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Gundi Herget: “Bella Karamella – Achtung, zauberhafte Freundin”

Gundi Herget (Autorin)
Barbara Korthues (Illustratorin)
Fischer Sauerländer Verlag
Lesealter: ab 8 Jahre
176 Seiten
Gebundenes Buch: 14,90 €

Meine zauberhafte Freundin Karamella

Bei Elfie zu Hause stimmt was nicht: Ihre Schokolade ist weg! Eines Nachts hört sie es knuspern und schmatzen – und entdeckt einen Gast in der Kommode: Bella Karamella Limonella Krokantia von Nasch! Die kleine Naschhexe mit dem großen Namen hat Elfies Süßkram und aus Versehen sogar ihren eigenen Zauberstab aufgegessen. Jetzt braucht sie Elfies Hilfe! Im Gegenzug verspricht sie Süßigkeiten, die niemals alle werden. Ein bisschen Magie können Elfie und ihre Mama gerade gut gebrauchen. Denn bei ihnen ist das Geld knapp, und in der Schule läuft es für Elfie auch nicht toll. Ein wenig Glitzerstaub hier, etwas Zauberei dort – bald wollen alle Elfies Bonbons haben! Doch ausgerechnet die Klassen-Bullys Michi und Murat und die doofe Bianca drohen ihrem Geheimnis auf die Schliche zu kommen … (Klappentext)

Zucker, Zauber, Alltagsnöte

In diesem Kinderbuch beginnt eine Freundschaft mit einem Diebstahl. Aber nicht etwa Gold oder Juwelen, sondern etwas, das für viele bestimmt mindestens ebenso wertvoll ist: Schokolade! Und zwar ausgerechnet Elfies Schokolade, auf die sie lange gespart hat. Als sie eines Nachts das Rascheln in der Kommode hört und der Übeltäter sich als winzige Naschhexe mit einem Namen entpuppt, der fast ein Zungenbrecher ist – Bella Karamella Limonella Krokantia von Nasch – nimmt das Chaos seinen Lauf.

Was Gundi Herget hier gelingt, ist ein Balanceakt zwischen frechem Witz, zauberhaftem Unsinn und erstaunlich viel Bodenhaftung. Die Geschichte liest sich leichtfüßig, aber nie belanglos. Zwischen Zuckerwatte und Zauberei steckt eine ordentliche Portion Alltag und Realität: eine alleinerziehende Mutter, knappes Einkommen, Schulstress, Freundschaften, die bröckeln und wachsen dürfen. Das alles wird ohne Pathos erzählt, aber mit warmem Humor und einer klugen Beobachtungsgabe, die man in Kinderbüchern dieser Altersklasse nicht immer findet.

Elfie ist kein typisches Kinderbuchmädchen, das alles sofort richtig macht. Sie ist wütend, eifersüchtig, manchmal trotzig und dabei herrlich echt. Und Bella Karamella ist keine glatte Märchenhexe, sondern eher wie eine überzuckerte WG-Mitbewohnerin. Sie redet zu viel, futtert alles auf, was süß ist. Mit ihrer unkontrollierten Magie sorgt sie regelmäßig für kleine Katastrophen, sehr zum Leidwesen von Elfie. Dass die beiden sich trotzdem zusammentun, macht ihre Freundschaft umso schöner.

Ganz großartig ist, dass die Autorin auf Kitsch verzichtet. Die Magie entsteht nicht durch übertriebene Feenwelten oder glitzernde Portale, sondern im Alltäglichen. Gerade das macht die Geschichte so sympathisch.

Die Dialoge sind spritzig, modern und pointiert. Es gibt keine holprigen Belehrungen, sondern klug dosierte Momente, in denen man schmunzeln und kurz nicken möchte.

Ein großes Kompliment verdient Barbara Korthues, deren Illustrationen der Geschichte den letzten Schliff geben. Sie fängt Bellas Energie und Elfies Zweifel in kleinen, liebevollen Details ein. Ihre Bilder sind pastellig-bunt, aber nicht überladen oder zu abstrakt. Sie erzählen mit, statt nur zu schmücken, und man kann den Zuckerduft förmlich riechen.

Bella Karamella – Achtung, zauberhafte Freundin! ist eine zuckersüße Geschichte über Freundschaft, Mut und kleine Alltagswunder. Es zeigt, dass auch in dem kleinsten Kinderzimmer Platz für große Gefühle ist – und dass eine ordentliche Portion Humor manchmal das Beste ist, was man zaubern kann.

Kurzum ein Kinderroman, der wie seine Protagonistin ist – süß und frech, aber ganz sicher zum Verlieben.

