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Laura Wood: “Let’s make a Scene”

Laura Wood (Autorin)
Heyne Verlag
560 Seiten
Gebundenes Buch: 17,00 €

Ihre Liebesgeschichte steht im Drehbuch, aber die Chemie zwischen ihnen ist echt.

Vor dreizehn Jahren spielten Cynthie und Jack in einem Regency-Drama “A Lady of Quality” ihre ersten Rollen. Am Set flogen die Fetzen, aber vor den Kameras war ihre Chemie so prickelnd, dass sie auf der Promotour für den Film eine Beziehung vorspielen mussten. Inzwischen ist Cynthie eine Oscar-nominierte Schauspielerin und Jack der Star in einem Vampirdrama. Doch ihr Film von damals hat Kultstatus erreicht. Die Fans wünschen sich eine Fortsetzung und das Studio möchte diesen Wunsch erfüllen. Für zwölf Wochen treffen sich Cast und Crew von damals wieder, begleitet von einem Dokumentationsteam. Cynthie und Jack sind nicht begeistert. Doch was, wenn die Gefühle zwischen ihnen plötzlich alles andere als gespielt sind? (Klappentext)

RomCom mit Second-Chance und Fake-Dating

Dreizehn Jahre Funkstille, ein Film mit Kultstatus und dann ausgerechnet die Idee, genau diesen noch einmal fortzusetzen. Für Cynthie und Jack ist das weniger nostalgisch als unerquicklich. Beide haben ihr Leben längst neu sortiert, Karrieren aufgebaut, sich voneinander entfernt. Und nun sollen sie nicht nur wieder zusammenarbeiten, sondern der Öffentlichkeit auch noch eine Geschichte verkaufen, die für sie selbst nie wirklich abgeschlossen war.

Let’s Make a Scene beginnt deshalb nicht mit Romantik und Herzklopfen. Cynthie und Jack wollen einander eigentlich nur aus dem Weg gehen. Alte Kränkungen, unausgesprochene Vorwürfe und eine Menge verletzter Eitelkeit liegen zwischen ihnen. Dass sie beide heute erfolgreiche Schauspieler sind, macht die Situation nicht leichter. Im Gegenteil. Beide wissen genau, wie man sich schützt, wie man kontrolliert und was nach außen dringen darf.

Die Geschichte springt zwischen früher und heute, was gut gewählt ist. Die Rückblicke erklären nicht alles, aber sie geben genug Kontext, um die Spannungen der Gegenwart nachvollziehbar zu machen. Es wird deutlich, dass das damalige Chaos nicht einfach ein Missverständnis war, das man mit ein paar ehrlichen Worten hätte auflösen können. Die Beziehung war schon damals kompliziert, geprägt von Konkurrenz, Erwartungsdruck und Rollen, die ihnen von außen zugeschrieben wurden.

Besonders überzeugend fand ich, dass sich die Annäherung der beiden Zeit lässt. Es gibt kein abruptes Umschlagen von Abneigung in Leidenschaft. Stattdessen entstehen kleine, vorsichtige Momente. Gespräche, die länger dauern als geplant. Situationen, in denen alte Muster kurz aussetzen. Genau dadurch wirkt die Entwicklung glaubwürdig.

Das Filmset ist dabei mehr als nur eine glamouröse Kulisse. Laura Wood zeigt sehr klar, wie stark Inszenierung und Vermarktung das Leben von Schauspielerinnen und Schauspielern bestimmen. Gerade aus Cynthies Perspektive wird spürbar, wie anstrengend es ist, ständig eine Version von sich selbst präsentieren zu müssen, die Erwartungen erfüllt. Auch Themen wie Machtverhältnisse, Grenzüberschreitungen und öffentliche Zuschreibungen fließen ein.

An Humor fehlt es trotzdem nicht. Die Dialoge sind pointiert, manchmal bissig, manchmal auch etwas leiser. Die Nebenfiguren bringen Leichtigkeit hinein und sorgen für dieses angenehme Gefühl von Gemeinschaft, das man sich in einer RomCom wünscht. Der Spice ist da, aber dezent. Die Szenen ergeben sich aus der emotionalen Entwicklung und wirken nicht wie ein Pflichtprogramm.

Ganz ohne Kritik komme ich nicht aus. An einigen Stellen hätte der Geschichte ein etwas strafferes Tempo gutgetan. Außerdem taucht das klassische Problem der mangelnden Kommunikation zwischen den Hauptfiguren derart häufig auf, dass es stellenweise echt für Frust sorgt.

Unterm Strich ist Let’s Make a Scene eine romantische Komödie, die mehr zu bieten hat als ihre bekannten Themen wie Fake Dating, Second Chance und Hollywood-Setting. Im Mittelpunkt stehen zwei Menschen, die sich ihrer Vergangenheit stellen müssen, bevor sie entscheiden können, ob es für sie eine Zukunft gibt. Eine überraschend unterhaltsame Geschichte.

