist über die Maßen peinlich und gleichzeitig an Witzigkeit kaum zu übertreffen. Wenn sich diese spielerische Leichtigkeit durch das ganze Buch gezogen hätte, wäre es wundervoll gewesen. Lexia und Adam sind zwei vollkommen verschiedene Charaktere. Lexia fühlt sich aufgrund ihres Übergewichtes häufig ungenügend und unsicher. Adam dagegen entspricht dem Ideal eines erfolgreichen Mannes. Er ist gutaussehend, tough und wohlhabend. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entspinnt sich anfangs sehr vorsichtig, wird im Verlauf extrem heiß, bis sie in einem Konfettiregen aus kitschiger Romantik endet. Das alles ist sehr unterhaltsam und liest sich problemlos weg.

Nicht ganz so leicht ist das alles dominierende Thema Feminismus, Sexismus am Arbeitsplatz, Frauenquote etc. Ein topaktulles Thema, zu dem auch sehr viel Richtiges gesagt wird. Gerade die Werbebrange übt einen enormen Einfluss darauf aus, was als Schönheitsideal angesehen wird, und ich stimme vollkommen zu, dass insbesondere Frauenkörper nicht in ein Size-Zero-Schema gepresst werden dürfen. Die tiefere Botschaft des Buches sind Toleranz und Akzeptanz jedem Menschen gegenüber, ungeachtet seines BMI, Religion, Ethnie und so weiter. Allerdings wird seitenweise auf dem immer gleichen Problem herumgeritten, ganze Dialoge werden doppelt und dreifach geführt. Für einen romantischen Frauenroman war das einfach zu viel. Als Leser wird man hin und her gerissen zwischen einer prickelnden Liebesgeschichte und den heftigen Kontroversen von Feminismus und Sexismus.

Die Wahl des Covers ist ganz gehörig schiefgelaufen. Es ist zwar schön und ansprechend gestaltet, doch angesichts des Themas und der Botschaft der Autorin ein totaler Fehlgriff.

Im Großen und Ganzen kann man mit ‚After Work‘ ein paar angenehme Lesestunden verbringen. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Erzählstil und es war mutig, so schwierige Themengebiete konkret anzusprechen.

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

 

Heidi Swain: „Frühling im Kirschblütencafè“

 

Heidi Swain
Penguin Verlag
10,00€

 

 

 

Lizzie Dixon steht vor einem Scherbenhaufen, als sie von ihrem Freund anstelle des langersehnten Heiratsantrags den Laufpass bekommt. Sie kehrt zurück in ihre Heimatstadt und schlüpft bei ihrer besten Freundin Jemma unter, die gerade das alte Café am Marktplatz gekauft hat. Die Renovierung des kleinen Ladens weckt wunderbare Erinnerungen an ihre Jungend, und so erfüllen die Freundinnen sich einen lang gehegten Traum: Lizzie wird Teilhaberin und bietet im Café Nähkurse an. Doch kann sie ihr altes Leben wirklich hinter sich lassen? Und dann ist da noch Ben, der sie zu Schulzeiten nie eines Blickes gewürdigt hat. Als sie gezwungenermaßen zu Mitbewohnern werden, kribbelt es erneut in Lizzies Bauch … (Klappentext)

Zuckersüß und rosarot. Vom Nähen, Backen und Kinder kriegen.

Die Handlung beginnt eigentlich ziemlich vielversprechend. Statt des ersehnten Heiratsantrages bekommt Lizzie von ihrem stinkreichen und modelmäßig attraktiven Freund den Laufpass. Lizzie muss den Weg der Schande antreten und kehrt etwas verschämt in ihre Heimatstadt zurück. Eine Kleinstadt, in der jeder jeden kennt und jeder über ihr Scheitern Bescheid weiß. Ohne eine Ahnung zu haben, was sie mit ihrem Leben in Zukunft anfangen will, bietet Lizzie ihrer Freundin Jemma an, sie bei der Eröffnung eines Cafés zu unterstützen.

Die Figuren wirken unglaubwürdig. Die meisten sind viel zu nett zueinander, zu hilfsbereit, zu nachgiebig. Dadurch gibt es kaum Reibepunkte und die Handlung plätschert kitschig verträumt vor sich hin. Am besten war Lizzies Mutter, die eine gewisse Ähnlichkeit mit Bridget Jones‘ Mutter aufweist. Daraus hätten mehr witzige Szenen resultieren können, gerade zu Beginn als Lizzie nach Hause zurückkehrt. Der Handlung fehlt es in den entscheidenden Momenten an Dynamik. Wenn schon Klischee, warum dann nicht auch richtig ausreizen? Sogar der sogenannte ‚Bösewicht‘ wirkt dann einfach zu konstruiert und unglaubwürdig. Die Liebesgeschichte zwischen Lizzie und ihrem alten Schulschwarm kommt für einen so kitschigen Frauenroman viel zu kurz. Keine Funken, kein Knistern und das Happy End wird viel zu emotionslos abgehandelt.