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Britta Sabbag: “Der Weihnachtskauz”

Britta Sabbag (Autorin)
Anika Voigt (Illustratorin)
Penguin Junior Verlag
Lesealter: ab 4 Jahre
32 Seiten
Gebundenes Buch: 15,00 €

Endlich wieder Weihnachten?!

Alle Tiere im Wald freuen sich auf das Fest, nur einer motzt sich schlecht gelaunt durch die Adventszeit: der Kauz! Schmücken, singen und basteln? Das ist nichts für ihn! Doch als der Kauz sieht, wie viel Spaß die Tiere zusammen haben und wie der Wald Tag für Tag festlicher wird, würde er doch zu gern bei den anderen sein. Ob der muffelige Kauz etwa doch noch zu einem echten Weihnachtskauz wird? (Klappentext)

Ein kauziger Kauz, der dazugehören will

Im Wald herrscht Weihnachtsstimmung. Es wird gebastelt, gesungen und geschmückt. Nur einer macht nicht mit: der Kauz. Er flattert missmutig umher, motzt über alles und zieht sich schließlich in sein Baumloch zurück. Denn auch die Tiere verspüren wenig Lust, mit so einem übellaunigen Kauz zusammen sein zu wollen. Aber dort oben, allein in seinem Baum fühlt er sich einsam und ausgeschlossen.

Die Figur des Kauzes finde ich herrlich. Er ist ja kein klassischer „Bösewicht“, sondern eher ein Tier, das mit seiner eigenen Stimmung kämpft. Dass er sich fragt, ob es an den anderen oder an ihm selbst liegt, ist eine kleine, aber wichtige Botschaft. Der Kauz reflektiert sich selbst. Er möchte dazugehören, aber er weiß nicht, wie er das anstellen soll. Dass er am Ende nicht plötzlich zum Strahlemann mutiert, sondern seine kauzige Art behält, macht ihn glaubwürdig. Er überwindet sich, geht auf die anderen Tiere zu, feiert mit ihnen, lacht und genießt das Fest, bleibt aber der Typ, der am nächsten Morgen wieder nörgelt. Gerade das macht die Botschaft stark: Man darf sein, wie man ist, und trotzdem Teil der Gemeinschaft sein.

Britta Sabbag erzählt diese Entwicklung in Reimen, die beim Vorlesen leicht über die Zunge gehen und einen schönen Rhythmus haben. Die Illustrationen von Anika Voigt passen wunderbar dazu. Der Kauz mit seiner verschobenen Weihnachtsmütze und den giesgrämigen Augen ist herrlich ausdrucksstark. Man sieht ihm sein Grummeln sofort an, was sehr viel Komik in die Geschichte bringt. Gleichzeitig sind die Szenen im Wald bunt, aber nicht überladen. Es gibt viel Tannengrün, Lichterketten, kleine Tiere, die basteln und tanzen, und man spürt die Vorfreude.

Die Moral der Geschichte ist vielleicht nicht unbedingt neu: Gemeinsam ist schöner als allein. Aber die Verpackung mit dem motzenden Kauz macht sie herrlich frisch und witzig. Und beim Vorlesen spürt man, dass die Geschichte Kinder anspricht, weil sie so nah an ihren eigenen Gefühlen ist: manchmal will man eben mitmachen, manchmal lieber nicht.

Insgesamt ist Der Weihnachtskauz kein zuckersüßes Weihnachtsbuch, sondern eine Geschichte mit Witz, Herz und einem Helden, der gerade durch sein Motzen sympathisch wird. Zum Vorlesen ab vier Jahren sehr empfehlenswert und ein Titel, der sicher mehr als einmal in der Adventszeit aus dem Regal geholt wird.

Vielen lieben Dank an den Verlag für dieses weihnachtliche Buch!

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Barbara Rose: “Das Geheimnis der Weihnachtsbaumkugeln – Ein Abenteuer mit 24 Kapiteln”

Barbara Rose (Autorin)
Elena Cavion (Illustratorin)
Penguin Junior Verlag
Lesealter: ab 5 Jahre
144 Seiten
Gebundenes Buch: 15,00 €

Die Überraschung ist groß, als Emil und seine Schwester Lio in der neuen Weihnachtsbaumkugel einen waschechten Weihnachtskobold entdecken. Der kleine Herr Weibold braucht dringend ihre Hilfe: Er wurde von einem richtigen Weihnachtsmuffel in die Kugel gesperrt und dieser verfolgt einen fiesen Plan, jedem das Fest zu vermiesen! Emil, Lio und Herr Weibold stürzen sich ins Abenteuer, um allen doch noch wunderbare Weihachten zu bescheren. (Klappentext)

Ein Weihnachtsabenteuer voller Glitzer und Chaos

Das Geheimnis der Weihnachtsbaumkugeln ist so ein Buch, das man aufschlägt und sofort ist da dieses Gefühl von Advent. Überall schimmert es, alles leuchtet und man spürt: Hier wird’s gemütlich.

