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Nico Sternbaum: “Hilf den Fahrzeugen – Ein MINI-Mitmachbuch”

Nico Sternbaum (Autor)
Penguin Junior Verlag
Lesealter: ab 18 Monate
22 Seiten
Pappbilderbuch: 7,99 €

Die Fahrzeuge brauchen dringend deine Hilfe!

Oje, die Polizei hat vergessen, das Blaulicht einzuschalten! Durch Rufen, Zeigen, Pusten oder Schütteln des Buchs hilfst du den Fahrzeugen und sie können sicher weiterfahren. (Klappentext)

Mitmachen statt nur Zuschauen – ein erstes Fahrzeugbuch zum Aktivwerden

„Hilf den Fahrzeugen“ ist ein sehr reduziertes, aber bewusst gestaltetes Mitmachbuch für die ganz Kleinen. Hier passiert nichts von selbst: Es gibt keine Klappen, keine Schieber, keine Soundknöpfe. Stattdessen fordert das Buch die Kinder direkt auf, selbst aktiv zu werden – zu pusten, zu zeigen, zu rufen oder das Buch zu schütteln. Genau darin liegt auch seine Stärke.

Die Situationen sind klar und schnell erfasst. Ein Blaulicht ist aus, ein Fahrzeug steckt fest, etwas funktioniert nicht so, wie es soll. Die Aufgabe des Kindes besteht darin, mit einer einfachen Handlung zu helfen. Das ist für Kinder ab etwa 18 Monaten gut verständlich und sorgt dafür, dass sie nicht nur zuhören, sondern wirklich eingebunden sind. Gerade für diese Altersgruppe ist das ein großer Pluspunkt, weil Aufmerksamkeitsspannen noch kurz sind und Beteiligung viel besser funktioniert als reines Vorlesen.

Die Illustrationen sind sehr minimalistisch gehalten. Fahrzeuge, wenige Elemente, klare Farben, keine überladenen Hintergründe. Der Fokus liegt eindeutig auf dem Problem und der Aktion. Das wirkt ruhig und übersichtlich und überfordert nicht. Kinder wissen sofort, worum es geht, und können sich ganz auf die Aufgabe konzentrieren. Mir gefällt diese Reduktion sehr, auch wenn sie natürlich Geschmackssache ist.

Inhaltlich darf man keine Geschichte im klassischen Sinn erwarten. Es gibt keinen Spannungsbogen und keine Entwicklung, sondern mehrere kurze Mitmachmomente. Das Buch lebt davon, dass es gemeinsam gelesen und gespielt wird. Erwachsene müssen mitmachen, mitsprechen und die Aktionen begleiten. Allein angeschaut verliert es schnell an Reiz.

Das handliche Mini-Format passt gut zu kleinen Händen und macht das Buch auch unterwegs praktikabel. Insgesamt ist „Hilf den Fahrzeugen“ kein Buch für lange Vorlesezeiten, sondern für kurze, aktive Momente. Als erstes Mitmachbuch erfüllt es seinen Zweck sehr gut. Es animiert zum Sprechen, Mitdenken und Mitlachen, ist schlicht, klar und altersgerecht.

Vielen lieben Dank an vorablesen.de und Penguin Junior für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

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Wieso? Weshalb? Warum? – Mein erstes Fahrrad

Carola von Kessel (Autorin)
Susanne Szesny (Illustratorin)
Ravensburger Verlag
Lesealter: ab 2 Jahre
16 Seiten
Spiralbindung: 11,99€
  • Erstes Wissen für Kinder rund ums Radfahren, Bremsen und Üben
  • Liebevoll illustriertes Kinderbuch zum Thema Fahrrad
  • Fahrrad-Buch ab 2 Jahre mit vielen Klappen zum Entdecken rund um Kinderfahrräder
  • Kinderbuch zum ersten eigenen Fahrrad – kindgerecht aufbereitet und kompetent recherchiert
  • Ideales Geschenk für Mädchen und Jungen zum Geburtstag, zu Weihnachten oder zu Ostern

Oh, wie liebe ich mein Fahrrad, warum, das weiß ich ganz genau!
Wie lerne ich Fahrrad fahren? Warum brauche ich einen Helm? Was passiert, wenn ich hinfalle? Dieses Buch begleitet Kinder beim Radfahren-Lernen. Es richtet sich sowohl an solche, die bereits Laufrad fahren können, als auch an völlige Neulinge auf dem Rad. Vom Aussuchen des Rads und Helms, über das Üben von Aufsteigen, Anfahren und Bremsen bis zu Slalom-Parcours und ersten Abenteuern im Park – jeden Schritt können die Kinder mit spannenden Klappen im Buch verfolgen, bevor es wirklich aufs Rad geht.
(Klappentext)

Spielerisch Fahrradfahren lernen

Fahrradfahren lernen ist kein einmaliger Moment, sondern ein Prozess. Einer mit vielen kleinen Erfolgen, vielleicht sogar ein paar Tränen, schmutzigen Knien und natürlich sehr vielen Fragen. Genau in dieser Phase setzt Wieso? Weshalb? Warum? junior – Mein erstes Fahrrad an. Und zwar nicht theoretisch, sondern sehr nah an dem, was Kinder und Eltern tatsächlich erleben.