Schön verarbeitet ist das Thema Selbstfindung und Selbstverwirklichung. Ein Café, in dem Nähkurse angeboten werden. Was für ein herrlicher Traum! Schade, dass ich an der Nähmaschine nicht so begabt bin wie ich es gerne wäre.
Insgesamt ist ‚Frühling im Kirschblütencafé‘ eine – das muss man schon sagen – seichte Unterhaltung, ohne wirklich überraschende Wendungen und ohne länger im Gedächtnis zu bleiben. Alles ist so süß wie der Kuchen in Jemmas Café und am Ende fügt sich alles vorhersehbar zusammen.

 

 

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Eva Völler: „Tulpengold“

Eva Völler
Bastei Lübbe
Historischer Roman
22,00€

 

 

 

Amsterdam, 1636. Pieter, der neue Lehrling von Rembrandt van Rijn, ist ein Sonderling. Vor allem seine Begeisterung für höhere Mathematik weckt Befremden. Seine Begabung kann er indessen unverhofft anwenden, als auf einmal die Preise für Tulpenzwiebeln in schwindelnde Höhen steigen und Pieter gewisse Gesetzmäßigkeiten erkennt. Doch dann werden mehrere Tulpenhändler tot aufgefunden, und Pieters Meister gerät selbst in den Sog dieser rätselhaften Mordserie. Denn alle Opfer wurden von Rembrandt porträtiert … (Klappentext)

„Wenn der Frühling kommt,
dann schick ich dir Tulpen aus Amsterdam,
tausend rote, tausend gelbe,
alle wünschen dir dasselbe.
Was mein Mund nicht sagen kann,
sagen Tulpen aus Amsterdam.“

Dieses Lied in der Interpretation von Mieke Telkamp ging mir bei der Lektüre einfach nicht aus dem Kopf. Hatte aber immerhin den Erfolg, dass ich jetzt total auf Frühling eingestimmt bin. Aber zum Buch…

Ich habe die Jugendromane von Eva Völler gelesen, ‚Tulpengold‘ ist mein erster historischer Roman aus der Feder der Autorin. Schon das Setting ist eine erfrischende Abwechslung. Im Goldenen Zeitalter Amsterdams, als Tulpenzwiebeln zu Spekulationsobjekten wurden und zu exorbitanten Preisen gehandelt wurden. Die Handlung beginnt kurz vor dem Platzen der Spekulationsblase. Der Protagonist, Pieter, leidet unter einer besonderen Form von Autismus und verfügt über ein außerordentliches künstlerisches Talent, was seinem neuen Lehrmeister Rembrandt nicht lange verborgen bleibt. Im näheren Umfeld Rembrandts kommt es zu seltsamen Mordfällen durch Bleivergiftung, die den Maler bald als Hauptverdächtigen erscheinen lassen. Doch Pieter, der neben seiner Kunstbegabung auch noch über ein hohes mathematisches Verständnis verfügt, versucht dem Mörder mittels Berechnungen und logischer Schlussfolgerungen auf die Schliche zu kommen.

Eva Völler ist es wunderbar gelungen, das Amsterdam um 1600 einzufangen und zu porträtieren. Verwoben mit dem zur damaligen Zeit herrschendem Tulpenfieber und den bibliografischen Einflüssen über Rembrandt van Rijn hat sie eine vielschichtige, historische Bühne geschaffen, ideal für eine Kriminalgeschichte rund um ermordete Tulpenhändler. Ob fiktiv oder historisch fundiert ist in dem Moment völlig gleich. Die Autorin hat ein in sich ausgewogenes Bild erschaffen, fast wie Rembrandt in seiner Werkstatt, doch statt mit Farbe ist es Frau Völler mit Worten gelungen.