Jeden Winter dürfen Emil und Lio eine neue Kugel für den Baum aussuchen. Doch dieses Jahr läuft alles ein bisschen anders. In Emils Kugel steckt nämlich ein echter Weihnachtskobold – Herr Weibold – und der braucht dringend Hilfe. Der fiese Standbesitzer Herr Mufflig hat ihn gefangen genommen und wenn niemand eingreift, ist Weihnachten in Gefahr. Also stürzen sich Emil, Lio und ihr neuer Freund in ein turbulentes Abenteuer voller Zauberkugeln, Chaos und einer guten Portion Weihnachtsmagie.

Was das Buch sofort besonders macht, ist seine Stimmung. Schon das Cover ist ein kleiner Blickfang und im Inneren funkeln die Illustrationen von Elena Cavion. Sie fangen den Lichterglanz, die Schneeflocken und den warmen Kerzenschein so schön ein, dass man sich fast selbst im Weihnachtsmarktgetümmel wähnt.

Die Geschichte ist in 24 Kapitel unterteilt. Also perfekt, um sie in der Adventszeit Stück für Stück zu lesen, aber ohne dass man Seiten auftrennen müsste. Es ist kein Adventskalenderbuch im klassischen Sinn, sondern einfach eine fortlaufende Geschichte, die sich wunderbar zum Vorlesen oder Selberlesen eignet.

Barbara Rose schreibt leicht, warmherzig und mit Humor. Emil und Lio streiten, staunen und retten Weihnachten und man merkt, dass hier der Spaß im Vordergrund steht. Dabei hat die Geschichte trotzdem eine kleine Botschaft: Dass Weihnachten vor allem dann funktioniert, wenn man zusammenhält.

Am Ende bleibt einfach dieses typische Gefühl, das gute Weihnachtsbücher hinterlassen: Man klappt das Buch zu, sieht den Baum an und hat wieder ein bisschen mehr Lust auf Kerzenschein und Zimtduft.

Vielen lieben Dank an Penguin Junior für das magische Rezensionsexemplar!

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Magnus Myst: “Das kleine Böse Buch 8: Spoooky!” (Das kleine Böse Buch, Bd. 8)

Magnus Myst (Autor)
Thomas Hussung (Illustrator)
Ueberreuter Verlag
Lesealter: ab 8 Jahren
144 Seiten
Gebundenes Buch: 15,00€

Hey, du!

Pssst! Du wirst es nicht glauben: Ich hab herausgefunden, wie man Geister fängt! Echte Gespenster! Ja, ehrlich! Und es ist nicht mal schwierig. Du brauchst nur ein Stück Klopapier, ein bisschen Magie – und natürlich jede Menge Mut. Weil: Klar ist das nicht ganz ungefährlich. Vielleicht sogar richtig gruselig! Aber hey! Auch ganz schön cool, oder? Also, wie sieht’s aus? Kommst du mit auf Geisterjagd?

Du traust dich doch, mich zu lesen, oder? (Klappentext)

Lesen auf eigene Gefahr – hier spukt’s zwischen den Seiten!

Dieses Buch will nicht einfach gelesen werden – es will dich mit Haut und Haaren in seine Geschichte ziehen. In Spoooky! bekommt das kleine Böse Buch Post von Edgar, einem Jungen, der ein mysteriöses „Buch der Geister“ gefunden hat. Darin steht, wie man eine Geisterfalle baut. Allein schafft er das nicht, also lädt unser charmant-fieser Erzähler ihn kurzerhand zwischen seine eigenen Seiten ein.

Von hier an springen die Leser:innen mit den beiden kreuz und quer durchs Buch, lassen sich von optischen Täuschungen nicht beirren, entdecken versteckte Hinweise und knobeln sich durch Rätsel, die mal wie ein netter Zeitvertreib wirken und mal so knifflig sind, dass man schon ein bisschen länger grübeln muss. Besonders schön finde ich, dass man die Geschichte auch super als nächtliches Highlight zum Kindergeburtstag verwenden oder zur Lesenacht in die Schule mitbringen kann.

Magnus Myst trifft wieder genau die Mischung, die diese Reihe so besonders macht: mit Spannung, einer (großen) Prise Grusel, jeder Menge Mitmach-Elementen und Humor, der herrlich fies und ironisch ist. Kinder ab acht Jahren finden hier genug Nervenkitzel, um gefesselt zu bleiben, ohne dass es zu unheimlich wird. Und wer clever um die Ecke denken kann, wird an den Rätseln doppelt Spaß haben.