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Halloween Herbst Liebesromane Rezensionen Romane

Breanne Randall: “Das Geheimnis von Liebe und Magie”

Breanne Randall (Autorin)
Goldmann Verlag
496 Seiten
Taschenbuch: 14,00€

Seit Generationen haben die Frauen der Familie Revelare magische Kräfte. Die zauberhaften Kuchen und Cupcakes, die Sadie und ihre Großmutter Gigi in ihrem kleinen Café im beschaulichen Poppy Meadows verkaufen, lindern Herzschmerz oder schenken Mut und Zuversicht. Doch auf Sadie lastet auch ein Fluch: Wird ihr Herz viermal gebrochen, verliert sie ihre Magie für immer. Drei Menschen haben sie bereits im Stich gelassen – unter ihnen ihre erste große Liebe, der Feuerwehrmann Jake. Als er nach Poppy Meadows zurückkehrt, ist Sadie fest entschlossen, ihm aus dem Weg zu gehen. Aber ihr verräterisches Herz schlägt bei seinem Anblick jedes Mal höher … (Klappentext)

Eine Liebesgeschichte, die zu schwerfällig ist

Das Geheimnis von Liebe und Magie hat mich auf den ersten Blick sofort gehabt: dieses herbstliche, cozy Cover, der gemütliche Kleinstadt-Vibe, ein Familienfluch und dazu der Vergleich mit „Gilmore Girls“. Alles Zutaten, die genau mein Ding sind. Entsprechend hoch war meine Erwartung. Leider hat die Geschichte sie für mich nicht erfüllt.

Die Idee ist eigentlich wunderbar: In Sadies Familie steckt Magie. Ihre Kuchen heilen gebrochene Herzen, spenden Mut oder Trost. Doch über Sadie liegt ein Fluch. Wenn ihr Herz ein viertes Mal bricht, verliert sie ihre Gabe. Drei Brüche hat sie schon hinter sich und als ihre Jugendliebe Jake zurückkehrt, wird klar, dass es dieses Mal um alles geht.

Das klingt nach Romantik und Zauber, hat sich beim Lesen aber erstaunlich schwer getan. Die Geschichte ist dicht, stellenweise sprunghaft, und so beladen mit Verlust, Krankheit und alten Wunden, dass die Magie kaum Raum zum Atmen bekommt.

Poppy Meadows als Schauplatz hat mir dagegen gefallen. Dieses herbstliche Kleinstadtflair mit Cafés, Backduft und vertrauten Gesichtern ist gelungen eingefangen. Auch Sadies Großmutter Gigi bringt Witz und Herzenswärme, die der Geschichte guttun. Ohne sie wäre das Buch noch um einiges düsterer.

Mit Sadie selbst bin ich allerdings nicht warm geworden. Sie bleibt distanziert, zögerlich und manchmal so in sich verstrickt, dass ihre Entwicklung kaum spürbar wird. Die Liebesgeschichte zwischen Jake und ihr hat mich nicht sonderlich abgeholt.

Trotzdem hat das Buch Momente, die hängen bleiben – etwa, wenn sich Magie, Erinnerungen und der Duft frisch gebackener Cupcakes miteinander verweben. In diesen Augenblicken blitzt auf, wie feinfühlig Breanne Randall eigentlich schreibt. Leider gehen sie zu oft im Durcheinander aus Dramatik und Melancholie unter.

Insgesamt ist es kein schlechtes Buch, eben nur eines, das für mich die Balance verloren hat. Es wollte Magie und Romantik, aber auch eine gewisse Melodramatik zugleich und hat dabei von seiner Leichtigkeit eingebüßt. Vielleicht trifft es Leser:innen, die genau diese Mischung suchen. Mich hat es eher nicht überzeugen können.

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ab 14 Jahre Fantasy für junge Erwachsene Jugendliteratur Rezensionen Romane

Jonathan Stroud: “Scarlett & Browne – Die Legendären” (Die Scarlett-&-Browne-Reihe, Band 3)

Jonathan Stroud (Autor)
cbj Verlag
Lesealter: ab 14 Jahre
448 Seiten
Gebundenes Buch: 22,00€

Das berüchtigte Duo Scarlett & Browne auf seinem Siegeszug!