Einzig übertrieben sind die in der ersten Hälfte gehäuft vorkommenden Szenen, in denen Pieters Beeinträchtigung zur sozialen Interaktion immer wieder vorgeführt wird. Die ähnlich ablaufenden Dialoge wiederholen sich ein bisschen zu oft und sind zu überspitzt dargestellt. Als Leser gewinnt man den Eindruck, dass Pieter, bevor er zu Rembrandt in die Lehre kam, gar keinen Kontakt zu anderen Menschen hatte. Durch diese Konzentration auf die autistischen Symptome der Hauptfigur gerät der Spannungsbogen in den Hintergrund und wird über viele Kapitel zur Nebensächlichkeit. Erst gegen Ende steigert sich die Spannung, aber das volle Potenzial der Kriminalgeschichte wird nicht gänzlich ausgeschöpft. Dadurch gerät die Handlung insgesamt etwas träge.

Trotz dieser kleinen Schwäche ist ‚Tulpengold‘ ein unterhaltsames Buch, das vielleicht weniger wegen der Kriminalgeschichte, dafür mehr durch die historische Bandbreite –  Amsterdam, der Tulpenhandel, Rembrandt und die Zuschreibungsproblematik bei einigen seiner Werke – glänzt.

Einen ganz lieben Dank an den Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars!

 

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Hannah Rothschild: „Die Launenhaftigkeit der Liebe“

 

Hannah Rothschild
Penguin – Verlag
12,00€

 

 

 

Als sie von ihrem langjährigen Freund abserviert wird, macht Annie Nägel mit Köpfen: Die junge Köchin kehrt ihrem verschlafenen Heimatdorf den Rücken, zieht nach London und nimmt das Jobangebot einer glamourösen Kunsthändlerfamilie an. Eines Tages kauft sie in einem Trödelladen ein verstaubtes kleines Gemälde – nicht ahnend, dass das Bild nur wenig später die Welt der Superreichen in helle Aufregung versetzen wird. Denn unversehens gerät Annie ins Visier skrupelloser Kunstsammler, die alles dafür tun würden, dass ein lange gehütetes Familiengeheimnis nicht ans Tageslicht kommt. Zum Glück gibt es da noch Jesse, einen jungen und ziemlich gutaussehenden Maler… (Klappentext)

Manchmal ist weniger mehr.

Der eigentliche Protagonist in diesem Roman ist ein Gemälde mit dem Namen ‚Die Launenhaftigkeit der Liebe‘ des französischen Malers Watteau. Den Künstler gab es in Wirklichkeit, nur bei dem Gemälde handelt es sich um Fiktion. Das Bild scheint ein gewisses Eigenleben zu führen, denn es kommt in einigen Kapiteln selbst zu Wort und berichtet von seiner Vergangenheit. Dabei wird schnell klar, dass die Launenhaftigkeit der Liebe nicht nur bei der Entstehung des Gemäldes eine entscheidende Rolle spielte, sondern auch im Leben sämtlicher Besitzer dieses Gemäldes durch alle Jahrhunderte hindurch ziemlich launenhaft mitwirkte.

In der Gegenwart kauft die vom Leben und der Liebe gebeutelte Annie das Gemälde in einem Trödelladen und kommt dessen Geschichte und Wert langsam näher.

‚Die Launenhaftigkeit der Liebe‘ ist Hannah Rothschilds Debütroman und eine interessante Mischung aus Kunst-, Krimi- und Liebesgeschichte. Trotz all der spannenden Elemente und dem Hauch an Liebesgeschichte fiel mir die Lektüre nicht sonderlich leicht. Schon der Prolog zieht sich in die Länge. Bereits dort werden viele Charaktere eingeführt und mit ihrer persönlichen Lebensgeschichte vorgestellt, obwohl sie nur Randfiguren sind, die in der weiteren Handlung nicht vorkommen. Dieses Über an Informationen zieht sich durch das gesamte Buch. Die Autorin hat sich sehr viel Mühe gegeben, authentisch wirkende Charaktere zu erschaffen, schießt aber an manchen Stellen ein bisschen über das Ziel hinaus. Die sehr detailreichen Hintergrundgeschichten einzelner Figuren sind überflüssig, da sie mitunter nichts zur Handlung beitragen. Und die ist schon kompliziert genug.

Nach über 500 Seiten ist man als Leser ob der Informationsfülle einfach geplättet. Das Hintergrundwissen der Autorin zum Thema Kunst, Geschichte und Kunsthandel ist immens und beeindruckend. Hinzu kommen die vielschichtigen Verstrickungen in der Handlung und der Figuren untereinander, in die dann auch noch Annie hineingerät. Dabei den Überblick und die Lust am Lesen nicht zu verlieren, ist manchmal schwer.