Die Illustrationen von Thomas Hussung setzen dem Ganzen die Krone auf. Sie sind detailverliebt, stimmungsvoll und immer mit einem kleinen Augenzwinkern. Manchmal verrät ein Bild mehr als der Text, sofern man genau hinsieht.

Ein kleiner Hinweis für eingefleischte Fans: Die Grundstruktur bleibt der Reihe treu, man erkennt also gewisse Mechanismen wieder. Für Neulinge der Reihe bedeutet das frischen Nervenkitzel, für Stammleser ein wohliges „Ach, da bist du ja wieder!“.

Dieses Buch würde ich jetzt aber nicht als entspannende Lektüre kurz vor dem Einschlafen nutzen. Es fordert dich heraus, veräppelt dich und macht dabei jede Menge Spaß. Wer sich darauf einlässt, wird am Ende nicht mehr so genau wissen, ob er das Buch gelesen hat – oder das Buch ihn. Einfach zu spannend, um es aus der Hand zu legen.

Vielen lieben Dank an vorablesen.de und den Ueberreuter Verlag für das spoooky Rezensionsexemplar!

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Sara Forster: “Aus klein wird groß. So wächst ein Schmetterling”

Sara Forster (Autorin)
Bianca Austria (Autorin/ Illustratorin)
Prestel Verlag
Lesealter: ab 3 Jahre
32 Seiten
Gebundenes Buch: 16,00€

An einem warmen, sonnigen Tag siehst du vielleicht einen Schmetterling um dich herumtanzen.

Die Verwandlung des Schmetterlings ist ein kleines Wunder. Beobachte, wie aus einem winzigen Ei eine hungrige kleine Raupe schlüpft, die sich verpuppt und schließlich zu einem wunderschönen Schmetterling wird.

In diesem liebevoll illustrierten Buch lernen Kinder nicht nur die Metamorphose des Schmetterlings kennen, sondern erfahren auch, wovon er sich ernährt, wie er Blumen bestäubt und wie er sich durch clevere Tricks vor seinen Fressfeinden schützt. Ein faszinierendes Wunder der Natur sachkundig und kindgerecht erklärt. (Klappentext)

Ein lehrreiches Bilderbuch für kleine Entdecker

„Aus klein wird groß. So wächst ein Schmetterling“ von Sara Forster und Bianca Austria ist ein bezauberndes Sachbilderbuch für Kinder ab drei Jahren, das mit seinem einfühlsamen Ansatz die faszinierende Welt der Schmetterlinge näherbringt. Was dieses Buch besonders macht, ist die gelungene Mischung aus wissenschaftlich fundierten Informationen und liebevoll gestalteten Illustrationen, die Kinder sowohl visuell als auch inhaltlich ansprechen.

Schon der erste Blick zieht die Aufmerksamkeit durch die lebendigen und detailreichen Bilder von Bianca Austria auf sich. Schmetterlinge, Raupen und ihre Entwicklungsstadien werden in beeindruckender Detailtreue dargestellt, sodass Kinder auf jeder Seite neue Entdeckungen machen können. Besonders schön ist, dass die Tiere oft in Großaufnahme gezeigt werden. Das ermöglicht den kleinen Leser:innen, selbst kleinste Details zu entdecken, die in der Natur leicht übersehen werden könnten.

Das Buch beginnt mit einer anschaulichen Erklärung der Körperteile des Schmetterlings und geht dann auf die verschiedenen Entwicklungsphasen ein, vom Ei bis hin zum fertigen Schmetterling. Besonders spannend ist die Darstellung der Metamorphose. Es ist erstaunlich, wie aus einer winzigen Raupe ein prächtiger Schmetterling wird. Diese Entwicklung wird mit einfachen Texten beschrieben, die auch jüngeren Kindern leicht zugänglich sind.

Das Buch vermittelt dabei nicht nur grundlegendes Wissen über Schmetterlinge, sondern regt auch zur Beobachtung und Achtsamkeit gegenüber der Natur an. Kinder lernen nicht nur die Tiere kennen, sondern entwickeln auch ein Bewusstsein für die Wichtigkeit von Schmetterlingen im Ökosystem, insbesondere ihre Rolle bei der Bestäubung.

Was mir besonders gefallen hat, ist die interaktive Gestaltung des Buches. Neben den Sachtexten finden sich immer wieder kleine Impulse zum Staunen und Forschen. Das kann zum Beispiel ein Hinweis auf die Bedeutung von Farben bei Schmetterlingen oder die Frage sein, warum sich einige Schmetterlinge gerne sonnen. Diese Fragestellungen regen die Fantasie der Kinder an und laden zu eigenen Entdeckungen ein.