Albert und Scarlett rauben sich nun schon eine ganze Zeit lang quer durch die Sieben Königreiche des geplagten Englands, ohne geschnappt zu werden. Und das ist gar nicht so einfach, denn ihre tolldreisten Raubzüge haben Heerscharen von Milizionären auf ihre Spur gebracht. Doch mittlerweile haben die beiden nach und nach Verbündete gewonnen, die ihnen helfen wollen, die Schreckensherrschaft der Glaubenshäuser zu beenden. Das ist alles nicht die einzige gewaltige Aufgabe, die sie sich vorgenommen haben. Sie wollen auch noch versuchen, Scarletts verschollenen Bruder zu finden. Aber wie groß ist die Chance, dass ein kleiner Junge in einer Welt voller wilder Bestien und grausamer Eiferer überlebt hat? (Klappentext)

Ein Ende mit Wucht, aber fehlender Leichtigkeit

Jonathan Stroud versteht es wie kaum ein anderer, Figuren in eine kaputte Welt voller Gefahren zu stellen und ihnen trotzdem Charme und Schlagfertigkeit mitzugeben. Genau das hat die ersten beiden Bände von Scarlett & Browne so besonders gemacht: Trotz düsterer Kulisse wirkte die Geschichte quicklebendig. Im Finale ist von dieser Leichtigkeit für mein Empfinden etwas weniger übriggeblieben.

Der dritte Band ist groß gedacht. Es gibt neue Gegner, unerwartete Allianzen und eine Suche, die tief in Scarletts Vergangenheit reicht. Die Abschnitte über ihren Bruder Thomas haben mir gefallen, weil sie die Handlung erweitern und einen anderen Blickwinkel eröffnen. Gleichzeitig ziehen sie die Erzählung etwas in die Länge und die eigentliche Dynamik zwischen Scarlett und Albert gerät etwas ins Hintertreffen. Stroud hat seine Figuren bewusst reifen lassen. Scarlett bleibt zwar diejenige, die schneller schießt als nachdenkt, doch ihr Blick auf den Bruder, den sie längst verloren glaubte, zeigt eine verletzliche Seite, die man bisher nur ahnen konnte. Albert wiederum ist weniger der trottelige Mitläufer, sondern gewinnt an Eigenständigkeit. Er bleibt charmant unbeholfen, aber man spürt, dass er in all den Kämpfen auch gewachsen ist.

Auch wenn die Dialoge gewohnt bissig sind und manche Szenen vor Energie nur so sprühen, wirkte der Band für mich schwerfälliger. Der Humor, der zuvor das Gegengewicht zur Härte dieser Welt bildete, ist spärlicher gesät. Stattdessen häufen sich Action und Dramatik, vor allem im Showdown.

Trotzdem bleibt es ein gelungener Abschluss. Stroud führt seine Figuren konsequent zu einem Ende, das nicht alles glattbügelt, aber den Kern der Reihe würdigt: zwei ungleiche Helden, die sich durch eine zerrüttete Welt schlagen und dabei unerschütterlich sie selbst bleiben.

Kennst du schon die anderen Bände von Scarlett & Browne?

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Frauenromane Geschenkbücher Liebesromane Rezensionen Romane Weihnachten Winter

Mila Summers: “Weihnachtszauber in London”

Mila Summers (Autorin)
306 Seiten
Taschenbuch: 12,00€

Holly ist in London als Waise aufgewachsen. Deshalb hält sie es zunächst für einen Scherz, als sie kurz vor Weihnachten einen Brief erhält, in dem ihr Großvater ihr offenbart, dass sie die zukünftige Königin einer kleinen Insel im Mittelmeer ist. So klein, dass Holly noch nie etwas davon gehört hat. Die tollpatschige Holly zählt weder in der Schule noch an der Uni zu den besonders beliebten Mädchen. Niemand sieht sie, so wie sie wirklich ist. So ist sie bei Eingang der Nachricht davon überzeugt, dass sich nur wieder jemand über sie lustig machen will. Erst als ihr Großvater sie in dem kleinen Londoner Café besucht, in dem sie neben der Uni jobbt, sickert die Erkenntnis über ihre blaublütige Herkunft in ihr Bewusstsein ein. Turbulente Zeiten stehen ihr bevor. Denn der Thron, der ihr von Rechts wegen zusteht, wird von einem anderen, ziemlich gut aussehenden Kandidaten begehrt. Schon bald fliegen die Fetzen zwischen den beiden, bis schließlich auch die Funken sprühen. Holly muss sich entscheiden: Thron oder Liebe? (Klappentext)

Eine weihnachtliche Romanze mit royalem Flair

„Weihnachtszauber in London“ weckt mit seinem Titel und Klappentext große Erwartungen an eine romantische Weihnachtsgeschichte, die in der funkelnden Winterwelt Londons spielt. Der Einstieg schafft es, diese Atmosphäre wunderbar einzufangen. Holly, die sympathische, etwas tollpatschige Hauptfigur, lebt in der britischen Hauptstadt, jobbt neben ihrem Studium in einem Café und versucht, ihren Weg im Leben zu finden. Der Brief, der ihre royale Herkunft enthüllt, bringt Schwung in die Handlung und lässt erahnen, dass Holly ein großes Abenteuer bevorsteht.

Doch nachdem die Geschichte zu Beginn in London verweilt, verlagert sich die Handlung zügig auf eine kleine Mittelmeerinsel, von der sie nicht mehr runterkommt. Mit der Reise geht leider ein großer Teil der magischen Weihnachtsstimmung verloren, die der Titel und der Klappentext versprochen hatten. Auch Hollys bisheriges Leben, ihre Arbeit, ihr Studium und ihr Alltag, spielen ab diesem Punkt keine Rolle mehr, was ich persönlich schade fand.

Der Großteil des Buches konzentriert sich stark auf Hollys Anpassung an das Inselleben. Es geht viel weniger um ihre Rolle als zukünftige Regentin, als vielmehr um detaillierte Beschreibungen von Reitausflügen. Zwar gibt es einige charmante Momente und die leichten Dialoge sorgen für unterhaltsame Lesestunden, aber insgesamt wirkte der Plot für mich etwas ereignisarm. Es passiert zwar einiges auf den Seiten, doch die Ereignisse sind oft wenig tiefgehend oder überraschend, stellenweise auch schwierig nachvollziehbar. Besonders der Fokus auf das Reiten hat sich für meinen Geschmack zu sehr in die Länge gezogen.

Das Buch liest sich dennoch flüssig und Holly bleibt eine liebenswerte Protagonistin, mit der man gerne Zeit verbringt. Die angedeutete Romanze ist vorhersehbar, fügt sich aber stimmig in die Geschichte ein und bietet einige süße Momente. Wer eine ruhige, leichte Weihnachtsgeschichte sucht, wird mit diesem Buch schöne Lesestunden verbringen – allerdings weniger in London als gedacht.

Insgesamt ist „Weihnachtszauber in London“ eine lockere, mediterran-winterliche Romanze mit Wohlfühlcharakter. Eine nette Lektüre für einen gemütlichen Nachmittag in der Weihnachtszeit.

Weihnachten – Die schönste Zeit des Jahres

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für junge Erwachsene Geschenkbücher Rezensionen Romane

Catherine Kalengula: “Emily in Paris” (Die Emily-in-Paris-Reihe, Band 1)

Catherine Kalengula
Blanvalet Taschenbuch Verlag
272 Seiten
Taschenbuch: 12,00€

“Ich mag Paris, aber ich bin mir nicht sicher, ob Paris mich mag.”

Als Emily Cooper einen Job bei der Pariser Marketingagentur Savoir landet, kann sie ihr Glück kaum fassen. Sie, das Mädchen aus Chicago, reist tatsächlich nach Paris, die Stadt der Liebe, der köstlichen Pains au chocolat und der Mode! Ein Traum wird wahr – wären da nicht die sprachlichen Barrieren sowie ihre neue Chefin und die Kollegen, die sie nicht ganz so herzlich empfangen, wie erhofft. Und dann ist da noch Emilys charmanter Nachbar Gabriel, der ein Wirrwarr der Gefühle in ihr auslöst! Aber so leicht lässt sich die clevere Amerikanerin nicht unterkriegen. Denn was wäre ein Abenteuer in Paris ohne ein wenig Drama und Leidenschaft? (Klappentext)

Roman zur Serie

Pünktlich zum Start der neuen Staffel willst du deine Erinnerungen auffrischen und noch einmal in Emilys Paris eintauchen? Oder du bist gerade auf die Serie aufmerksam geworden und eine neugierige Leseratte? In beiden Fällen ist der Griff zum Roman eine weise Entscheidung. Im ersten Band erlebt man Emilys Anfänge bei Savoir, ihre ersten Fettnäpfchen und ersten Erfolge. Zwei Kulturen, die unterschiedlicher kaum sein können, prallen funkensprühend aufeinander.

Emily kommt als Social Media- und Marketingmanagerin von Amerika nach Frankreich, um frischen Schwung und neue Ideen in die eingefahrenen Abläufe der französischen Agentur zu bringen. Allerdings beherrscht sie die Landessprache nicht und eckt mit ihrer amerikanischen Lebenseinstellung bei den französischen Kollegen an. Die machen ihr das Leben aber auch extra schwer, indem sie Emily belächeln und ihr Steine in den Weg legen. Emily muss so manche Hürde meistern – nicht nur beruflich, auch in Liebesdingen läuft nicht alles planmäßig. Auf die Art ergeben sich reihenweise amüsante Handlungsstränge, die von starken Charakteren getragen werden. Obendrauf kommt noch das Pariser Flair und die exklusive Modewelt.