Das Buch begleitet Kinder Schritt für Schritt durch alles, was rund ums erste Fahrrad wichtig wird. Nicht abstrakt, sondern konkret: Wie sieht ein passendes Fahrrad aus? Warum brauche ich einen Helm? Was mache ich, wenn ich hinfalle? Wie starte ich überhaupt richtig? Beim Lesen merkt man schnell, dass hier jemand genau beobachtet hat, wie Kinder lernen und wo Unsicherheiten entstehen. Viele Situationen kommen einem sofort bekannt vor. Besonders dann, wenn man gerade selbst ein Kind beim Üben begleitet.

Sehr gelungen finde ich, wie das Thema Sicherheit vermittelt wird. Helm, Licht, Bremsen und Aufmerksamkeit im Straßenverkehr werden erklärt, ohne Angst zu erzeugen. Es geht nicht um Warnungen, sondern um Verständnis. Kinder erfahren, warum etwas wichtig ist, nicht nur, dass es so sein muss. Das wirkt ernsthaft und respektvoll gegenüber der kindlichen Perspektive.

Auch die motorischen Abläufe werden klar dargestellt. Anfahren, Treten, Lenken, Kurven fahren oder Slalom üben. All das wird in kleinen, überschaubaren Schritten gezeigt. Gerade für Kinder, die sich schnell verunsichern lassen, ist das hilfreich. Sie sehen: Man muss nicht alles auf einmal können. Übung gehört dazu. Und wenn man hinfällt, darf man wieder aufsteigen.

Die vielen Klappen sind sinnvoll eingesetzt. Sie zeigen Bewegungen, Veränderungen und Abläufe und laden dazu ein, genauer hinzusehen. Das Buch eignet sich dadurch nicht nur zum Vorlesen, sondern auch zum gemeinsamen Anschauen, Nachfragen und Erklären.

Das Buch spricht auch darüber, dass ein Fahrrad gepflegt werden will: Reifen aufpumpen, sauber machen, darauf achten, ob alles funktioniert. Für Kinder ist das oft ein wichtiger Schritt, weil es ihnen zeigt, dass ihr Fahrrad etwas Eigenes ist, um das sie sich kümmern dürfen und sollten.

Die Illustrationen sind klar, freundlich und kindlich. Sie überfordern nicht, sondern helfen beim Verstehen. Besonders schön ist das große Wimmelbild am Ende, in dem verschiedene Fahrzeuge entdeckt werden können. Das erweitert den Blick über das eigene Fahrrad hinaus und lädt zum Erzählen und Suchen ein.

Für Kinder, die noch gar kein Interesse am Fahrrad haben, könnte es allerdings stellenweise zu viel Information sein. Für alle, die gerade mitten im Lernprozess stecken, ist genau das aber die große Stärke. Man kann einzelne Punkte aus dem Buch aufgreifen und sich anschauen. Als reines Vorlesebuch ist es weniger geeignet. Es gibt zwar wiederkehrende Figuren, aber eben nicht den klassischen Spannungsbogen.

Unterm Strich ist Mein erstes Fahrrad ein begleitendes und sehr hilfreiches Sachbuch. Es beantwortet viele Fragen, bevor sie laut gestellt werden, und nimmt Kindern wie Eltern ein Stück Druck aus einer Phase, die aufregend, aber manchmal auch anstrengend sein kann.

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Annette Moser: “Jetzt schon? Schlummerzeit für kleine Tiere”

Annette Moser (Autorin)
Sonja Schweiger (Illustratorin)
Penguin Junior Verlag
Lesealter: ab 2 Jahre
16 Seiten
Pappbilderbuch: 11,00 €

Schlaft gut, kleine Tiere!