Insgesamt ist „Aus klein wird groß. So wächst ein Schmetterling“ ein wunderbar gelungenes Sachbuch, das auf altersgerechte und sehr anschauliche Weise Wissen vermittelt. Es ist nicht nur lehrreich, sondern auch ein optischer Genuss und fördert die Neugier und das Interesse an der Natur. Ein ideales Buch, um Kinder frühzeitig für die Wunder der Natur zu begeistern und sie spielerisch in die Welt der Wissenschaft einzuführen.

Ein riesengroßes Dankeschön an den Prestel Verlag für das wunderschöne Rezensionsexemplar!

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Eva Hiertes: “TÖRÖÖÖÖ! FIIIEEEP! Klein und Groß trompeten los”

Eva Hierteis (Autorin)
Andrea Stegmaier (Illustratorin)
Penguin Junior Verlag
Lesealter: ab 4 Jahre
 32 Seiten
Gebundenes Buch: 15,00€

WIR HALTEN ZUSAMMEN!

Eine Geschichte über einen kleinen Elefanten, der sich nicht traut, laut zu stampfen und zu trompeten, und eine kleine Maus, die es nicht kann. Und darüber, dass es manchmal trotzdem wichtig ist, laut zu werden – für andere und für sich selbst! (Klappentext)

Die Kraft der eigenen Stimme

Manchmal hat man das Gefühl, nicht gehört zu werden. Sei es, weil man zu leise spricht oder weil die anderen einfach nicht zuhören. Genau darum geht es in “TÖRÖÖÖÖ! FIIIEEEP!”. Mit viel Wärme, einer großen Portion Humor und einer wunderbaren Freundschaftsgeschichte zeigt dieses Bilderbuch, wie man für sich selbst einstehen kann, egal, ob man klein wie eine Maus oder groß wie ein Elefant ist.

Ein Elefant, der sich nicht traut, laut zu sein, und eine Maus, die nicht gehört wird, ist eine spannende Konstellation. Die beiden tierischen Hauptfiguren stehen vor einem gemeinsamen Problem: Sie werden in der lauten, trubeligen Savanne einfach übersehen. Die Maus ist so winzig, dass ihre fiepsige Stimme untergeht, und der Elefant ist zwar riesig, aber zu unsicher, um laut zu trompeten. Doch als sie sich begegnen, erkennen sie, dass sie zusammen vielleicht stärker sind als gedacht.

Auf spielerische Art und mit ganz viel Wortwitz werden hier ernste Themen behandelt. Kinder werden oft mit Situationen konfrontiert, in denen sie sich übergangen fühlen, sei es in der Kita, auf dem Spielplatz oder zu Hause. Hier zeigt sich, dass man nicht laut sein muss, um wichtig zu sein, aber dass es helfen kann, wenn man seine Stimme nutzt. Und manchmal braucht es nur jemanden, der einem Mut macht.

Die Geschichte von Eva Hierteis ist dabei nicht nur lehrreich, sondern auch voller Charme. Sie setzt auf eine lautmalerische Sprache, die Kinder leicht verstehen können, auf gezielt platzierte Reime und eine Kopplung von Bild und Sprache. Besonders schön ist die Dynamik zwischen Maus und Elefant. Die beiden wachsen im Laufe der Geschichte gemeinsam über sich hinaus und zeigen, dass Unterschiede eine Stärke sein können.

Die Bilder von Andrea Stegmaier fangen die Atmosphäre der Geschichte perfekt ein. Die warmen Erdtöne der Savanne, die ausdrucksstarken Gesichter der Tiere und die kleinen, liebevollen Details sorgen dafür, dass sich Kinder sofort in die Welt von Maus und Elefant hineinversetzen können.

Insgesamt ist dieses Bilderbuch ein wunderschönes Gesamtwerk über Selbstbewusstsein, Freundschaft und die Kraft der eigenen Stimme. Es zeigt, dass Mut nicht bedeutet, keine Angst zu haben, sondern sich trotz Unsicherheiten Gehör zu verschaffen. Und dass es manchmal leichter ist, wenn man nicht allein ist. Ein herzerwärmendes Buch für kleine und große Leser:innen.

Ein liebes Dankeschön an den Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar!