Man merkt schnell, dass es sich um einem Roman zur Serie handelt, da die Kapitel eine Aneinanderreihung der Szenen sind. Es gibt wenig zusätzliche Informationen oder tiefere Einblicke in die Figuren, die man nicht schon durch das Sehen der Serie gewonnen hat. Manche Szenen aus der Serie fehlen im Buch sogar ganz oder werden stark eingekürzt geschildert, sodass es denjenigen schwerfallen dürfte, der Handlungsentwicklung zu folgen, die die Serie nicht kennen. Allerdings ist der Schreibstil ansprechend flott und frisch genau wie die Serie und so suchtet man das Buch in einem Rutsch durch.

Für Fans ist der Roman eine super Ergänzung und sicherlich ein Muss. Aber auch als Wohlfühllektüre für zwischendurch zu empfehlen. In der Mitte des Buches gibt es als zuckersüßen Zusatz 16 Seiten mit Farbfotos aus der Serie, mit denen man noch mehr in Emilys Paris eintauchen kann. Das Fernweh ist damit auf jeden Fall geweckt.

Vielen lieben Dank an den Blanvalet Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

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ab 12 Jahre für junge Erwachsene Jugendliteratur Liebesromane Rezensionen

Emiko Jean: “Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe”

Emiko Jean
dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
empfohlenes Alter: ab 13 Jahre
gebundene Ausgabe: 18,00€
Und plötzlich bist du Prinzessin von Japan

Bislang waren das einzig Besondere in Izumi Tanakas Leben ihre japanische Herkunft und ihr unbekannter Vater. Bis sie herausfindet, dass dieser Unbekannte kein Geringerer ist als der zukünftige Kaiser von Japan. Und das wiederum bedeutet, dass Izzy plötzlich kaiserliche Kronprinzessin ist … immer nur einen kulturellen Fauxpas vom nächsten Skandal entfernt. Wird ihr Prinzessinnentraum zum Albtraum? (Klappentext)

Unterhaltsame Plötzlich-Prinzessin-Geschichte

Izumi Tanaka ist ein Teenager mit japanischer Abstammung, der in einer Kleinstadt in den Südstaaten der USA aufwächst. Dass sie anders ist, lassen sie einige ihrer Mitschüler immer wieder spüren. Doch Izumi fühlt sich weder richtig japanisch noch amerikanisch. Besonders, da sie keine Ahnung hat, wer eigentlich ihr Vater ist. Das ändert sich schlagartig, als sie in den Büchern ihrer Mutter einen entscheidenden Hinweis findet. Was danach geschieht, erinnert an eine Mischung aus “Plötzlich Prinzessin” und einen Hauch “Crazy Rich Asians”, denn Izzys Vater ist kein Geringerer als der Kronprinz von Japan.

So fliegt Izzy nach Japan, um ihre Familie und Wurzeln kennenzulernen und mehr über sich selbst zu erfahren. Doch eine Prinzessin zu sein, ist nicht einfach. Die höfische Etikette und die japanischen Vorstellungen von gutem Benehmen sind das reinste Minenfeld. Mehr als einmal stolpert Izzy in ein Fettnäpfchen und die Erwartungen an eine Kronprinzessin sind wirklich hoch.

Ich bin sehr begeistert von Izumis Entwicklung während der Geschichte. Anfangs ist sie voller Selbstzweifel. Sie fühlt sich unvollständig und nirgends richtig zugehörig.  Aber sie wächst an ihren Herausforderungen, wird erwachsener und selbstbewusster. Wo ich an ihrer Stelle verzweifelt wäre, beweist sie einen eisernen Willen. Eine überaus sympathische Heldin.

Aber auch sämtliche Nebencharaktere, wie ihre Eltern oder ihre besten Freundinnen oder der japanische Zweig aus Tanten, Onkeln, Cousinen und Cousins sind sehr abwechslungsreich gestaltet und bringen meist eine kleine, spannende Nebenhandlung mit, was den Unterhaltungsfaktor maßgeblich erhöht. Die Liebesgeschichte zwischen Izzy und ihrem Leibwächter ist zwar wenig überraschend, teils auch ziemlich kitschig, aber irgendwie auch total süß.

Emiko Jeans Schreibstil finde ich absolut passend für die Charaktere und Handlung: jugendlich, humorvoll, an den richtigen Stellen flapsig oder gefühlvoll. Mich konnte sie von der ersten Seite an fesseln. Auch die wunderschönen Beschreibungen Japans nehmen einen völlig gefangen. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und kann den zweiten Teil kaum erwarten!

Allerliebsten Dank an LovelyBooks, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte!

Für alle Neugierigen, die es nicht erwarten können, gibt es den 2. Band in englischer Sprache:

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ab 16 Jahre Frauenromane Rezensionen Romane

Sophia Money-Coutts: “Die große Liebe kann mich mal”

Sophie Money-Coutts
Penguin Verlag
Taschenbuch: 10,00€

Ein Traummann hat ihr gerade noch gefehlt!