Ich gebe zu, dass ich mich anfangs durch die Seiten quälen musste. Insbesondere in der ersten Hälfte des Buches schreitet die Handlung nicht zügig genug voran, um einen zu fesseln. Es wird einfach nur jede Menge Wissen vermittelt. Die andere Hälfte ist dann schon deutlich spannender. Insgesamt ist ‚Die Launenhaftigkeit der Liebe‘ dennoch ein sehr durchdachtes und gut geschriebenes Buch, weist aber einige zähe Momenten und ein Übermaß an Fachwissen auf, von dem einem der Kopf raucht.

 

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Lucy Holliday: „A Girls‘ Night In – Marilyn & Ich“ Diven-Reihe Band 2

 

Lucy Holliday
LYX – Verlag
empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
10,00€

 

 

 

 

Eigentlich müsste Libby Lomax die glücklichste Frau der Welt sein, hat sie doch einen absoluten Traumtypen erobert: Dillon O’Hara, Englands heißesten Schauspieler. Doch nach und nach kommen Libby Zweifel, ob Dillon ein Mann für feste Beziehungen ist. Vor allem im Vergleich mit ihrem besten Freund Olly, der ihr Herz auf einmal gefährlich schnell schlagen lässt. Bei so viel Gefühlschaos weiß Libby gar nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Als Marilyn Monroe eines Abends auf Libbys alter Hollywoodcouch erscheint, ist diese heilfroh über die Unterstützung. Denn wer könnte zum Thema falsche Männer bessere Ratschläge erteilen als Marilyn? (Klappentext)

Couchgeflüster mit Marilyn Monroe

Libby Lomax ist zurück und noch chaotischer als im 1. Teil der Diven-Reihe. Mit dem heißen Schauspieler Dillon O’Hara ist Schluss, nachdem er sie während eines Hurrikans ohne Pass sitzengelassen hat. Aber schon stürzt sich Libby in die nächste Beziehung. Außerdem wird Libbys Schwester zum Star ihrer eigenen Reality-Show, Marilyn Monroe zieht in ihre Wohnung ein und Bogdan, Sohn von Bogdan bereichert mit seiner moldawischen Mentalität die Geschichte.

Mir hat Libbys Entwicklung in diesem Band nicht gefallen. Nachdem sie von Dillon betrogen und sitzengelassen wurde, sollte sie doch eigentlich für eine Weile genug von Männern haben und sich mehr auf sich oder ihre Karriere als Schmuckdesignerin konzentrieren. Stattdessen geht sie nahtlos zur nächsten Beziehung, die wieder in einem peinlichen Desaster endet. Andauernd verspricht Libby ihrem besten Freund Olly bei der Eröffnung seines neuen Restaurants behilflich zu sein. Oder ihrer Freundin Nora bei den Vorbereitungen für die anstehende Hochzeit zur Verfügung zu stehen. Trotz ihrer guten Vorsätze ist Libby für ihre Freunde immer wieder eine Enttäuschung. Sie interessiert sich nicht wirklich für das Leben ihrer Freunde, sondern stellt ihre eigenen Interessen immer vorn an, die sich hauptsächlich auf Dillon und das Aufhübschen ihres eigenen Äußeren beschränken. Als Dillon nach einer Therapie scheinbar geleutert vor ihr steht und um eine zweite Chance bittet, beweist Libby einmal mehr ihren schwachen Charakter.

Als zweite gute Fee taucht in diesem Band Marilyn Monroe auf Libbys magischem Chesterfield-Sofa auf. Doch im Gegensatz zu Audrey Hepburn, die Libby in Bezug auf Styling und Popularität intensiv vorangetrieben hat, ist es in diesem Fall eher Marilyn, die durch Libbys Unterstützung an Selbstvertrauen gewinnt. Ich fand Marilyn wirklich gut beschrieben und mir hat gut gefallen, dass es ein paar mehr Einblicke in die ‚Magie‘ des Sofas gibt. Denn offenbar ist Marilyn keine Halluzination, entsprungen aus Libbys Unterbewusstein, sondern tatsächlich irgendwie real.

Die witzigen und zahlreichen Fremdschäm-Momente fesseln einen, trotz Libbys leicht unsympathischer Entwicklung, an die Handlung. Man fiebert die ganze Zeit mit, wann es bei Libby zum erhellenden Moment kommt, in dem ihr endlich klar wird, was alle längst wissen. Nämlich, dass Olly der Mann ihrer Träume ist. Ganz am Ende scheint es soweit zu sein, aber da ist es auch schon zu spät. Und nun heißt es, sich bis zum Erscheinen von Band 3 zu gedulden und zu hoffen, dass Grace Libby in die richtige Richtung schubst.