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Nico Sternbaum: “Weck die Bauernhoftiere”

Nico Sternbaum (Autor, Illustrator)
Penguin Junior Verlag
Lesealter: ab 18 Monaten
20 Seiten
Gebundenes Buch: 14,00€

Oje, Gustav, der Hahn, ist krank und kann die Tiere auf dem Bauernhof nicht wecken. Kannst du ihm vielleicht helfen? Leg am besten gleich los und streichle, kraule, kitzle die Tiere, damit sie die Fütterung auf der Weide nicht verpassen. (Klappentext)

Ein Mitmachbuch zum Fühlen und Entdecken

Wenn der Hahn nicht kräht, muss eben jemand anderes die Tiere wecken! Genau darum geht es in diesem zauberhaften Fühl- und Mitmachbuch von Nico Sternbaum. Hahn Gustav hat sich erkältet, seine Stimme ist weg – und ohne ihn bleibt der Bauernhof still. Doch die Tiere dürfen die Fütterung nicht verpassen! Also ist tatkräftige Unterstützung gefragt: sanftes Streicheln, liebevolles Kitzeln und vorsichtiges Klopfen sollen die verschlafenen Tiere aufwecken.

Das Buch lädt Kinder ab 18 Monaten dazu ein, aktiv mitzuwirken. Die hochwertigen Fühlelemente sind abwechslungsreich gestaltet: mal flauschig, mal glatt, mal fest. So erfühlen Kinder, was Worte beschreiben. Nebenbei werden die Motorik gefördert, taktile Reize durch die verschiedenen Oberflächen gegeben und Begriffe rund um den Bauernhof spielerisch verinnerlicht. Doch vor allem steht der Spaß im Vordergrund!

Die Geschichte ist einfach und eingängig. Sie bleibt nah an der Erlebniswelt der Kleinsten und funktioniert ganz ohne komplizierte Sätze. Die Illustrationen sind freundlich und warm, die Tiere schauen einladend aus ihren Seiten heraus. Besonders gelungen ist, dass Kinder sich als echte Helfer erleben. Sie sind nicht nur Zuschauer, sondern aktiv in die Handlung eingebunden.

Ein echtes Highlight ist der spielerische Überraschungseffekt: Wird das Tier auf der nächsten Seite wirklich wach sein? Hat das Kitzeln gewirkt? Diese kleinen Momente des Mitfieberns sorgen für Begeisterung und machen das Buch zu einem Liebling im Bücherregal.

Natürlich gibt es viele Fühlbücher – aber dieses hier hat eine wunderbar interaktive Idee. Es geht nicht nur ums Anfassen, sondern ums Mitmachen. Die Geschichte entwickelt sich durch die eigenen Handlungen weiter, was für Kleinkinder ein tolles Erlebnis ist.

„Weck die Bauernhoftiere“ ist ein Buch, das immer wieder zur Hand genommen wird. Ob beim ersten Morgenritual oder als kleine Beschäftigung zwischendurch – es sorgt für Lächeln, leuchtende Augen und kleine, stolze Tierwecker. Ein liebevolles Mitmachbuch, das die Sinne anspricht und Kinder spielerisch fördert.

Ein großes Dankeschön geht an den Penguin Junior Verlag, der uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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Annette Moser: “Murmel und das wilde Wach”

Annette Moser (Autorin)
Olga Strobel (Illustratorin)
Penguin Junior Verlag
Lesealter: ab 4 Jahre
32 Seiten
Gebundenes Buch: 15,00€

Alle Murmeltierkinder schlafen friedlich in ihren Betten. Nur Murmel ist noch hellwach! Dabei möchte er ja gerne schlafen, doch das wilde Wach in seinem Bauch gibt einfach keine Ruhe und hüpft ganz aufgeregt herum. Nicht mal die besten Einschlaftipps helfen! Wie gut, dass es die Murmeltiermama gibt, denn die kennt sich mit dem wilden Wach richtig gut aus. (Klappentext)

Ein zauberhaftes Bilderbuch für alle, die nicht einschlafen können – oder wollen

„Murmel und das wilde Wach“ ist ein einfallsreiches Bilderbuch, das nicht nur Kinder begeistert, sondern auch Eltern einen liebevollen Blick auf die Herausforderung bietet, abends zur Ruhe zu kommen. Murmel, das kleine Murmeltier, findet einfach keinen Schlaf. Während seine Geschwister längst ins Land der Träume abgetaucht sind, fühlt sich Murmel von einem quirligen Gefühl im Bauch auf Trab gehalten: dem wilden Wach.

Die Geschichte punktet mit ihrem einfühlsamen und klugen Umgang mit einem vertrauten Thema. Murmels Versuche, das wilde Wach loszuwerden – vom Purzelbaumschlagen bis hin zum Wegkitzeln – sorgen für viele Lacher. Doch was die Geschichte besonders macht, ist die warmherzige Lösung. Statt das wilde Wach als Problem zu betrachten, zeigt Murmels Mama, dass Dankbarkeit und Akzeptanz helfen können, auch die wildesten Gefühle zu besänftigen. Eine Botschaft, die Kinder auf spielerische Weise verstehen und die Eltern sicherlich inspirieren wird.