Max Meise, Ella Eichhörnchen, Samu Siebenschläfer und Franzi Fuchs spielen gerade so schön, da sollen sie ins Bett gehen. Jetzt schon? Die Mamas und Papas müssen Überzeugungsarbeit leisten, doch irgendwann schlummert auch das vorwitzigste Tierkind glücklich und zufrieden. (Klappentext)

Liebevoll illustrierte Schlummergeschichte

Ich habe mich auf dieses Buch wirklich gefreut. Schon das Cover ist so einladend in weichen Farben gehalten, mit niedlich gezeichneten Tierkindern. Der warme Lichtschein erinnert sofort an eine Abendstimmung, in der man sich am liebsten selbst in eine Decke kuscheln würde. Ein schöner Rahmen für ein gemütliches Abendritual. Und tatsächlich hält das Buch, was es verspricht – zumindest optisch.

Die Illustrationen von Sonja Schweiger sind wunderschön. Sie wirken fast, als würden sie von innen heraus leuchten. Jedes Bild strahlt Ruhe, Geborgenheit und Wärme aus. Besonders schön sind die vielen Details, die kleinen Leser:innen beim wiederholten Anschauen auffallen: winzige Insekten, versteckte Pilze, liebevoll eingerichtete Tierbehausungen. Ganz nebenbei lernen Kinder, wo ein Eichhörnchen schläft, wo sich ein Siebenschläfer einkuschelt oder wie das Nest einer Meise aussieht.

Inhaltlich begleitet man vier kleine Tierfreunde – Fuchs, Eichhörnchen, Siebenschläfer und Meise – durch ihren Tag. Sie spielen, haben Spaß und möchten, wie Kinder nun mal sind, nicht aufhören, als der Abend naht. Einer nach dem anderen wird von Mama oder Papa abgeholt und ins Bett gebracht. Und jedes Mal ertönt der kleine Protest: „Jetzt schon?“ Das ist charmant, liebevoll und für Kinder ab zwei Jahren wunderbar nachvollziehbar.

Was mich allerdings nicht ganz überzeugt hat, ist der Textfluss. Die Idee, kurze Reimpassagen einzubauen, ist schön, wirkt aber etwas unausgegoren. Es reimen sich immer nur zwei Verse, der Rest ist prosaisch erzählt. Das unterbricht beim Vorlesen den Rhythmus. Gerade kleine Zuhörer:innen reagieren stark auf Wiederholungen und Klangmuster. Hier fehlt ein durchgehender, harmonischer Sprachfluss, wie man ihn sich bei einer Einschlafgeschichte wünschen würde.

Insgesamt ist das Buch sehr ruhig. Es passiert nicht viel, was natürlich zum Thema passt, aber mir fehlte zwischendurch ein kleiner Spannungsbogen oder etwas, das die Aufmerksamkeit hält. Mein Kind hat beim Vorlesen mehrfach abgelenkt umgeblättert oder sich anderen Dingen zugewandt – ein Zeichen dafür, dass der Text nicht ganz fesselt.

Trotzdem: Für die Abendroutine ist das Buch schön geeignet. Es vermittelt Geborgenheit, Nähe und Vertrautheit. Wir finden, es ist ein warmherzig illustriertes Pappbilderbuch mit einer liebevollen Botschaft, textlich aber leider etwas unrund.

Vielen lieben Dank an Penguin Junior für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar!

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Bilderbücher Kinderbücher Kinderbücher 0-3 Jahre Klappenbücher Pappbilderbücher Rezensionen Weihnachten Winter

Lena Walde: “Morgen kommt der Weihnachts-Schneemann!”

Lena Walde (Autorin)
Anastasia Zababashkina (Illustratorin)
Penguin Junior Verlag
Lesealter: ab 2 Jahre
14 Seiten
Pappbilderbuch: 11,00 €

Wenn der Weihnachtsmann nicht kann…
… dann muss wohl der Schneemann ran!

Oje, dieses Jahr ist der Weihnachtsmann genau zum Fest krank geworden. Wer bringt denn nun den Kindern die Geschenke? Welch ein Glück: die drei kleinen, fleißigen Schneemänner springen gerne ein! Mit ihrer Hilfe gelingt ein ganz besonderes Weihnachtsfest. (Klappentext)

Wenn drei kleine Schneemänner Weihnachten retten

Der Weihnachtsmann ist krank und trotzdem versucht er, sich zunächst noch mit dem Schlitten auf den Weg zu machen. Kein Wunder, dass er unterwegs einschläft und kurzerhand die drei kleinen Schneemänner einspringen müssen. Diese übernehmen das Verteilen der Geschenke und sorgen dafür, dass das Fest nicht ins Wasser fällt. Am Ende ist der Weihnachtsmann aber wieder munter und feiert mit. (Eine Wendung, die Kinder zum Schmunzeln bringt und Erwachsenen gleichzeitig zeigt, wie wichtig Pausen sind.)

