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Skye McKenna: “Cassandra Morgan – Die magische Flöte”(Band 2)

Gleich hinter dem geheimnisvollen Wald liegt das Land Faerie. Wer es betritt, kehrt niemals zurück, heißt es. Und nur mächtige Hexenzauber bieten Schutz vor den fantastischen Wesen, die dort leben.

Cassandra möchte sich eigentlich auf ihre Hexenausbildung konzentrieren, doch im Dorf Hagley geschehen seltsame Dinge. Immer mehr Bewohner stehen unter einem Fluch, der sie nach einem gefährlichen Artefakt suchen lässt: Sir Egads Lanze. Wer diese Lanze berührt, ist dem Tod geweiht. Der Erlkönig, Herrscher über Faerie, will die Waffe unbedingt in seinen Besitz bringen. Entschlossen, die Dorfbewohner von dem Fluch zu befreien, stürzen sich Cassandra und ihre Freundinnen in ein neues Abenteuer…
(Klappentext)

Noch stärker, noch magischer, noch spannender

Skye McKenna ist eine Fortsetzung gelungen, die den ersten Band nicht nur fortführt, sondern in vielerlei Hinsicht sogar übertrifft. Während im Auftaktband zunächst die magische Welt rund um Hagley aufgebaut und Figuren eingeführt wurden, ohne allzu viel Tiefe mitzubringen, taucht man nun endlich etwas tiefer in diese mystische Atmosphäre ein. Alles wirkt vertrauter, dichter und gleichzeitig noch spannender.

Cassandra hat sich inzwischen in Hagley eingelebt und arbeitet weiter an ihrer Hexenausbildung. Doch Ruhe kehrt im Dorf nicht ein. Immer mehr Dorfbewohner geraten unter einen sonderbaren Bann und beginnen, nach einem Artefakt zu suchen. Schnell wird klar, dass erneut dunkle Kräfte aus dem Reich Faerie ihre Finger im Spiel haben müssen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen Rue und Tabitha macht sich Cassandra daran, das Rätsel zu lösen, und gerät dabei in ein neues, gefährliches Abenteuer.

Besonders gelungen ist in diesem Band die Weiterentwicklung der Figuren. Cassandra wirkt spürbar reifer als noch im ersten Teil, bleibt dabei aber weiterhin mutig, neugierig und manchmal auch ein wenig impulsiv. Auch ihre Freundinnen gewinnen an Tiefe und die Freundschaft zwischen den drei Mädchen steht noch stärker im Mittelpunkt. Sehr schön zu sehen ist, wie sehr sie inzwischen zusammengewachsen sind.

Auch die Nebenfiguren werden weiter ausgearbeitet, und neue Charaktere bringen zusätzlichen Schwung in die Handlung. Gleichzeitig erfährt man mehr über bekannte Figuren und Hintergründe, die die Welt von Hagley noch greifbarer machen. Auch die Geschichte rund um Cassandras Mutter entwickelt sich und sorgt für zusätzliche Spannung.

Atmosphärisch überzeugt der zweite Band auf ganzer Linie. Der geheimnisvolle Hag, neue magische Wesen und alte Legenden sorgen für eine dichte, fantasievolle Stimmung. Gleichzeitig bleibt die Handlung durchgehend spannend und abwechslungsreich. Immer wieder tauchen neue Hinweise auf, Wendungen überraschen und man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Der Schreibstil von Skye McKenna liest sich angenehm flüssig und sehr bildhaft. Die Kapitel haben eine gute Länge und sorgen dafür, dass man immer wieder weiterliest. Spannung, Magie und Freundschaft greifen dabei wunderbar ineinander.

Insgesamt ist „Cassandra Morgan – Die magische Flöte“ eine rundum gelungene Fortsetzung, die noch spannender und unterhaltsamer ist als der erste Band. Die Figuren entwickeln sich weiter, es gibt neue Rätsel und Wendungen. Dazu kommt eine wunderschöne Aufmachung, die das Buch auch optisch zu einem absoluten Highlight macht.

Eine klare Leseempfehlung für alle, die magische Abenteuer, starke Freundschaften und spannende Fantasygeschichten lieben. Und definitiv ein zweiter Band, der die Vorfreude auf die Fortsetzung noch größer werden lässt.

Das nächste Abenteuer von Cassandra erscheint im November 2026

Neu in Cassandras Welt? Dann geht es hier zu Band 1

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Cozy Romance Detektive Halloween Herbst Rezensionen

Josie Silver: “The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love” (Band 1)

Josie Silver (Autorin)
Rowohlt Taschenbuch Verlag
336 Seiten
Paperback: 18,00€
Die erste weibliche Ghostbusting Agency

Melody Bittersweet kann, wie alle Frauen ihrer Familie, Geister sehen. Doch während ihre Mutter und Großmutter die Toten im Auftrag ihrer Hinterbliebenen nach verlegten Eheringen befragen, gründet Melody mit ihrer besten Freundin Marina die Girls Ghostbusting Agency. