Kategorien
ab 12 Jahre Fantasy Jugendliteratur Kinderbücher ab 10 Jahre Rezensionen

Roshani Chokshi: “Aru gegen die Götter – Die Wächter des Himmelspalasts” (Aru gegen die Götter, Band 1) 

Roshani Chokshi
Ravensburger Verlag
Lesealter: ab 10 Jahre
448 Seiten
Gebundenes Buch: 16,99€

Wer die Götter herausfordert, dem ist echt nicht zu helfen…

Aru Shah kann es echt nicht fassen: Eigentlich wollte sie ihren Klassenkameraden nur beweisen, dass die antike Öllampe im Museum ihrer Mutter tatsächlich verflucht ist – und nun soll sie durch das Entzünden der Lampe das Ende des Universums eingeläutet haben?! Um das Unheil noch abzuwenden, bekommt sie von den Wächtern des Himmelspalasts einen geheimen Auftrag. Zum Glück wird ihr auch ein mächtiger Beschützer an die Seite gestellt – doch der ist im Körper einer Taube gefangen … (Klappentext)

Heldinnenabenteuer querfeldein durch die indische Mythologie

Aru Shah ist eine Lügnerin.

Hin und wieder … naja, zugegeben, eigentlich ständig, flunkert sie, um vor ihren Mitschülern besser dazustehen. Denn die kommen allesamt aus reichen Familien, haben Chauffeure und machen ständig Luxusurlaub. Und Aru eben nicht. Ihre Mutter ist die Leiterin des Museums für altindische Kunst und Kultur und hat so gut wie nie Zeit für Aru.

Als ihre Mitschüler Aru bei einer Lüge überführen wollen, entpuppt sich diese Geschichte ausgerechnet als wahr. Wer hätte gedacht, dass die alte Öllampe tatsächlich verflucht ist? Und dann auch noch nichts Geringeres als das Ende der Welt ausgelöst wird.

Aru Shah ist eine sehr ungewöhnliche Heldin. Durch ihre erfundenen Geschichten, kleineren und größeren Lügen bringt sie viel Konfliktpotenzial mit, das die Handlung ordentlich aufmischt. Dabei soll es ausgerechnet Aru sein, die den Untergang der Welt verhindern kann. Glücklicherweise nicht allein. Aru zur Seite steht ihre Götterschwester Mini, die sich vor allen möglichen Krankheiten fürchtet, und ein geflügelter Beschützer.

Das Heldentrio wird häufig unterschätzt. Nicht zuletzt weil Aru und Mini Mädchen sind. Aber die beiden kämpfen sich mit Köpfchen, Witz und einer großen Portion Glück durch spektakuläre Abenteuer. Eine Herausforderung jagt die nächste, aber Aru und Mini wachsen über sich selbst hinaus und beweisen, dass auch Mädchen Helden sein können.

Ich fand Schreibstil, Handlung und Figuren einfach top. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Auch weil das Ende eben nicht Standard ist. Auf die indische Mythologie mit der überwältigenden Göttervielzahl muss man sich natürlich einlassen können. Roshani Chokshi hat die Legenden ihrer Kindheit aber wunderbar verständlich aufbereitet und entführt die jungen Leser:innen in eine kunterbunt schillernde Märchenwelt voller Abenteuer mit einer Magie, die alles möglich macht. Ich finde es großartig, wie sie die Fantasie zum Blühen bringt.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Wir brauchen viel mehr solcher Bücher und Heldinnen!

Vielen herzlichen Dank an LovelyBooks, dass ich das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen durfte!

Weitere Bände der “Aru gegen die Götter-Reihe” erscheinen zum Glück schon bald!

Band 2 erscheint im Februar 2023
Band 3 erscheint im Mai 2023
Kategorien
ab 14 Jahre Fantasy für junge Erwachsene Jugendliteratur Rezensionen

Jonathan Stroud: “Scarlett & Browne – Die Berüchtigten” (Die Scarlett-&-Browne-Reihe, Band 2)

Jonathan Stroud
cbj Verlag
Lesealter: ab 14 Jahre
448 Seiten
Gebundene Ausgabe: 22,00€

Ein unschlagbares Duo wird zur Legende

Albert und Scarlett sind nach ihren letzten Abenteuern wie geplant vor ihren Widersachern in den Norden Englands geflüchtet. Dort plündern sie mittlerweile als eingespieltes Duo die Häuser reicher Städter und teilen ihre Beute mit den Armen des Landes. Als sie den lukrativen Auftrag bekommen, eine Lieferung mit kostbaren Artefakten zu stehlen, sind sie begeistert. Doch bevor es dazu kommt, geraten sie in einen Hinterhalt ihrer alten Feinde und werden vor eine folgenschwere Wahl gestellt. Wenn sie gemeinsam diese Herausforderung bestehen wollen, muss Scarlett sich entscheiden, wofür sie eigentlich kämpfen möchte, und Albert seine besonderen Kräfte als Gabe akzeptieren. (Klappentext)