Einsam ist Florence auf gar keinen Fall. Sie ist zwar schon ziemlich lange Single – ok, eigentlich hatte sie noch nie eine Beziehung, wenn es jemand ganz genau wissen will. Aber ihr Job in einem quirligen Londoner Buchladen hält sie ziemlich auf Trab, und nach Feierabend leistet ihr der geliebte, aber übergewichtige Kater Gesellschaft. Florence ist mehr als zufrieden mit ihrem Leben, vielen Dank auch! Nur ihre nervige Stiefmutter sieht Optimierungsbedarf und schickt sie zu einem Liebes-Coach. Als erste Übung muss sie eine Liste schreiben mit all den Eigenschaften, die ihr Traummann in sich vereinen soll. Florence kann so eine Liste keinesfalls ernst nehmen: Jemand, der Katzen mag, einen Oberkörper hat wie James Bond und gleichzeitig bei ihrer nervigen Zähl-Marotte die Augen zudrückt? Unmöglich! Bis sie sich ein paar Tage später ungläubig die Augen reibt: Ein gutaussehender junger Mann betritt den Buchladen, der wie von Zauberhand alle Kriterien auf der Liste erfüllt. Zudem ist er adlig und besitzt ein schickes Herrenhaus auf dem Land. Kann das wahr sein? (Klappentext)

Liebesroman mit britischem Humor

Florence ist über 30 und Dauersingle. Seit zehn Jahren arbeitet sie im selben Londoner Buchladen und wohnt mit ihren beiden Halbschwestern und einer ambitionierten Stiefmutter zusammen in einem Haus. Sie hat einen Zähltick und fühlt sich am wohlsten, wenn alles gleich bleibt.

Das sieht ihre Stiefmutter völlig anders. Sie meint, Florence bräuchte dringend einen Mann in ihrem Leben und vereinbart einen Termin bei einem Liebescoach. Da Florence konkrete Vorstellungen von ihrem perfekten Traummann hat, soll sie eine Liste mit allen Eigenschaften erstellen. Mehr aus Trotz willigt sie ein. Aber siehe da! Nur wenige Tage später lernt Flo Rory kennen, der sämtliche Punkte auf der Traumprinzen-Skala zu erfüllen scheint.

Zumindest für den Anfang. Auf überaus unterhaltsame Weise werden Florence’ Ansprüche demontiert und sie muss schrittweise erkennen, dass Rory vielleicht doch nicht so perfekt ist, wie sie dachte. Das alles geschieht in einem turbulenten Chaos zwischen Hochzeitsvorbereitungen, schrulligen Adelsfamilien und Unterschriftenaktionen, um den Buchladen zu retten.

Ich empfand die Handlung als abwechslungs- und ideenreich. Natürlich ist der Ausgang der Liebesgeschichte ab einem gewissen Punkt klar. Für mich ist das aber beruhigend, denn schließlich soll so ein Roman in erster Linie unterhalten und nicht aufregen. Der britische Humor und die skurrilen Charaktere sind einfach köstlich amüsant. Die Handlung setzt sich aus einer Reihe von peinlich-humorvollen Episoden zusammen, die Leidenschaft kommt nicht zu kurz und die Dialoge sind frisch und schlagfertig. Ich mochte besonders Florence’ trockene Art, die peinlichen Kommentare und Situationen zu kontern.

Eine ideale Lektüre für die Strandliege oder zwischendurch. Fans von Bridget Jones und Emily in Paris werden es lieben.

Ein zuckersüßes Dankeschön an den Penguin Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar!

Weitere Bücher von Sophia Money-Coutts:

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Melanie Amélie Opalka: “Papa 2.0 – Nestbau inklusive”

Melanie Amélie Opalka
epubli
Taschenbuch: 9,99€
Kindle: 2,99€

Was kann denn schon groß schief gehen, wenn man ein zweites Kind bekommen will – vor allem durch künstliche Befruchtung?

Zweieinhalb Jahre liegt der erste Versuch zurück, als unser Papa sich erneut traut und zwar gleich doppelt: Denn mit einem weiteren Kind muss ein größeres Heim her und warum dann nicht auch gleich ein Eigenheim?

Ob es nun ein, zwei oder vielleicht sogar drei Kinderzimmer sein werden, wie die Stelzen unter das Haus kommen und wie Mann das alles neben Job, Partnerschaft und einem strammen Kleinkind bewältigt … das lernt der Papa auf die harte Tour. Und wird gerettet durch seine heimliche Superkraft „ungeahnte Genialität.“ (Klappentext)

Jetzt wird Papa alles abverlangt

Im dritten Band über das Werden und Leben eines modernen Papas wartet eine wahre Flut an Herausforderungen auf unseren Lieblingspapa. Zwischen Hausbau, Job, Kindererziehung, Familienplanung und Beziehung taumelt er von einer verzwickten Situation in die nächste. Wie gut, dass seine Stärken im Recherchieren, Planen und Kalkulieren verankert sind.