Der Text ist in Reimen verfasst, die das Vorlesen flüssig und eingängig machen. Illustratorin Anastasia Zababashkina setzt die Handlung in leuchtenden Winterbildern um. Der Kontrast aus kühlen Blautönen und warmen Rot- und Orangetönen macht die Seiten lebendig. Die Schneemänner wirken fröhlich, quirlig und ein bisschen tollpatschig.

Besonders beliebt sind die Klappen, die kleine Überraschungen bereithalten. Hinter ihnen verbergen sich Geschenke, Tiere oder witzige Szenen. Allerdings sind einige Klappen sehr klein oder so angebracht, dass Kinderhände sie nur schwer erwischen können. Da ist ein bisschen Unterstützung durch einen Erwachsenen gefragt. Die Seiten bestehen aus mattem, leicht angerautem Papier. Das fühlt sich wertig an, zeigt aber schnell Knicke, wenn kleine Hände allzu eifrig an den Klappen werkeln.

Die Handlung selbst ist leicht verständlich und in wenigen Minuten vorgelesen. Kinder ab zwei Jahren können der Geschichte gut folgen. Nebenbei vermittelt die Geschichte spielerisch, dass man nicht alles allein schaffen muss und manchmal Hilfe von anderen braucht.

Insgesamt ein fröhliches, charmant illustriertes Buch mit Reimen und Klappen, das für Vorlesespaß in der Adventszeit sorgt.

Liebsten Dank an den Verlag, der uns dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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Christine Kugler: “(K)ein Puuups!”

Christine Kugler (Autorin/ Illustratorin)
Penguin Junior Verlag
Lesealter: ab 2 Jahre
14 Seiten
Pappbilderbuch: 11,00€

Ups, kein Pups!?

Prinz Johann hat ein drückendes Problem: Sein Bauch zwickt und zwackt, er muss dringend pupsen! Einhorn, Ungeheuer, Pirat und Hexe haben viele Tipps auf Lager, doch nichts hilft. Wie gut, dass Prinzessin Gwendolin ihn auf dem Trampolin ein wenig ablenken kann. Da pupst es sich plötzlich ganz von alleine! Und wenn sie nicht gestorben sind, dann pupsen sie noch heute … (Klappentext)

Alltagsnahes Problem witzig verpackt

Ein Kinderbuch über Pupse. Das klingt für manche Eltern vielleicht nach einer waghalsigen Gratwanderung zwischen Klamauk und Geschmacklosigkeit. Christine Kugler gelingt es mit „(K)ein Puuups!“, die Sache erstaunlich charmant zu verpacken.

Im Mittelpunkt steht Prinz Johann, der nach einem üppigen Mittagessen mit Bohnen, Rosenkohl und Lauch ein drückendes Problem hat: Er möchte pupsen, doch es klappt einfach nicht. Auf seiner Suche nach Erleichterung trifft er auf verschiedene Figuren, die ihm gut gemeinte Ratschläge geben. Doch egal, was er versucht, das große „Pffffft“ lässt auf sich warten. Erst, als er mit Prinzessin Gwendolin auf dem Trampolin hüpft, löst sich das Problem wie von selbst.

Die Reime sind eingängig und haben einen Rhythmus, der sich beim Vorlesen ganz von allein ergibt. Ich habe mich mehr als einmal dabei ertappt, laut loszulachen. Und meine Kinder waren ebenfalls mit Begeisterung dabei. Gerade weil das Thema so „alltagsnah“ ist, kommt die Geschichte bei ihnen hervorragend an. Kinder ab zwei Jahren verstehen natürlich nicht alle Feinheiten, aber sie lieben die Wiederholung des Wortes „Pups“ und zerkringeln sich über die Geräusche, die sich beim Vorlesen fast automatisch einschleichen.

Die Illustrationen sind farbenfroh, klar und humorvoll, ohne ins Geschmacklose abzurutschen. Obwohl es hier um ein sehr körperliches Thema geht, bleibt die Darstellung kindgerecht. Es gibt keine peinlichen Bilder, sondern kleine Szenen, die eher mit Augenzwinkern arbeiten.

Natürlich muss man als Elternteil wissen, worauf man sich einlässt. Nach der Lektüre ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass „Furz“ zum neuen Lieblingswort wird und das dazugehörige Geräuschspiel über Stunden anhält. Wer damit leben kann, findet in diesem Buch eine kurzweilige und sehr lustige Vorlesegeschichte. Das Buch nimmt ein Thema auf, das Kinder ohnehin fasziniert und das im Alltag ständig vorkommt. Statt es peinlich zu verschweigen, macht die Autorin daraus eine kleine, gereimte Geschichte, die für Lacher sorgt und gleichzeitig zeigt, dass alle Körper manchmal ein Eigenleben haben.