Keine Zeit zum Durchatmen

Sechs Monate sind seit den Geschehnissen aus Band 1 vergangen. Aber Scarlett und Albert waren in dieser Zeit alles andere als untätig. Albert konnte viel von Scarletts Überlebensfähigkeiten lernen und tappt nicht länger tollpatschig von einer Gefahr in die nächste. Als Team sind die beiden zu einer unschlagbaren Einheit verschmolzen. Während ihrer Raubüberfälle bedarf es zwischen den beiden nur weniger Worte. Das Vertrauen ineinander ist stark. Kaum jemand scheint ihnen gewachsen zu sein.

Zeit zum Verschnaufen bleibt Scarlett und Albert jedoch nicht. Nachdem sie von der Bruderschaft der Hand in einen Hinterhalt gelockt wurden, bleibt ihnen nur wenig Zeit, um sich auf eine gefährliche Mission zu begeben.

Nervenkitzel wird in diesem Band ganz groß geschrieben. Genauso wie Scarlett und Albert hat man als Leser keinen Moment zum Durchatmen. Einbrüche, wilde Verfolgungsjagden und die permanente Gefahr von Feinden geschnappt oder von mutierten Rieseneulen gefressen zu werden, begleiten einen von Seite zu Seite. Gewürzt ist das alles mit den unglaublichsten Wortgefechten, die nur ein Jonathan Stroud zu Papier bringen kann. Dieser Humor ist einmalig und so fesselnd, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen kann.

Das Setting ist ziemlich ausgefallen. Die Handlung spielt in einem zukünftigen England, dass nach der “Großen Verheerung” ein postapokalyptisches Schlachtfeld geworden ist. Die gesamte Zivilisation, wie wir sie kennen, ist untergegangen, und vieles in Vergessenheit geraten. Außerhalb der Siedlungen leben riesige mutierte Tiere, die nach Blut lechzen, und die “Gezeichneten”, bei denen es sich um eine Art Zombies handelt. Aber auch innerhalb der Siedlungen ist das Überleben gefährlich. Die sogenannten Glaubenshäuser legen strenge Regeln fest. Jeder, der von der Norm abweicht, wird gnadenlos ausgerottet. Es ist ein wahrhaft schreckliches Szenario, durch das sich Scarlett und Albert kämpfen müssen. Skrupellos und mit viel Wortwitz kämpfen sie um ihren Platz in dieser lebensbedrohlichen Umgebung.

In diesem Band erfährt man mehr über Scarletts Vergangenheit. Und Albert gerät an einen Gegner, der ihn zwingt, sich mit seinen Fähigkeiten auseinanderzusetzen. Der Showdown ist spektakulär und feinstes Kopfkino. Großartig!

Vielen Dank an cbj für das Rezensionsexemplar!

Kennst du schon Band 1? Lesen, lesen, lesen … mehr kann ich dazu nicht sagen.

Hier kommst du zu meiner Rezension von Band 1
Kategorien
ab 12 Jahre für junge Erwachsene Jugendliteratur Liebesromane Rezensionen

Emiko Jean: “Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe”

Emiko Jean
dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
empfohlenes Alter: ab 13 Jahre
gebundene Ausgabe: 18,00€
Und plötzlich bist du Prinzessin von Japan

Bislang waren das einzig Besondere in Izumi Tanakas Leben ihre japanische Herkunft und ihr unbekannter Vater. Bis sie herausfindet, dass dieser Unbekannte kein Geringerer ist als der zukünftige Kaiser von Japan. Und das wiederum bedeutet, dass Izzy plötzlich kaiserliche Kronprinzessin ist … immer nur einen kulturellen Fauxpas vom nächsten Skandal entfernt. Wird ihr Prinzessinnentraum zum Albtraum? (Klappentext)

Unterhaltsame Plötzlich-Prinzessin-Geschichte

Izumi Tanaka ist ein Teenager mit japanischer Abstammung, der in einer Kleinstadt in den Südstaaten der USA aufwächst. Dass sie anders ist, lassen sie einige ihrer Mitschüler immer wieder spüren. Doch Izumi fühlt sich weder richtig japanisch noch amerikanisch. Besonders, da sie keine Ahnung hat, wer eigentlich ihr Vater ist. Das ändert sich schlagartig, als sie in den Büchern ihrer Mutter einen entscheidenden Hinweis findet. Was danach geschieht, erinnert an eine Mischung aus “Plötzlich Prinzessin” und einen Hauch “Crazy Rich Asians”, denn Izzys Vater ist kein Geringerer als der Kronprinz von Japan.