Die Hochs und Tiefs, die der Alltag einer jungen, noch wachsenden Familie mit sich bringt, werden wieder einmal sehr warmherzig und realistisch beschrieben. Sohn Felix bereichert seit einem Jahr das Familienleben. Für ihn beginnt das große Abenteuer Kindergarten. Währenddessen erwacht bei seinen Eltern der Wunsch nach dem zweiten Kind. Mit welchen Hindernissen sie da zu kämpfen haben, ist ihnen durchaus bewusst. Und klar, dass eine wachsende Familie auch mehr Platz benötigt. Deshalb werden sie zu Häuslebauern und stehen vor weiteren, ungeahnten Schwierigkeiten.

Im Gegensatz zu den beiden Vorgängerbänden, die eine gewisse humorvolle Leichtigkeit besaßen, dominiert in diesem letzten Band ein eher melancholischer Ton. Der ist natürlich auch der Thematik geschuldet. Der emotionale Stress bei den künstlichen Befruchtungen, die Fehlschläge, die an den Nerven zerren, zusätzlich zu den Belastungen durch Hausbau, den lieben Finanzen und dem Job. Alle Themen sind mitten aus dem Leben gegriffen. Wer sich in einer ähnlichen Lebensphase befindet oder ähnliches erlebt hat, wird sich sofort mit den Protagonisten identifizieren können. Dadurch und durch den packenden Schreibstil ist man selbst so im Geschehen drin, dass man intensiv mitleidet. Manchmal empfand ich beim Lesen die Last der beiden Protagonisten so stark mit, dass ich das Buch weglegen musste. Daran würde ich aber nicht einmal etwas Negatives sehen. Es beweist nur, wie authentisch die Erzählweise und wie einnehmend der Schreibstil der Autorin sind.

Ob am Ende alles gut wird, müsst ihr selbst nachlesen. Ich will ja nicht zu viel verraten.

Insgesamt ist die Papa-Reihe ein rundum gelungenes Werk über das Familienleben mit allen Hürden und Tücken. Mit viel Humor, aber auch der nötigen Ernsthaftigkeit. Und einem Papa, wie wir ihn uns alle wünschen!

Liebsten Dank, Amélie, dass ich Teil deines Bloggerteams sein darf. Es ist eine große Freude und deine Werke machen einfach voll viel Spaß!

Bist auch du neugierig auf die Papa-Reihe geworden? Dann schnell klicken, um zur Leseprobe von Band 1 zu gelangen!

Noch mehr von Melanie Amélie Opalka:
Buch 1 von 3: Das Werden und Leben eines modernen Papas
Buch 2 von 3: Das Werden und Leben eines modernen Papas

Schon gewusst? Alle 3 Bände sind auch als Hörbuch verfügbar! Wie cool ist das denn?!

Und jetzt ganz neu:

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Melanie Amélie Opalka: “Papa – 1. Lehrjahr”

Melanie Amélie Opalka
epubli
Taschenbuch: 9,99€
Kindle: 2,99€

Nachdem er und seine Frau lange darum gerungen haben, endlich Eltern zu werden, ist die Schwangerschaft viel zu schnell vergangen. Schwups ist das Kind da – und mit ihm die Frage: „Was für ein Vater will ich eigentlich sein?“ So stolpert er durch den Familienalltag mit ganz neuen Fallstricken und Fettnäpfchen – immer mit der Angst im Nacken, von einem Säugling als Versager enttarnt zu werden. Dieses Buch erzählt den „unausgeschlafenen Imperfekt“ seines ersten Jahres mit dem eigenen Nachwuchs, von Kinderkrankheiten, Verwandtenbesuchen und anderen Katastrophen, die nur dank seiner persönlichen Superkraft „ungeahnter Genialität“ überlebt werden können. Und das alles, um am Ende zu einer überraschenden Erkenntnis zu kommen. Denn Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr – ach, was! (Klappentext)

Papa macht das schon

Endlich ist er da: Felix, das lang ersehnte Glücksbündel. Damit einher gehen neue Herausforderungen, denen sich unser namenloser Papa aus „Mach mir’n Kind“ voll Tatendrang und Unerschrockenheit stellt. Mit seinem gewohnten Engagement und ausführlicher Internetrecherche erstellt er Excel-Listen, ausgefeilte Besucherpläne und eignet sich sämtliche Tricks und Tipps an, die er finden kann. Für Mama und Kind will er nichts weniger sein als ein Superheld. Dass er dabei manchmal über das Ziel hinausschießt, macht ihn nur umso sympathischer.