Wie ich finde, ein freches, witziges Pappbilderbuch, das mit Reimen und Illustrationen überzeugt. Für Familien mit Humor und Gelassenheit ist es ein Riesenspaß.

Vielen lieben Dank an Penguin Junior für dieses sehr unterhaltsame und lehrreiche Buch! 😉

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Kerstin Löwe: “Das einzig wahre Benimmbuch für Kindergartenmonster”

Kerstin Löwe (Autorin)
Larisa Lauber (Illustratorin)
Baumhaus
Lesealter: ab 2 Jahre
26 Seiten
Pappbilderbuch: 12,00€

Puschelohren aufgestellt!

Hier kommt Alfred, das liebenswerte kleine Monster, und nimmt dich mit auf eine wilde Reise durch den Kindergartenalltag! Alfred mampft Hausschuhe, stänkert herum und tanzt aus der Reihe, wie es ihm gefällt. Doch vielleicht kannst du ihm zeigen, wie es anders geht?

Ein lustiger Monstergeschichten-Spaß, der schon den Kleinsten auf spielerische Weise Rücksichtnahme beibringt. (Klappentext)

Monstermäßig unterhaltsam – mit pädagogischem Tiefgang

Alfred ist ein echter Kindergarten-Veteran. Allerdings einer von der wilden Sorte: laut, eigensinnig, schamlos und ziemlich stolz darauf. Regeln? Sind was für Spießer. Aufräumen? Können doch die anderen. In „Das einzig wahre Benimmbuch für Kindergartenmonster“ lässt Alfred kein Fettnäpfchen des rücksichtslosen Benehmens aus. Im Gegenteil, er springt mit Anlauf hinein. Dabei wirkt er nicht etwa böse oder hinterlistig, sondern einfach hemmungslos albern, ein bisschen bequem und ziemlich selbstverliebt. Mit einem frechem Grinsen führt er durch seinen monstermäßigen Alltag – oder sagen wir besser: durch ein pädagogisches Albtraumszenario mit Lerneffekt.

Denn Alfred hat zehn ganz eigene Regeln für den Kindergarten parat – und die haben es in sich: Da wird gedrängelt, geschubst, an Schwänzen gezogen, Bücher werden zerkaut und Aufräumen wird mit Hängemattenchillen verwechselt. Das alles wird im gewohnt übermütigen Monsterstil präsentiert. Das Buch begeistert mit bunten Farben, jeder Menge liebevollen Details in den Illustrationen und einem Text, der so tut, als wäre Chaos eine ernstzunehmende Erziehungsphilosophie.

Doch bevor man als Vorleser:in die pädagogische Krise kriegt: Der Clou kommt am Ende. Kinder werden direkt angesprochen, Alfred mal zu zeigen, wie man’s eigentlich besser macht. Die Richtigstellung erfolgt also nicht durch erhobenen Zeigefinger, sondern durch Interaktion. Und durch die kluge Illustration: Denn während Alfred wütet, sind im Hintergrund fast immer kleine Szenen versteckt, in denen andere Monster genau das Gegenteil tun – Rücksicht nehmen, helfen, teilen, zuhören. Wer genau hinsieht, entdeckt also schon während des Lesens Hinweise auf das erwünschte Verhalten. Und das macht das Buch nicht nur unterhaltsam, sondern auch diskussionswürdig.


Empfohlen ist das Buch ab 2 Jahren – was bei einem Pappbilderbuch zunächst logisch erscheint. Doch inhaltlich verlangt es den kleinen Zuhörer:innen einiges ab. Zehn Regeln sind eine lange Strecke, gerade für Kinder mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne. Die eigentliche Botschaft – dass Alfreds Verhalten eben nicht vorbildlich ist – erschließt sich erst ganz am Ende. Davor muss man viele Eskapaden durchstehen und aufmerksam beobachten, was im Hintergrund geschieht. Zwei- oder auch dreijährige Kinder dürften hier schnell überfordert sein, sowohl mit der Ironie als auch mit dem Umfang.

Für ältere Kindergartenkinder ab etwa 4 Jahren hingegen kann Alfred ein echtes Geschenk sein. Vor allem, wenn sie die Abläufe in der Kita längst kennen, aber trotzdem gern mal austesten, wie weit man gehen kann. Für diese Zielgruppe ist das Buch fast ideal: Es bringt Gesprächsanlässe, fördert Reflexion und macht die Kinder zu Expert:innen, denn sie wissen es besser als Alfred. Und das stärkt nicht nur ihr Sozialverhalten, sondern auch das Selbstbewusstsein.