So fliegt Izzy nach Japan, um ihre Familie und Wurzeln kennenzulernen und mehr über sich selbst zu erfahren. Doch eine Prinzessin zu sein, ist nicht einfach. Die höfische Etikette und die japanischen Vorstellungen von gutem Benehmen sind das reinste Minenfeld. Mehr als einmal stolpert Izzy in ein Fettnäpfchen und die Erwartungen an eine Kronprinzessin sind wirklich hoch.

Ich bin sehr begeistert von Izumis Entwicklung während der Geschichte. Anfangs ist sie voller Selbstzweifel. Sie fühlt sich unvollständig und nirgends richtig zugehörig.  Aber sie wächst an ihren Herausforderungen, wird erwachsener und selbstbewusster. Wo ich an ihrer Stelle verzweifelt wäre, beweist sie einen eisernen Willen. Eine überaus sympathische Heldin.

Aber auch sämtliche Nebencharaktere, wie ihre Eltern oder ihre besten Freundinnen oder der japanische Zweig aus Tanten, Onkeln, Cousinen und Cousins sind sehr abwechslungsreich gestaltet und bringen meist eine kleine, spannende Nebenhandlung mit, was den Unterhaltungsfaktor maßgeblich erhöht. Die Liebesgeschichte zwischen Izzy und ihrem Leibwächter ist zwar wenig überraschend, teils auch ziemlich kitschig, aber irgendwie auch total süß.

Emiko Jeans Schreibstil finde ich absolut passend für die Charaktere und Handlung: jugendlich, humorvoll, an den richtigen Stellen flapsig oder gefühlvoll. Mich konnte sie von der ersten Seite an fesseln. Auch die wunderschönen Beschreibungen Japans nehmen einen völlig gefangen. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und kann den zweiten Teil kaum erwarten!

Allerliebsten Dank an LovelyBooks, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte!

Für alle Neugierigen, die es nicht erwarten können, gibt es den 2. Band in englischer Sprache:

Kategorien
ab 14 Jahre für junge Erwachsene Jugendliteratur Rezensionen

Meredith Tate: “Halt die Klappe und küss mich”

Meredith Tate
cbt Verlag
Lesealter: ab 14 Jahre
Taschenbuch: 10,00€

Online mag ich dich lieber

Stella Greene und Wesley Clarke können sich nicht ausstehen. Nicht nur, dass sie erbitterte Rivalen sind, wenn es darum geht, die besten Noten einzufahren, auch bei abfälligen Bemerkungen und dreckigen Tricks stehen sich die beiden in nichts nach. Und um Stufenbester zu werden und das damit verbundene Stipendium einzusacken, sind ihnen alle Mittel recht. Was Stella und Wes jedoch nicht ahnen: Sie haben mehr gemeinsam als sie denken. Beide sind Fans einer beliebten TV-Serie und beginnen, anonym miteinander zu chatten – ohne zu wissen, wer auf der anderen Seite ist. Während sich die beiden online immer näher kommen und auch im echten Leben ein Schulprojekt Stella und Wes dazu zwingt, mehr Zeit miteinander zu verbringen, müssen beide erkennen, dass sie einander besser verstehen als irgendjemand sonst … (Klappentext)

Fans klassischer Highschoolromanzen aufgepasst: Für euch gibt es Nachschub!

Stella und Wesley kommen aus völlig gegensätzlichen Verhältnissen. Stellas Leben ist von Entbehrungen geprägt. Mutter und Schwester arbeiten hart, um die Familie irgendwie über Wasser zu halten. Deshalb gibt Stella in der Schule alles, um als Jahrgangsbeste abzuschließen und das Stipendium für’s MIT zu bekommen. Mit einem Spitzenabschluss und einem guten Job hofft sie, niemals wie ihre Familie zu werden.

Dagegen stammt Wesley aus einem wohlhabenden Viertel. Nachhilfelehrer und Tutoren sorgen dafür, dass er schulische Topleistungen erbringt, denn Wesley soll nach dem Abschluss in die Fußstapfen seiner Eltern treten. Aber er hat seinen eigenen Traum und weiß, dass seine Eltern ihn darin nicht unterstützen werden. Er will das Stipendium unbedingt haben, um auf das College seiner Wahl zu gehen und unabhängig von seinen Eltern zu sein. Der Konkurrenzkampf zwischen den Charakteren ist gigantisch, ebenso der Leistungsdruck. Keiner schenkt dem anderen etwas, was zu witzigen Neckereien führt.

Neben den vielen Schularbeiten haben Stella und Wesley nur eine gemeinsame Leidenschaft: eine gewisse Scifi-Serie. In einem Fanforum freunden sich die beiden an, teilen ihre Gedanken und sind so offen, wie sie es im wahren Leben nicht sein können. Allerdings weiß keiner von beiden, wer ihr Online-Chatpartner ist. Sie fiebern der bevorstehenden Sci-Con entgegen, denn dort wollen sie einander treffen.