 

Lucy Holliday: „A Girls‘ Night In – Audrey & Ich“ Diven-Reihe Band 1

 

 

 

 

 

Lucy Holliday: „A Girls‘ Night In – Grace & Ich“ Diven-Reihe Band 3
Taschenbuch ab 29.03.2018 erhältlich

 

 

 

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Anna für die Zusendung eines Rezensionsexemplares!

 

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Irmtraud Morgner: „Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura“

 

Irmtraud Morgner
btb Verlag
12,00€

 

 

 

Nimmt der ewige »Krieg der Geschlechter« ein Ende? Die Spielfrau Beatrix erwacht nach über achthundertjährigem Schlaf in unserer Gegenwart. In der Provence war sie im hohen Mittelalter eingeschlafen, jetzt bekommt sie es mit einer Welt zu tun, in der ihr Schloss einer Schnellstraße Platz machen soll. Sie bringt aber nicht nur diese Entscheidung ins Wanken, auch wie Männer und Frauen zusammenleben und worin das Wesen der Erotik gesehen wird, will ihr nicht einleuchten. Am besten, man würde noch einmal ganz von vorne beginnen … (Umschlagtext)

Die Trobadora Beatriz de Dia ist ihrer Zeit voraus. Sie ist eine kunstbegabte, äußerst intelligente Frau, die weiß, was sie will und was nicht. Sie passt nicht ins vorherrschende Frauenbildnis des Hochmittelalters und will sich auch nicht mit der für die Frau vorgesehenen Rolle abfinden. Also lässt sie sich von dem Zauberwesen Melusine – der bekannten Sagengestalt der französischen Literatur des Mittelalters – in einen Dornröschenschlaf versetzen, Dornenhecke inklusive, und erwacht 800 Jahre in der Zukunft. Von Frankreich aus reist sie in die DDR, die ihr als Land des Feminismus angepriesen wurde, und lernt dort Laura Salman kennen.

Beatriz erlebt den politischen Feminismus der 1970er Jahre. Es geht um die Gleichberechtigung der Frau im Berufsleben, die Entlastung der berufstätigen Frau in Bezug auf Kinderbetreuung, um ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben für Frauen. Doch Beatriz erkennt bald, dass die Realität anders aussieht.

Irmtraud Morgner verarbeitet fantastische, märchenhafte Elemente und stellt sie der entzauberten Wirklichkeit der DDR entgegen. Sie porträtiert auf humoristische Weise den Alltag, hebt Wahrheiten hervor, die an Aktualität nicht verloren haben.

Ich denke nur, dass ihr Schreibstil es vielen Lesern erschwert, einen Einstieg ins Werk zu finden. Nach dem Umschlagtext erwartet man einen flüssig geschriebenen Roman, doch Morgner hat einen komplexen Bauplan für ihren Roman ersonnen. Die Sätze sind häufig ungeschliffene, kurze Satzbrocken und manchmal fällt es schwer, dem roten Faden zu folgen.

Die Abenteuer der Trobadora Beatriz ist der 1. Band einer Trilogie, die von der Autorin leider nicht mehr beendet werden konnte. Band 2 Amanda. Ein Hexenroman ist im btb Verlag erschienen. Vom dritten Band existieren nur Fragmente.

Zum Schluss noch einen lieben Dank an den btb Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

Irmtraud Morgner: „Amanda. Ein Hexenroman“ Band 2 um Beatriz de Dia
btb Verlag
12,99€

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Lucy Holliday: „A Girls‘ Night In – Audrey & Ich“ Diven-Reihe Band 1

 

Lucy Holliday
LYX – Verlag
empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
10,00€

 

 

 

Einen schlimmeren Tag hat Libby Lomax noch nie erlebt: ihre erste Sprechrolle vergeigt und fast den angesagten Filmstar Dillon O’Hara in Brand gesetzt. Hier hilft nur eins: Frühstück bei Tiffany! Doch da sitzt auf einmal Audrey Hepburn – DIE Audrey Hepburn – neben Libby auf der Couch. Hat Libby den Verstand verloren oder kann die Stil-Ikone ihr helfen, ihr Leben doch noch in einen Blockbuster zu verwandeln?

Aschenputtel und ihre gute Fee!