„Das einzig wahre Benimmbuch für Kindergartenmonster“ ist ein lautes, wildes, ironisches Spiel mit dem Thema Rücksicht. Wer es richtig einsetzt – vielleicht im Rahmen eines Gruppenangebots, als Einstieg in eine Gesprächsrunde oder als unterhaltsames Nachdenken über den Kita-Alltag – bekommt ein Buch, das Empathie und Teamgeist auf ungewöhnlich charmante Weise vermittelt. Aber bitte nicht in die Hände von Zweijährigen drücken und sich wundern, wenn sie beim nächsten Vorlesekreis „EEEEEERSTAAAA!“ brüllen.

Vielen lieben Dank, dass wir Teil der Leserunde sein durften!

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Christine Kugler: “Ein Stachelschwein will kuschelig sein”

Christine Kugler (Autorin)
Yvonne Sundag (Illustratorin)
Penguin Junior Verlag
Lesealter: ab 2 Jahre
14 Seiten
Pappbilderbuch: 11,00€

Stachelschwein Lou kann nicht schlafen!

Wenn Lou bloß jemanden zum Kuscheln hätte! Doch das Stachelschwein ist viel zu piksig. Schnell sucht sie sich Hilfe bei ihren Freunden. Ob Luftballons, Zuckerwatte oder Vogelfedern wohl helfen? Als Lou schließlich eingekuschelt mit ihren Freunden im Bett liegt, schlummert sie zufrieden ein. (Klappentext)

Stachelig, aber liebenswert – Eine einfühlsame Gutenachtgeschichte

Lou, das kleine Stachelschwein, ist traurig. Es wünscht sich nichts sehnlicher, als mit seinen Freunden zu kuscheln. Doch ihre Stacheln sind einfach zu stachelig. Also sucht Lou nach einer Lösung und hofft auf die Unterstützung ihrer Freunde. Alle helfen auf ihre eigene Weise. Mit Luftballons, Zuckerwatte oder Federn, um Lous Stacheln zu verbergen. Aber erst der Igel gibt Lou den entscheidenden Tipp: Die Stacheln anlegen, statt sie zu verstecken! Und siehe da, plötzlich ist Kuscheln doch möglich.

Diese liebevoll erzählte Geschichte vermittelt eine wunderschöne Botschaft. Man muss sich nicht verändern, um geliebt zu werden. Stattdessen reicht es oft, sich selbst besser zu verstehen. Kinder erleben mit Lou, dass jeder etwas Besonderes ist und dass es einen Weg gibt, mit den eigenen Eigenschaften umzugehen, ohne sich zu verbiegen.

Eines meiner persönlichen Highlights ist die Auswahl der Tiere. Statt der üblichen Verdächtigen wie Hase, Kuh oder Katze begleiten uns hier ein Wüstenfuchs, Erdmännchen, Chamäleon, Flamingo und viele mehr. Das bringt frischen Wind in die Bilderbuchwelt und macht das Vorlesen spannend.

Die Illustrationen von Yvonne Sundag sind detailverliebt und lebendig. Auf jeder Seite kann ein kleines Glühwürmchen entdeckt werden. Ein niedliches Suchspiel, das Kinder dazu ermutigt, genau hinzusehen und sich mit den Bildern zu beschäftigen.

Der Text ist angenehm kurz gehalten, wirklich zauberhaft gereimt und eignet sich perfekt als Gutenachtgeschichte. Die Handlung führt behutsam zur Ruhe, sodass kleine Zuhörer:innen entspannt einschlafen können. Gleichzeitig regt das Buch zum Gespräch an: Was macht uns besonders? Und wie können wir unsere Stärken nutzen, anstatt sie zu verstecken?

“Ein Stachelschwein will kuschelig sein” ist eine wunderschöne Mischung aus Warmherzigkeit, Abenteuer und liebevoller Lebensweisheit. Ein schönes Bilderbuch für kleine Tierfreunde und ein wunderbares Buch für das abendliche Vorleseritual.

Ein ganz kuschelig-weiches Dankeschön an den Penguin Junior Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar!