Olga Strobels Illustrationen sind warm und einladend. Die Tiere – Fledermaus, Eule, Mond und Sterne – wirken freundlich und beruhigend, was die nächtliche Stimmung wunderbar einfängt. Mit sanften Farben und klaren Formen werden die unterschiedlichen Momente im Buch liebevoll und detailreich zum Leben erweckt, ohne dabei zu überladen zu wirken. Diese Bilder passen hervorragend zu der Geschichte und tragen zu einer beruhigenden Atmosphäre bei, die den kleinen Lesern hilft, sich auf die bevorstehende Nachtruhe einzustimmen.

Die Geschichte selbst ist lebendig und wunderbar erzählt, mit genau dem richtigen Maß an Humor und Herz. Murmel ist ein Charakter, mit dem sich Kinder sofort identifizieren können: neugierig, voller Energie, aber auch manchmal hilflos, wenn die Gefühle überhandnehmen. Die Idee, das wilde Wach zu umarmen, statt gegen es anzukämpfen, macht die Geschichte zu etwas Besonderem und lässt sie sich nahtlos in Abendrituale integrieren.


Dieses Bilderbuch ist die perfekte Wahl für die abendliche Gute-Nacht-Runde. Die Geschichte ist humorvoll und beruhigend. Die Illustrationen sind ein schöner Begleiter und geben der Geschichte zusätzlich Wärme und Geborgenheit. Ein schöner, empfehlenswerter Titel für alle, die mit ihren Kindern gemeinsam auf eine kleine Reise ins Land der Träume gehen möchten.

Ein allerliebstes Dankeschön an Penguin Junior für das Rezensionsexemplar!

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Mila Summers: “Weihnachtszauber in London”

Mila Summers (Autorin)
306 Seiten
Taschenbuch: 12,00€

Holly ist in London als Waise aufgewachsen. Deshalb hält sie es zunächst für einen Scherz, als sie kurz vor Weihnachten einen Brief erhält, in dem ihr Großvater ihr offenbart, dass sie die zukünftige Königin einer kleinen Insel im Mittelmeer ist. So klein, dass Holly noch nie etwas davon gehört hat. Die tollpatschige Holly zählt weder in der Schule noch an der Uni zu den besonders beliebten Mädchen. Niemand sieht sie, so wie sie wirklich ist. So ist sie bei Eingang der Nachricht davon überzeugt, dass sich nur wieder jemand über sie lustig machen will. Erst als ihr Großvater sie in dem kleinen Londoner Café besucht, in dem sie neben der Uni jobbt, sickert die Erkenntnis über ihre blaublütige Herkunft in ihr Bewusstsein ein. Turbulente Zeiten stehen ihr bevor. Denn der Thron, der ihr von Rechts wegen zusteht, wird von einem anderen, ziemlich gut aussehenden Kandidaten begehrt. Schon bald fliegen die Fetzen zwischen den beiden, bis schließlich auch die Funken sprühen. Holly muss sich entscheiden: Thron oder Liebe? (Klappentext)

Eine weihnachtliche Romanze mit royalem Flair

„Weihnachtszauber in London“ weckt mit seinem Titel und Klappentext große Erwartungen an eine romantische Weihnachtsgeschichte, die in der funkelnden Winterwelt Londons spielt. Der Einstieg schafft es, diese Atmosphäre wunderbar einzufangen. Holly, die sympathische, etwas tollpatschige Hauptfigur, lebt in der britischen Hauptstadt, jobbt neben ihrem Studium in einem Café und versucht, ihren Weg im Leben zu finden. Der Brief, der ihre royale Herkunft enthüllt, bringt Schwung in die Handlung und lässt erahnen, dass Holly ein großes Abenteuer bevorsteht.

Doch nachdem die Geschichte zu Beginn in London verweilt, verlagert sich die Handlung zügig auf eine kleine Mittelmeerinsel, von der sie nicht mehr runterkommt. Mit der Reise geht leider ein großer Teil der magischen Weihnachtsstimmung verloren, die der Titel und der Klappentext versprochen hatten. Auch Hollys bisheriges Leben, ihre Arbeit, ihr Studium und ihr Alltag, spielen ab diesem Punkt keine Rolle mehr, was ich persönlich schade fand.

Der Großteil des Buches konzentriert sich stark auf Hollys Anpassung an das Inselleben. Es geht viel weniger um ihre Rolle als zukünftige Regentin, als vielmehr um detaillierte Beschreibungen von Reitausflügen. Zwar gibt es einige charmante Momente und die leichten Dialoge sorgen für unterhaltsame Lesestunden, aber insgesamt wirkte der Plot für mich etwas ereignisarm. Es passiert zwar einiges auf den Seiten, doch die Ereignisse sind oft wenig tiefgehend oder überraschend, stellenweise auch schwierig nachvollziehbar. Besonders der Fokus auf das Reiten hat sich für meinen Geschmack zu sehr in die Länge gezogen.