Libbys Leben verläuft wie das Leben vieler: nicht unbedingt nach Plan. Mit dem Durchbruch als Schauspielerin will es nicht klappen – zu dumm, dass sie verpasst hat, etwas anderes zu lernen – und in ihre neue, winzige Wohnung passt gerade einmal ein uraltes Chesterfield-Sofa aus dem Requisitenfundus. Das Sofa ist allerdings kein normales Sofa, es ist irgendwie magisch aufgeladen. So jedenfalls erklärt sich Libby das Erscheinen von Audrey Hepburn, die ihr mehr schlecht als recht Tipps in Sachen Mode, Liebe und Twitter gibt.

Wer zu Audrey & ich greift, sollte definitiv mindestens einen Audrey Hepburn Film gesehen haben. Zeitverschwendung ist es schon mal nicht. Ich empfehle, gemäß dem Buchcover, Frühstück bei Tiffany, der übrigens auch bei Netflix verfügbar ist.

Zum Buch lässt sich sagen, dass es flott und gefällig ist, sowohl was den Schreibstil als auch die Handlung anbelangt. Es gibt den heißen Filmstar Dillon O’Hara, den Libby mit ihrer natürlichen, unaufgesetzten Art beeindruckt. Ich meine, wer von uns hat nicht schon einmal davon geträumt, seinem persönlichen Lieblingsstar zu begegnen und eine ähnliche Reaktion zu bewirken wie Libby bei Dillon? Die klischeehaften Momente lasse ich mal völlig außen vor: den sympathischen besten Kumpel, der nur darauf wartet, bis Libby erkennt, dass er ihrer Liebe würdiger ist als der Filmstar. Die verwöhnte, aber eigentlich nur neidische kleine Schwester. Das eifersüchtige Supermodel, das gerne Nacktyoga betreibt. Aber ehrlich, wer Bogdan, Sohn von Bogdan nicht kennt, hat wirklich etwas verpasst!

Leider geht Audrey Hepburn bei den vielen Feinheiten in den Nebenhandlungen unter. Es wäre schöner gewesen, wenn das Flair dieser großartigen Hollywood-Diva mehr in die Handlung eingeflossen wären. Hepburns Filme zeichnen sich allesamt durch einen gewissen Esprit aus, den das Buch leider nur bedingt einfangen konnte.

Audrey & ich ist der erste Band der Diven-Reihe. Es folgen noch Begegnungen mit Marilyn Monroe und Grace Kelly. Wem diese Schauspielerinnen nichts sagen, der wird auch mit den Büchern nicht glücklich werden. Für alle anderen ist es eine heitere Lektüre, die nicht enttäuscht. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzungen, auch wenn es natürlich ein bisschen vorhersehbar ist, in welche Richtung die Geschichte verläuft.

Vielen lieben Dank an den Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars!

 

 

 

Taschenbuch ab 26.01.2018 erhältlich

 

 

 

 

 

Taschenbuch ab 29.03.2018 erhältlich

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Shrabani Basu: „Victoria & Abdul“

Shrabani Basu
Goldmann-Verlag
ISBN: 9783442159369
10,00€

 

 

 

Der stattliche, gut aussehende Abdul Karim war gerade vierundzwanzig Jahre alt, als er seine große Reise von Indien nach England antrat. Als Gesandter der indischen Kolonien kam er an den Königlichen Hof in London, um Ihrer Majestät Queen Victoria (Judi Dench), der Kaiserin von Indien, anlässlich ihres 50. Thronjubiläums (1887) im Haushalt zu dienen. Eine Begegnung mit dem jungen Muslim aus Agra, der Stadt des Taj Mahal, entflammte Victorias Neugier. Die auf die siebzig zugehende Monarchin erhob Abdul in den Stand des königlichen Lehrers und Sekretärs, es entwickelte sich eine intensive Freundschaft. Im Königshaus sorgte das für Spannungen, doch gegen alle Widerstände und Intrigen bestand die Queen darauf, sich auch auf Reisen stets von ihrem indischen Vertrauten begleiten zu lassen. Abdul sollte bis zu Victorias Tod nicht mehr von ihrer Seite weichen. Ein Skandal und zugleich eine zarte Liebesgeschichte. (Umschlagtext)

Die Geschichte von Queen Victoria und ihrem Munshi (Sprachlehrer) beruht auf wahren Begebenheiten. Es ist eine ganz bezaubernde Geschichte zwischen der Monarchin, die ein ganzes Zeitalter geprägt hat, und dem sehr viel jüngeren Inder, der sie in Hindustani unterrichtete und ihr von dem Land berichtete, dessen Kaiserin Victoria war und das sie selbst nie bereist hat. Zwei Menschen hätten nie unterschiedlicher sein können und dennoch entspinnt sich zwischen ihnen eine tiefe Freundschaft und Verbundenheit.