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Nico Sternbaum: “Weck die Bauernhoftiere”

Nico Sternbaum (Autor, Illustrator)
Penguin Junior Verlag
Lesealter: ab 18 Monaten
20 Seiten
Gebundenes Buch: 14,00€

Oje, Gustav, der Hahn, ist krank und kann die Tiere auf dem Bauernhof nicht wecken. Kannst du ihm vielleicht helfen? Leg am besten gleich los und streichle, kraule, kitzle die Tiere, damit sie die Fütterung auf der Weide nicht verpassen. (Klappentext)

Ein Mitmachbuch zum Fühlen und Entdecken

Wenn der Hahn nicht kräht, muss eben jemand anderes die Tiere wecken! Genau darum geht es in diesem zauberhaften Fühl- und Mitmachbuch von Nico Sternbaum. Hahn Gustav hat sich erkältet, seine Stimme ist weg – und ohne ihn bleibt der Bauernhof still. Doch die Tiere dürfen die Fütterung nicht verpassen! Also ist tatkräftige Unterstützung gefragt: sanftes Streicheln, liebevolles Kitzeln und vorsichtiges Klopfen sollen die verschlafenen Tiere aufwecken.

Das Buch lädt Kinder ab 18 Monaten dazu ein, aktiv mitzuwirken. Die hochwertigen Fühlelemente sind abwechslungsreich gestaltet: mal flauschig, mal glatt, mal fest. So erfühlen Kinder, was Worte beschreiben. Nebenbei werden die Motorik gefördert, taktile Reize durch die verschiedenen Oberflächen gegeben und Begriffe rund um den Bauernhof spielerisch verinnerlicht. Doch vor allem steht der Spaß im Vordergrund!

Die Geschichte ist einfach und eingängig. Sie bleibt nah an der Erlebniswelt der Kleinsten und funktioniert ganz ohne komplizierte Sätze. Die Illustrationen sind freundlich und warm, die Tiere schauen einladend aus ihren Seiten heraus. Besonders gelungen ist, dass Kinder sich als echte Helfer erleben. Sie sind nicht nur Zuschauer, sondern aktiv in die Handlung eingebunden.

Ein echtes Highlight ist der spielerische Überraschungseffekt: Wird das Tier auf der nächsten Seite wirklich wach sein? Hat das Kitzeln gewirkt? Diese kleinen Momente des Mitfieberns sorgen für Begeisterung und machen das Buch zu einem Liebling im Bücherregal.

Natürlich gibt es viele Fühlbücher – aber dieses hier hat eine wunderbar interaktive Idee. Es geht nicht nur ums Anfassen, sondern ums Mitmachen. Die Geschichte entwickelt sich durch die eigenen Handlungen weiter, was für Kleinkinder ein tolles Erlebnis ist.

„Weck die Bauernhoftiere“ ist ein Buch, das immer wieder zur Hand genommen wird. Ob beim ersten Morgenritual oder als kleine Beschäftigung zwischendurch – es sorgt für Lächeln, leuchtende Augen und kleine, stolze Tierwecker. Ein liebevolles Mitmachbuch, das die Sinne anspricht und Kinder spielerisch fördert.

Ein großes Dankeschön geht an den Penguin Junior Verlag, der uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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Annette Moser: “Hurra! Ein Zauber-Osterei!”

Annette Moser (Autorin)
Sarah Garbers (Illustratorin)
Penguin Junior Verlag
Lesealter: ab 2 Jahre
10 Seiten
Pappbilderbuch: 10,00€

Zauberhafte Ostern!

Das kleine Küken macht sich auf den Weg, um Ostereier zu suchen. Doch pssst! In jedem Ei wartet eine tolle Überraschung. Hilf dem Küken, die Eier zu knacken, und sammle die kleinen Schätze ein, die sich darin verstecken. (Klappentext)

Ostereiersuche mit Überraschungen

Das kleine Küken macht sich auf den Weg, um Ostereier zu suchen. Doch diese Eier sind nicht einfach nur bunt bemalt, in ihnen verbergen sich kleine Überraschungen. Mit jedem Ziehen am Schieber knackt ein Ei auf, und zum Vorschein kommt mal eine Schnecke mit einem Kleeblatt, mal ein Drache mit einem funkelnden Edelstein. Auch ein Frosch mit einer Perle versteckt sich in einem Ei. Und am Ende? Da wartet die größte Überraschung: Ein Küken-Mädchen, das sich zum Küken-Jungen gesellt.

Die interaktiven Schiebeelemente mit Knack-Sound sind das Herzstück dieses Buches. Sie machen nicht nur Spaß, sondern laden kleine Kinderhände dazu ein, aktiv mitzumachen. Die Elemente sich so gestaltet, dass sie von kleinen Kinderhänden selbstständig bewegt werden können. Das Knacken kommt dabei richtig gut an.

Allerdings ist der inhaltliche Bezug zu Ostern eher locker gehalten. Die versteckten Tiere und Gegenstände in den Eiern sind fantasievoll gewählt, wirken aber stellenweise etwas zufällig. Hier steht weniger eine klassische Ostergeschichte im Vordergrund als vielmehr der Entdecker- und Spielspaß.