Während sich der erste Band um die Hürden des Schwangerwerdens, die Schwangerschaft und natürlich Geburt dreht, dürfen wir in diesem Folgeband die ersten zwölf Monate im Leben des neuen Erdenbürgers mitverfolgen. Schwankend zwischen überschäumenden Glücksgefühlen, totaler Erschöpfung, Selbstzweifeln und grandios ausgearbeiteten Plänen durchlebt Papa die Launenhaftigkeit und Unplanbarkeit des Babyjahres.

In einem locker humorvollem Erzählstil, aber gleichzeitig auch mit der teils notwendigen Ernsthaftigkeit schildert Melanie Amélie Opalka die Freuden und Nöte des Vaterseins. Bei all jenen, die diese Zeit bereits erleben durften, weckt das Buch Erinnerungen. Allen, denen diese aufregende Zeit noch bevorsteht, kann dieses Buch als Ratgeber einen guten Rundumblick in die ersten zwölf Lebensmonate vermitteln. Vielleicht eigene Ängste reduzieren, beruhigen und Mut machen. Schließlich wird ja nicht nur auf kommende Herausforderungen hingewiesen, sondern Papa erprobt sogar Lösungen!

Die hier beschriebenen Situationen sind wirklich mitten aus dem Leben gegriffen. Irgendwie scheint es doch allen Eltern gleich zu gehen. Das macht mir persönlich immer wieder Mut.

Liebe Amélie, ich danke dir für dein Rezensionsexemplar und die vergnüglichen Lesestunden. Was bin ich froh, dass schon der nächste Band auf mich wartet!

Neugierig geworden? Dann schnell klicken, um zur Leseprobe zu gelangen!

Noch mehr von Melanie Amélie Opalka:
Buch 1 von 3: Das Werden und Leben eines modernen Papas
Buch 3 von 3: Das Werden und Leben eines modernen Papas
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Simon Wasner: “Ferris & Ich – Verrückt werden für Fortgeschrittene”

Simon Wasner
Piper Verlag
Taschenbuch: 14,00€
Kindle: 4,99€
Eine urkomische Geschichte über einen Lehrer, der sein Unterbewusstsein plötzlich persönlich kennenlernt

Lars ist pragmatisch – und ganz schön langweilig. Als Physiklehrer wird er nicht ernst genommen, selbst sein bester Freund Dirk macht sich ständig über ihn lustig. Vielleicht ist das der Grund, weshalb ihn seine Frau Kati erst betrogen und dann verlassen hat. Was tut Mann nun, wenn wieder sturmfreie Bude ist? Richtig. An einer Studie für ein Medikament gegen Reizdarm teilnehmen. Dumm nur, wenn dieses Medikament plötzlich zu einer verrückten, sehr nervtötenden Begleiterscheinung führt: Lars’ Unterbewusstsein personifiziert sich zu … einem zweiten Lars! Der Doppelgänger, nun auf Ferris getauft, will Lars’ Leben verbessern – und macht damit alles nur schlimmer! (Klappentext)

Zum verrückt werden…

Lars ist Lehrer für Physik und obendrein ein langweiliger Mensch, dem es an Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen fehlt. Seine Schüler nehmen ihn nicht ernst, Freunde hat er kaum und wenn dann machen sie sich über ihn lustig. Schließlich verlässt ihn auch noch seine Frau und räumt seine Wohnung aus. Lars befindet sich also in einer denkbar ungünstigen Verfassung, als er sich für eine Medikamentenstudie zur Verfügung stellt. Mit ungeahnten Konsequenzen. Denn plötzlich verselbstständigt sich Lars‘ Unterbewusstsein und ein neuer Lars sitzt auf seinem Klo.

Ferris, so der Name des Klons, ist das komplette Gegenteil. Er verkörpert alle unterdrückten Sehnsüchte von Lars und ist sozusagen seine schlagfertige, durchtrainierte und gestylte Seite, die vor Tatendrang strotzt. Mit zweifelhaften Ratschlägen und einem ausgeklügelten Rachefeldzug will er Lars‘ Leben verbessern. Aber versucht Ferris wirklich, Lars zu helfen? Für Lars‘ Geschmack entwickelt Ferris ein zu starkes Eigenleben. Ist das überhaupt möglich, wenn Ferris doch nur eine Ausgeburt von Lars‘ Fantasie ist?

Simon Wasner entführt uns in eine irrwitzige Geschichte über die Herausforderrungen des Lehreralltags und unsere eigenen Abgründe. Humorvoll, skurril und manchmal bitterböse sorgt sein Roman für grandiose Unterhaltung, die am Ende doch zum Nachdenken anregt. Wie sieht es denn mit dem eigenen Unterbewusstsein aus? Steckt vielleicht auch in dir ein Ferris?

Lieber Simon, ich danke dir für das Rezensionsexemplar und hoffe, noch viel, viel mehr von dir zu lesen!