Die Geschichte zwischen Stella und Wesley fällt in die Rubrik Highschoolromanze. Der heiße Sunnyboy und das Außenseitermädchen mit dem Herzen aus Gold. Erst hassen sie sich, dann lieben sie sich. Von solchen Geschichten kann ich nicht genug bekommen, und mir hat auch diese gefallen. Bloß das Drumherum um die Scifi-Serie fand ich zu ausschweifend. Da gibt es Drehbuchauszüge, Fanfiction, Chatverläufe, Gedankenspiele und Analysen zu möglichen alternativen Enden, es wird an Cosplay-Kostümierungen gearbeitet. Dafür konnte ich wenig Begeisterung aufbringen, auch wenn man selbst Serien kennt und liebt und gerne weitergesponnen hat. Dadurch hatte die Geschichte einige Längen. Die Passagen mit Stella und Wesley haben sich aber gut gelesen. Von daher würde ich das Buch als leichte Lektüre für den Sommerurlaub empfehlen.

Vielen lieben Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Kategorien
ab 12 Jahre für junge Erwachsene Jugendliteratur Rezensionen

Dagmar Bach: “Zimt – Auf den ersten Sprung verliebt” (Zimt Staffel II, Band 1)

Dagmar Bach
Fischer KJB
empfohlenes Alter: ab 12 Jahre
gebundenes Buch: 18,00€

Meine vertauschten Welten

In meinem Leben ist die Hölle los. Nicht nur hab ich Herrn Vampi (alias der fieseste Lehrer aller Zeiten) am Hals, sondern seit Kurzem ist es wieder passiert: Ich springe in eine andere Welt und tausche mit meinem anderen Ich die Rollen. Das findet ihr cool? Na, dann habt ihr mit meinem Freund Konstantin etwas gemeinsam. Aber dass sich unsere Parallelversionen ständig beim Küssen erwischen lassen – peinlicher geht’s ja wohl nicht mehr! Doch all das wird unwichtig, als jemand uns in der anderen Welt eine fiese Falle stellt. Denn jetzt wird es für Konstantin und mich gefährlich, und zwar nicht nur für unsere Liebe. Glaubt mir, ich habe keine Ahnung, wie ich das zwischen den Welten wieder hinbiegen soll – wo ich nicht einmal genau weiß, was gerade mit uns geschieht… (Klappentext)

Ab der ersten Seite verliebt

Ich glaube, es ist das erste Mal, dass ich von einer Buchreihe eine 2. Staffel erlebe. Wenn es sich dabei auch noch um eine meiner Lieblingsbuchreihen handelt, ist das natürlich ein absoluter Glücksmoment. Falls ihr Zimt-Neulinge seid, empfehle ich euch, mit dem ersten Band “Zimt und weg” zu beginnen. Ja, die 2. Staffel versteht man irgendwie auch ohne Vorkenntnisse. Aber warum mittendrin einsteigen, wenn es diese schöne erste Trilogie gibt? Gönnt euch am besten sämtliche Bände. Die Zimt-Bücher sind durchweg lesenswert. Auch wenn man nicht mehr ganz so jugendlich ist.

Worum geht es? Als kleines Kind hat Vicky Bonbons ihrer Wissenschaftlter-Tante Polly genascht, die leider keine harmlosen Süßigkeiten waren. Die Bonbons bewirken, dass Vicky immer wieder in Parallelwelten springt und mit ihrem Parallel-Ich die Plätze tauscht. Chaos vorprogrammiert.

In der 2. Staffel wird es viel turbulenter, gefährlicher und auch ein bisschen ernsthafter. Die Autorin legt wirklich an allen Fronten eine Schippe drauf. Vicky und Konstantin werden erwachsener, ihre Beziehung wird intensiver und auf eine harte Probe gestellt. Das Parallel-Vicky-Konstantin-Gespann ist daran nicht ganz unschuldig – und bislang die unangenehmste Version der beiden. Außerdem erscheint ein neuer Gegenspieler auf der Bildfläche, den es nicht zu unterschätzen gilt. Parallel-Finn unterscheidet sich von seiner Version in Vickys Welt wie der Tag von der Nacht. Welchen perfiden Plan er verfolgt, ist ein großes Rätsel.

Dann steht ein weiteres Großereignis an: Tante Pollys Hochzeit mit ihrem Frank. Und sie wäre nicht Polly, wenn sie nicht ganz eigene, spezielle Vorstellungen von ihrem Hochzeitstag hätte. Sehr zum Unmut von Vickys Mum, die es doch viel lieber klassisch mag. Um das Durcheinander zu komplettieren, sorgen die Großeltern für ordentlich Ärger. Das könnt ihr euch nicht vorstellen!