Shrabani Basu widmet sich diesen beiden Figuren in ihrem Buch mit sehr viel Respekt und erzählt ihre Geschichte mit viel Feingefühl. Basu erfasst die Vielschichtigkeit dieser Charaktere und macht sie für den Leser greifbar.

Die Lesart ist ein wenig schwierig zu bestimmen. Ist es eine historische Dokumentation? Oder ein Sachbuch? Um das ganze Werk abzurunden, hätte es mir besser gefallen, wenn die Darstellungsform mehr in Richtung Roman gegangen wäre. Ansatzweise geschieht das sogar, beispielsweise, wenn wir in Victorias Alltag eintauchen, doch dann reihen sich Jahreszahlen und Ereignisse  aneinander, die Geschichte wird aus der kühlen Distanz eines Historikers geschildert. Ich fürchte, wer hier einen historischen Roman erwartet, wird enttäuscht sein.

Aber da mir die Geschichte gefällt, werde ich vermutlich als nächstes den Film gucken. Judi Dench als Queen Victoria scheint ja zu passen wie die Faust auf’s Auge.

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Jane Austen: „Stolz und Vorurteil“

Jane Austen
Penguin Verlag
ISBN: 978-3328101666
10,00€ (Taschenbuch)

 

 

 

Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie auf dem Land, die nur über ein bescheidenes Vermögen verfügt. Ausgerechnet die intelligente Elizabeth, das Lieblingskind des Vaters, erweist sich als besonders schwieriger Fall. Zum allgemeinen Unverständnis hat sie die Stirn, den Antrag eines wohlsituierten Pfarrers auszuschlagen. Statt dem Drängen der Familie nachzugeben, folgt Elizabeth hartnäckig ihrem eigenen Urteil… (Verlagstext)

Stolz und Vorurteil ist der wohl bekannteste Roman der britischen Schriftstellerin Jane Austen. Er erschien im Jahre 1813. Seither wurden über 20 Millionen Exemplare verkauft. Es ist ein Sittenroman, in dem die Irrungen und Wirrungen bei der Partnerwahl zu Jane Austens Zeit mit ihrem unvergleichlichen Wortwitz, Ironie und Scharfblick porträtiert werden.

Die existenzielle Problematik, in der sich Jane Austens weibliche Protagonistinnen und wahrscheinlich viele junge Damen in England um 1800 befunden haben, war die Suche nach einem Ehemann. Frauen besaßen zu jener Zeit nur eingeschränkte Möglichkeiten, ihren Lebensunterhalt abzusichern. Vorzugsweise durch die Heirat mit einem Mann, der über ein beträchtliches Vermögen verfügte. Zu jener Zeit wurden Ehen zumeist unter dem Gesichtspunkt der materiellen Absicherung geschlossen, nicht aus Liebe.

Jane Austen benutzt die titelgebenden Leitmotive für ein wechselseitiges Spiel in der Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen Elizabeth Bennet und Fitzwilliam Darcy. Beide müssen zahlreiche Missverständnisse, Verleumdungen und Vorurteile überwinden, ehe sie zueinander finden. Es gibt kaum ein anderes Buch, in dem die Figuren so tiefgründig sind, so häufig Selbstanalyse betreiben und sich derart weiterentwickeln.

Stolz und Vorurteil entführt uns in ein Jahrhundert, das geprägt ist von Konventionen, gesellschaftlichen Regeln und strengen sozialen Strukturen, und trotzdem ist die Liebesgeschichte zwischen Elizabeth und Mr. Darcy zeitlos, was die zahllosen Adaptionen beweisen.

Wer einen Einstieg in Jane Austens Romane finden möchte, ist mit Stolz und Vorurteil am besten beraten. Der Ausgabe vom Penguin Verlag möchte ich eine besondere Empfehlung aussprechen. Ich habe häufig gelesen, dass Probleme bestehen, Jane Austens Ausdrucksweise beziehungsweise ihren Schreibstil zu verstehen. Bei der vorliegenden Übersetzung dürfte es die wenigsten Schwierigkeiten geben. Ich habe verschiedene Übersetzungen und diese auch mehrmals gelesen, um sie miteinander vergleichen zu können. In diesem Taschenbuch ist die Sprache deutlich leichter verständlich, moderner, etwas geraffter. Außerdem erleichtert einem die Schriftgröße das Lesen ungmein.