Die Texte auf den Seiten sind bewusst einfach gehalten und laden mit Lautmalereien wie “Piep, piep, nanu” zum Mitsprechen ein. Sie passen sich dem spielerischen Charakter des Buches an, bleiben dabei aber eher zweckmäßig.

Die Illustrationen von Sarah Garbers sind farbenfroh und freundlich. Das kleine Küken ist liebevoll gezeichnet und die frühlingshafte Umgebung sorgt für eine frische, lebendige Atmosphäre.

“Hurra, ein Zauber-Osterei!” ist ein interaktives Pappbilderbuch, das sich besonders durch seine Schieber und Sounds auszeichnet. Wer eine klassische Ostergeschichte sucht, wird hier nicht unbedingt fündig. Doch als Mitmachbuch mit einer Prise Frühlingszauber sorgt es für viel Freude bei kleinen Entdeckern ab zwei Jahren.

Allerliebsten Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Nico Sternbaum: “Such den Osterhasen”

Nico Sternbaum (Autor)
Bassermann Verlag
Lesealter: ab 2 Jahren
12 Seiten
Gebundenes Buch: 9,99€

Hurra, bald ist Ostern!

Doch wo steckt der Osterhase? Der weiß gar nicht, wo ihm der Kopf steht. Denn gerade läuft einiges schief: Die Hühner öffnen ihm nicht die Tür, Pinsel und Farben fehlen und statt der Eier malt er sich selbst an. Der Osterhase braucht unbedingt deine Hilfe!

Dreh das Buch, lege die Hände auf den Kopf oder gackere wie ein Huhn. Dann wirst du sehen, was in dieser kleinen Geschichte alles passiert, bevor die große Ostereier-Suche losgehen und der Osterhase dir zurufen kann: “Frohes Osterfest!” (Klappentext)

Ein Mitmachbuch, das Osterstimmung lebendig werden lässt

Ostern steht vor der Tür, doch bevor die große Eiersuche beginnen kann, gibt es ein Problem: Der Osterhase hat noch jede Menge Arbeit und keine Ahnung, wie er rechtzeitig damit fertig werden soll. Er stolpert von Aufgabe zu Aufgabe, aber ohne Hilfe kommt er nicht weiter. Genau hier setzt das Mitmachbuch an. Statt nur zuzuhören, werden Kinder aktiv eingebunden. Sie müssen dem Osterhasen zeigen, wo all seine Sachen sind, sie müssen schütteln, rufen, winken und sogar wie Hühner gackern. So wird das Vorlesen zu einem kleinen Abenteuer, bei dem jede Seite eine neue Überraschung bereithält.

Nico Sternbaum versteht es, Kinder spielerisch ins Geschehen einzubinden. Die Aktionen sind intuitiv und greifen wunderbar in die Geschichte ein, sodass sich die Mitmach-Momente ganz natürlich anfühlen. Es gibt keine langen Anweisungen, stattdessen lädt das Buch direkt dazu ein, loszulegen. Besonders schön ist, dass dabei nicht nur die Motorik gefördert wird, sondern auch die Sprache. Gerade für Kinder mit Sprachentwicklungsverzögerungen kann das Buch eine tolle Unterstützung darstellen. Daher ist dieses Buch auch für Angebote in der Kita oder Fördereinrichtungen eine hervorragende Möglichkeit.

Die Illustrationen sind liebevoll, farbenfroh und übersichtlich gestaltet. Die Seiten sind nicht überladen, sodass sich auch jüngere Kinder gut orientieren können. Die Mimik der Tiere transportiert sehr schön verständlich die Emotionen, was es für Kinder noch einfacher gestaltet, sich in die Handlung hineinzuversetzen.

Ein kleiner Nachteil sind die Papierseiten. Für ein Mitmachbuch nicht unbedingt die ideale Wahl. Gerade kleine Kinder, die mit Begeisterung dabei sind, könnten schnell Knicke und Risse verursachen oder sich an den scharfen Kanten schneiden. Eine stabile Pappversion wäre für die Zielgruppe besser.

Trotzdem ist dieses Buch eine schöne Ergänzung für die Osterzeit, nicht zum stillen Zuhören, sondern zum Mitmachen. Kinder werden garantiert ihren Spaß daran haben, dem Osterhasen zu helfen. Und wenn alle Eier versteckt sind, heißt es sicher nicht „Ende“, sondern „Nochmal!“

Ein herzliches Dankeschön an den Bassermann Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.