Fortsetzungen sind ja eine heikle Angelegenheit. Nicht jeder mag sie. Manche fragen sich auch, ob sowas überhaupt notwendig ist. Bei der 2. Zimt-Staffel lautet mein Fazit: Oh, ja! Diese Fortsetzung ist absolut notwendig. Und sie ist grandios gelungen.

Ich war von Anfang an zurück im B&B, als wäre ich nie weg gewesen. Das Widersehen mit den vielen vertrauten Figuren in der wohlbekannten Umgebung fühlt sich an wie Heimkommen. Dagmar Bach hat den Zauber der ersten Zimt-Reihe perfekt aufgegriffen und führt ihn konstant fort. Ihr Schreibstil ist leicht, die Handlung fesselnd; beides zusammen bewirkte, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Was für ein großes Glück, dass es ganz bald eine Fortsetzung geben wird!

Ich bedanke mich bei Dagmar Bach und LovelyBooks, dass ich Teil der Leserunde sein durfte!

Die 1. Zimt-Staffel

Kategorien
für junge Erwachsene Jugendliteratur Rezensionen

Sophie Gonzales: “Theoretisch Perfekt”

Sophie Gonzales
cbj Verlag
empfohlenes Alter: ab 14 Jahre
Paperback: 15,00 €
Kindle: 9,99 €

Jeder weiß: Wer Hilfe in Sachen Liebe benötigt, wendet sich an Spind 89. Was niemand weiß: Hinter den anonymen Ratschlägen steckt Darcy Phillips. Und so soll es, wenn es nach Darcy geht, auch bleiben. Doch dann wird Darcy ausgerechnet von Alexander Brougham – seines Zeichens Schwimm-Ass und heißester Typ der Schule – beim Leeren des Spinds erwischt. Darcy will unbedingt verhindern, dass ihre geheime Identität auffliegt. Denn wenn herauskommt, dass sie hinter dem Spind steckt, könnten einige Dinge ans Licht kommen, auf die sie nicht gerade stolz ist. Und die Chancen stehen mehr als gut, dass Darcys beste Freundin und heimlicher Schwarm Brooke nie wieder ein Wort mit ihr wechseln würde. Damit Brougham Darcys Geheimnis für sich behält, bleibt ihr also nichts anderes übrig, als seinen persönlichen Dating-Coach zu spielen. Das Ziel? Broughams Ex-Freundin zurückgewinnen. Was soll da schon schiefgehen? (Klappentext)

Praktisch perfekt

Darcy betreibt ein florierendes Geschäft: Wer Tipps in sämtlichen Liebesbelangen benötigt, muss lediglich einen Brief mit einer E-Mail-Adresse und zehn Dollar durch einen der Lüftungsschlitze des mysteriösen Spinds 89 stecken. Innerhalb einer Woche bekommt man dann von einem anonymen Absender eine E-Mail mit guten Ratschlägen. Wer sie befolgt, hat garantiert keine Beziehungsprobleme mehr. Ansonsten gibt es das Geld zurück. Darcy hat mit ihren Tipps eine hohe Trefferquote, weshalb sie so gut wie nie das Geld zurückzahlen muss. Allerdings weiß niemand in der Schule, dass sie hinter dem Spind steckt. Naja, bis auf Brougham, der sie beim Leeren des Spinds erwischt. Nicht auszudenken, was passiert, sollte Darcy auffliegen…

Die Geschichte ist so frisch und frech und sollte in einer Reihe mit “Eine wie keine” oder “Zehn Dinge, die ich an dir hasse” genannt werden. Alles Geschichten, die ganze Generationen geprägt haben. Die Autorin porträtiert und beschreibt viele unterschiedliche Arten von Liebe. Sie ist in der queeren Szene unterwegs, erteilt Beziehungstipps und verpackt alles in ein unterhaltsames Highschool-Drama.

Darcy ist eine vielschichtige Hauptfigur, die mit ihrer bi-sexuellen Orientierung, Vorurteilen und dummen Kommentaren, aber auch mit der Trennung ihrer Eltern und ihrer eigenen Unsicherheit zu kämpfen hat. Spind 89 und ihre Ratschläge nimmt sie sehr ernst. Sie bildet sich mit Ratgebern und Videos weiter. Durch die abgedruckten Briefe und Darcys Antworten gewinnt man da einen guten Eindruck. Doch in Liebesdingen, die Darcy selbst betreffen, läuft es nicht, wie sie es gerne hätte. Darcys Entwicklung im Verlauf der Handlung macht sie zunehmend sympathisch. Zu Beginn hatte ich mit ihrem Charakter wirklich Probleme. Sie war irgendwie ständig pampig, voreingenommen, zu besessen von ihrer besten Freundin. Glücklicherweise ändert sich das. Auch den männlichen Hauptcharakter finde ich gut gelungen. Mal ein anderer Typus, obwohl natürlich auch er der heißeste Typ der Schule ist. Aber er ist weniger vorhersehbar.