Vielen Dank an das Bloggerportal der Random House Verlagsgruppe, das mir diese Ausgabe als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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Catherine Rider: „Kiss me in Paris“

Catherine Rider
cbt-Verlag
ISBN: 9783570164785
12,99€

 

 

 

 

New Yorkerin Serena Fuentes hatte es sich alles so schön vorgestellt: Paris, die Stadt der Liebe, 21. Dezember, auf den Spuren der Hochzeitsreise ihrer Eltern, gemeinsam mit der Schwester – Romantik pur! Doch die Schwester düst mit ihrer neuesten Flamme nach Madrid ab, während Serena bei einem komplett Fremden unterkommen muss. Quelle horreur! Jean-Luc Thayer ist nur mäßig begeistert von der Aussicht, eine amerikanische Touristin babysitten zu müssen. Umso irritierter ist er, als Serena ihn auf eine von A bis Z durchgeplante Tour durch die Stadt mitzerrt. Jean-Luc improvisiert lieber, vorzugsweise mit der Kamera. Aber irgendwann auf dem langen Spaziergang durch Paris merken Serena und Jean-Luc, dass Gegensätze sich anziehen … (Klappentext)

So, meine Lieben, heute habe ich einen kleinen Vorgeschmack auf Weihnachten für euch. In den Geschäften stehen nun schon seit Anfang September die ersten Lebkuchen. Kommt es euch nicht auch so vor, als würden sie jedes Jahr ein bisschen eher in den Regalen auftauchen? Bisher habe ich tapfer allen Versuchungen widerstanden und nichts gekauft, doch der Mann brachte jüngst eine Packung Lebkuchen mit nach Hause. Spätestens wenn morgen der Wetterumschwung kommt und es draußen kalt und regnerisch ist, wird meine Selbstdisziplin auf eine harte Probe gestellt werden. Der Kaffee mit Milchhäubchen und braunem Zucker oben drauf würde sich ohne Lebkuchen vermutlich soweiso einsam fühlen und nur halb so gut schmecken. Kann ich das wirklich verantworten?

Seid ihr jetzt ein bisschen in Schmuse-Kuschel-Vorweihnachtsstimmung? Wäre praktisch, denn in diesem Beitrag geht es um eine romantische Geschichte im vorweihnachtlichen Paris.

‚Kiss me in Paris‘ ist eine kurzweilige Lektüre. Am Anfang sträubten sich bei mir zwar die Nackenhaare, aber je länger man liest, umso besser wird es. Spätestens wenn ab Mitte des Buches der Champagner fließt.

Das Cover ist wunderbar weihnachtlich gestaltet und weckt damit gewisse Erwartungen an die Handlung, die – ich muss es leider sagen – nicht erfüllt werden. Ein verschneites, weihnachtlich illuminiertes Paris mit Weihnachtsmarktbesuch taucht nicht auf. Aber es gibt jede Menge Nebel auf der Seine.

Die Protagonistin Serena ist eine strukturierte New Yorkerin, die die gesamte Reise peinlich genau durchorganisiert hat. Sie hat eine Agenda, die sie innerhalb von 24 Stunden abarbeiten will. Auf den Spuren der Hochzeitsreise ihrer Eltern, um ein Scrapbook zu basteln. Da rollen sich bei mir ja schon die Zehennägel auf. Er soll den tiefgründigen Typ mit Bindungsängsten und Fotoapperat darstellen, der ihr das wahre Paris näherbringt.
Die gesamte Handlung ist vorhersehbar. Natürlich muss der durchorganisierte Plan scheitern. Natürlich fängt er mit seiner Kamera die unterdrückte Traurigkeit in ihr ein und natürlich ist sie sein 1A Projekt für die Uni.

Dank des  Schreibstils und des unaufregenden Handlungsverlaufs plätschert die Geschichte angenehm flüssig vor sich hin. Ich mag es zwar nicht, wenn Geschichten im Präsens geschrieben sind, aber das ist meine ganz persönliche Empfindung und nicht zwangsläufig negativ. Was mich wirklich gestört hat, waren die vielen kursiv gedruckten Wörter, um zu verdeutlichen, dass eine Figur etwas besonders betont. Teilweise wurde gefühlt jedes zweite Wort betont. Was echt nicht notwendig ist. Ich bin nämlich durchaus in der Lage, mich in die Handlung hineinzuversetzen und selbst zu merken, worauf die Figur hinaus möchte. Da brauche ich nicht so überdeutliche Hinweise durch den Autor.

Insgesamt ist das Buch eine nette, seichte Unterhaltung. Die Handlung wird im Verlauf besser und am Ende fand ich sie dann doch ganz niedlich und stellenweise sogar amüsant.

Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars!

 

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