Das Buch liest sich dennoch flüssig und Holly bleibt eine liebenswerte Protagonistin, mit der man gerne Zeit verbringt. Die angedeutete Romanze ist vorhersehbar, fügt sich aber stimmig in die Geschichte ein und bietet einige süße Momente. Wer eine ruhige, leichte Weihnachtsgeschichte sucht, wird mit diesem Buch schöne Lesestunden verbringen – allerdings weniger in London als gedacht.

Insgesamt ist „Weihnachtszauber in London“ eine lockere, mediterran-winterliche Romanze mit Wohlfühlcharakter. Eine nette Lektüre für einen gemütlichen Nachmittag in der Weihnachtszeit.

Weihnachten – Die schönste Zeit des Jahres

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Christian Seltmann: “Das schönste Weihnachtsfest von allen”

Christian Seltmann (Autor)
Anna Galitskaya (Illustratorin)
Penguin Junior Verlag
Lesealter: ab 4 Jahre
32 Seiten
Gebundenes Buch: 15,00€

Winterschlaf?

Nicht in diesem Jahr!

Der kleine Igel staunt: Was ist das für ein glitzernd weißes Wunder, das vor der Igelhöhle auf ihn wartet? Schnee! Und es schlafen ja gar nicht alle im Winter, wie Mama Igel gesagt hat. Im Gegenteil, die anderen Tiere haben sogar ziemlich viel zu tun. Denn sie bereiten sich auf ein Fest vor, das sehr besonders scheint. Weihnachten! Der kleine Igel will natürlich unbedingt herausfinden, was es damit auf sich hat, und macht sich auf die Suche nach dem Geheimnis des schönsten Fests von allen… (Klappentext)

Eine Weihnachtsgeschichte

Weihnachten ist für viele Kinder ein magisches Fest – aber wie erlebt ein kleiner Igel, der den Winter normalerweise verschläft, dieses besondere Ereignis? Genau das erzählt Christian Seltmann in seinem bezaubernden Bilderbuch „Das schönste Weihnachtsfest von allen“ und bringt allen die Magie von Weihnachten auf eine warme und liebevolle Art näher.

Was dieses Buch so besonders macht, ist die kindliche Unbefangenheit, mit der der kleine Igel die winterliche Welt betritt. Seine Fragen – „Warum schlafen nicht alle Tiere?“, „Was ist Weihnachten überhaupt?“ – sind genau die, die auch kleine Leser stellen könnten. Und gemeinsam mit ihm gehen sie auf eine Reise, bei der sie nicht nur die klassischen Weihnachtselemente wie Tannenbäume und Christbaumkugeln kennenlernen, sondern auch etwas über Gemeinschaft und Zusammenhalt erfahren.

Das Buch erzählt nicht, was Weihnachten sein soll, sondern lässt die Tiere, die der Igel trifft, ihre ganz eigenen Antworten darauf geben. Dadurch fühlt sich die Geschichte wie ein kleines Puzzle an, bei dem am Ende nicht nur der Igel, sondern auch die Leser verstehen, was dieses Fest so besonders macht.

Und dann die Illustrationen! Sie sind ein eigenes Fest für die Augen. Jede Seite ist voller kleiner Details, die entdeckt werden wollen: der glitzernde Schnee, der warme Schein der Lichter oder die fröhlichen Vorbereitungen der Tiere. Man kann die Seiten lange betrachten, weil sie nicht nur die Geschichte illustrieren, sondern sie selbst weitererzählen.

Der kleine Igel ist ein ganz zauberhafter Charakter. Er ist neugierig, manchmal ein bisschen tollpatschig, aber immer mit einem warmen Herzen. Das macht es Kindern leicht, sich mit ihm zu identifizieren. Und auch Erwachsene, die vorlesen, werden sich wohl ein bisschen an die eigene Kindheit erinnert fühlen. An die Zeit, als Weihnachten noch voller Geheimnisse steckte.

Dieses Buch ist mehr als nur eine Geschichte über Weihnachten. Es ist eine Entdeckungsreise, für den kleinen Igel und für alle, die ihn begleiten. Dabei schafft es etwas, das nicht viele Bilderbücher schaffen: Es verbindet Leichtigkeit mit einem Hauch von Nachdenklichkeit. Ein wunderbares Buch, das nicht nur Kinderaugen zum Leuchten bringt, sondern auch Eltern daran erinnert, warum Weihnachten so besonders ist.

Ein liebevolles Dankeschön an den Verlag, der uns dieses wirklich märchenhafte Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.