Insgesamt ist es eine echt coole Geschichte, in der es um Toleranz, Akzeptanz und Selbstfindung geht. Die süße Liebesgeschichte rundet das Buch für mich ab.

Vielen Dank an den cbj Verlag für das Rezensionsexemplar!

Kategorien
ab 14 Jahre Fantasy Jugendliteratur Rezensionen Romantasy

Julia Dippel: “Izara – Stille Wasser” (Die Izara-Reihe, Band 2)

Julia Dippel
cbt Verlag
empfohlenes Alter: ab 14 Jahre
Taschenbuch: 10,00€

Eine Welt voller Geheimnisse, eine Jagd auf Leben und Tod … und eine verbotene Liebe

Die gesamte unsterbliche Welt weiß nun von Izara, und während ihr Vater im Kerker der Phalanx schmort, wird Ari von der Liga vorgeladen. Um aber in der Hauptstadt der Katakomben bestehen und ihre verbotene Verbindung zu Lucian geheim halten zu können, sieht sie sich gezwungen, zweifelhafte Hilfe anzunehmen. Dabei verstrickt sie sich immer weiter in einem gefährlichen Netz aus Lügen, Vorwürfen und Zweifeln und muss sich neben dem Hohen Rat auch noch den Hexen und Lucians Familie stellen. (Klappentext)

Romantasy vom Feinsten

Die Izara-Reihe handelt von Ari, die glaubt, eine normale Jugendliche zu sein und sich plötzlich gefährlichen übernatürlichen Wesen gegenübersieht. Zusammen mit dem geheimnisvollen und unglaublich heißen Lucian gerät Ari in einen Strudel aus Intrigen, Verrat und Liebe. „Izara – Stille Wasser“ ist der zweite von insgesamt vier Bänden.

Nach dem 1. Band ist eines klar: Ari ist Izara, das ewige Feuer, ein wahrgewordener Mythos. Aus diesem Grund wird sie von der Liga in die Hauptstadt Patria vorgeladen. Doch um dort bestehen zu können, muss sie die verbotene Verbindung zu Lucian geheim halten. Das stellt die Beziehung auf eine harte Probe. Außerdem droht Ari von vielen verschiedenen Seiten Gefahr. Pakte werden geschlossen, Schwüre geleistet, Intrigen gesponnen.

Neben der verzwickten Handlung fesseln einen auch die zahlreichen neuen Charaktere, die allesamt sehr detailliert und abwechslungsreich gestaltet wurden. Allen voran Bel, der Teufel mit Herz, der vor allem mit seinem Humor und Charme begeistert. Oder auch Lucians Bruder Elias, der ganz anders ist, als ich ihn anfangs eingeschätzt hätte.

Den 1. Teil habe ich als Hardcover bereits vor einigen Jahren gelesen. Er war fesselnd, spannend, witzig, romantisch. Alles genau in der richtigen Dosis. Danach landete die Reihe aber im Bücherschrank und geriet ins Vergessen. Nun kommen die Bände im Taschenbuchformat heraus, sodass ich endlich zur Fortsetzung gegriffen habe. Ehrlich gesagt, kann ich nur über mich selbst den Kopf schütteln: Wieso habe ich die Bücher nicht eher gelesen!? Die Geschichte ist ja so unfassbar spannend, dass ich das gesamte Buch an einem einzigen Tag auf dem Sofa ausgelesen habe. Sorry, Kids, aber Mama MUSS lesen! Geht spielen.

Große Gefühle, Action, Intrigen und alles fein gewürzt mit der richtigen Portion Humor. Und dann das Ende! Wie fies ist das denn bitte!? Cliffhanger sind so gemein. Da trifft es sich gut, dass die Reihe vollständig ist und ich mir sofort den nächsten Band besorgen kann.

Die Autorin hat einen tollen Schreibstil und eine fantastische Geschichte gezaubert die mich rundum begeistern konnte. Dass ein Buch es schafft, einen so in den Bann zu ziehen, ist wirklich selten. Deshalb gibt es von mir die klare Empfehlung: lesen, lesen, lesen!

Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den cbt Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die Bände in der Übersicht:
Julia Dippel: “Izara – Das ewige Feuer” Die Izara-Reihe, Band 1
Julia Dippel: “Izara – Sturmflut” Die Izara-Reihe, Band 3 erscheint als Taschenbuch im Sommer 2022
als Hardcover oder Paperback längst erschienen: Julia Dippel: “Izara – Verbrannte Erde” Die Izara-Reihe, Band 4
Oder wenn euch der Teufel mit Herz gefallen hat:
Izara 5: Belial: Götterkrieg – Aus den Izara-Chroniken | Das lang ersehnte Spin-Off
Kategorien
ab 12 Jahre Fantasy Jugendliteratur Rezensionen

Christopher Tefert: “Das Vermächtnis der Vier”

Christopher Tefert
Pinguletta Verlag
empfohlenes Alter: ab 12 Jahre
14,00€

Ein Fantasy-Roman über die Magie der Freundschaft

Windemere – geheimnisvoller Berg inmitten eines glitzernden Sees und Hauptstadt eines fantastischen Reichs. Tief in seinem Inneren birgt er ein uraltes Vermächtnis: Der Ewige will leben und sucht nach Verbündeten.

Auf der Flucht vor Verrat leistet Prinzessin Patrizia einen Schwur, der das Schicksal des Königreichs für immer verändern wird. Doch bei ihrer Aufgabe braucht sie dringend Hilfe. Der junge Schäfer Oni kommt nach Windemere, um seine kleine Schwester zu retten. Eine freundliche Geste wird ihm zum Verhängnis und er gerät in einen Strudel gefährlicher Ereignisse.

Eine waghalsige Reise voller Abenteuer, Freundschaft und Hoffnung beginnt – in einem Land, in dem Magie verboten ist und die Götter auf ewig Wache halten. (Klappentext)

Freundschaft in einem magischen Reich

Der junge Schäfer Oni trifft in der Hauptstadt Windemere ein. Eigentlich ist er auf der Suche nach seiner Schwester, doch dann gerät er in die Mühlen der Inquisition und wird verhaftet. Zur selben Zeit deckt Prinzessin Patrizia einen Verrat gegen die Königsfamilie auf. Sie selbst kann nur ganz knapp entkommen. Auf ihrer Flucht leistet sie notgedrungen einen Schwur, der den Untergang des gesamten Königreichs bedeuten kann. Zusammen mit Oni macht sie sich auf zu einer abenteuerlichen Reise voller Gefahren, Feinden, aber auch Verbündeten.

Der Autor lässt uns teilhaben an einer märchenhaften Welt, die er so detailreich beschreibt, dass man sich beim Lesen unmittelbar in ihr befindet. Zu Beginn des Buches gibt es eine Einführung, die allein schon voll poetischer Sprachgewandtheit steckt. Dieser Erzählstil setzt sich im Buch fort, wird aber auch immer wieder aufgelockert durch Schlagabtausche zwischen den Figuren.

Die Charaktere könnten kontrastreicher kaum sein. Oni als der ruhige, unerschütterliche Gegenpol zu Trisha, die sich eher impulsiv und waghalsig ins Abenteuer stürzt. Auch ihre Reisegefährten sind hochfaszinierende Gestalten, über die allein schon ganze Romane verfasst werden können. Sie alle auf ihrer spannenden und gefahrvollen Reise zu begleiten, war ein absolutes Vergnügen.

Fazit: ein gelungener Auftakt dieser Fantasyreihe, die allen Fans des Genres ans Herz zu legen ist.

Vielen Dank an Pinguletta, dass ich das Buch lesen durfte! Und für den super süßen Schokopinguin.

Kategorien
ab 12 Jahre Fantasy Jugendliteratur Rezensionen

Gesa Schwartz: “Emily Bones: Die Stadt der Geister”

Gesa Schwartz
cbt Verlag
empfohlenes Alter: ab 10 Jahre
gebundenes Buch: 15,00€
Taschenbuch: 10,00€

Emily glaubt zu träumen, als sie sich eines Nachts in einem Grab wiederfindet. Aber es ist kein Traum. Entsetzt stellt sie fest, dass sie gestorben ist und nun als Geist auf dem Friedhof Père-Lachaise herumspuken muss. Doch sie denkt gar nicht daran, sich damit abzufinden. Denn sie ist keines natürlichen Todes gestorben, und fortan hat Emily nur noch ein Ziel: Sie will ihren Mörder finden und sich das Leben zurückholen, das er ihr gestohlen hat. Das ist allerdings selbst für einen Geist viel gefährlicher, als Emily es je für möglich gehalten hätte… (Klappentext)

Schauergeschichte, die begeistert

Dies ist ein Buch, mit dem ich schon lange geliebäugelt habe. Jetzt endlich habe ich es gelesen und fand mich super unterhalten.

Die Geschichte setzt sofort spannend ein, denn Emily erwacht in ihrem eigenen Grab, aus dem sie sich befreien muss. Zunächst hält sie alles für einen makabren Scherz. Doch die Wahrheit ist, Emily wurde ermordet. Als Untote ist sie nun Teil der Anderswelt auf dem Pariser Friedhof Père-Lachaise. Sobald die Nacht anbricht, verwandelt sich der Friedhof in ein magisch-schillerndes Reich. Habt ihr Coco gesehen? Hat mich ganz stark an diesen Film erinnert. Der Friedhof ist ein Rückzugsort für all die untoten Seelen und Geister. Doch es herrschen strenge Regeln und noch viel strengere Strafen für all jene, die sich über diese Regeln hinwegsetzen.

Emily kann nicht akzeptieren, was ihr zugestoßen ist. Sie ist wild entschlossen, zu ihrer Schwester zurückzukehren. Immerhin besteht eine Chance, sich ihr Leben zurückzuholen, das von niemand geringerem als Asmaron, einem gefürchteten Krieger des Fürsten der Finsternis Dhragar gestohlen wurde. Mit Hilfe eines uralten Vampirs lässt sich Emily zur Kriegerin ausbilden. Keine leichte Aufgabe…

Auf dem Friedhof geht es herrlich skurril und schaurig zu. Tim Burton müsste sich auf dieses Buch stürzen wollen, um es verfilmen zu dürfen, oder? Emily in ihrem fürchterlichen Halloweenkostüm ist manchmal unfreiwillig komisch. Sie ist schlagfertig, ironisch, ehrgeizig und so sympathisch unperfekt. Eine Romanheldin ganz nach meinem Geschmack.

Wer Bücher von Gesa Schwartz kennt, merkt schnell, dass ihr Schreibstil in diesem Buch irgendwie abgespeckt wirkt. Ist halt angepasst an das Leseniveau ab 10 Jahre. Die häufigen Wortwiederholungen hätten vermieden werden können und manche Stellen sind zu langatmig geschrieben. Auch der Endkampf zieht sich. Am Ende des Buches habe ich mich dennoch großartig unterhalten gefühlt. Die Charaktere und die Atmosphäre überzeugen. Die Handlung ist vielschichtig und spannend.

Vielen, vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Kategorien
ab 12 Jahre Fantasy Jugendliteratur Kinderbücher Kinderbücher ab 12 Jahre Rezensionen

Jan Nöbel: “Die Reise des Königs: Das Lächeln” Band 2

Jan Nöbel
BoD
empfohlenes Alter: 12 Jahre und älter
15,99€

Die Suche nach den Königskindern geht weiter! Die vier Freunde Basco, Fea, Koro und Jindari müssen in der Zwergenmine nur eine Laterne anfertigen, um die Reise mit dem König fortsetzen zu können. Doch ihr Verfolger Fineas hat die Jagd nicht aufgeben. Er will den König um jeden Preis töten. Und mit Fineas naht ein alter, mächtiger Feind.

Die Reise des Königs – Das Lächeln, erzählt die Geschichte des ersten Bandes weiter und nimmt den Leser mit zu neuen, faszinierenden Orten. (Klappentext)

Die Reise des Königs geht weiter…

… und zwar noch fantastischer und spannender als im ersten Teil. Es heißt ja immer, zweite Bände seien die schwierigsten, weil sie das Bindeglied zwischen dem ersten und letzten Teil darstellen. Von Schwierigkeiten kann hier absolut keine Rede sein. Auch nicht von  langen erklärenden Passagen, die nur den einen Zweck haben, die Handlungsstränge zu einem fulminanten Ende zu verzwirbeln. Die Geschichte geht mit einem stetig anhaltenden Spannungsniveaus weiter und wegen des bildhaften Erzählstils ist man die ganze Zeit mitten drin.

 Wie bereits in Band eins, wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven der Charaktere erzählt. Dadurch lernen wir Basco, Fae, Koro und Jindari noch besser kennen. Mir persönlich gefallen alle Vier unglaublich gut. Sie unterscheiden sich so sehr voneinander und passen doch so gut zusammen. Besonders unterhaltsam sind die witzigen Schlagabtausche zwischen ihnen. Eine bessere Reisegesellschaft als diese Vier kann ich mir gar nicht vorstellen.

Der Schreibstil ist geprägt von wunderbar bildhaften Beschreibungen mit viel Liebe fürs Detail. Auf die Art gelingt es dem Autor eine fantastisch schillernde Welt zu erschaffen, die einen verschlingt und aus der man ungern wieder auftauchen mag. Die Handlung ist turbulent, fesselnd und unterhaltsam.

Für Fantasy-Fans ist ‚Die Reise des Königs‘ generell ein absolutes Muss! Band zwei ist eine gelungene Fortsetzung, die den ersten Teil sogar noch toppt und viel Stoff für den nächsten Band verspricht.

Vielen lieben Dank Jan für das Rezensionsexemplar! Es war wieder eine Freude das Alte Reich zu erkunden.

Hier findet ihr meine Rezension zu “Die Reise des Königs – Das Alte Reich” Band 1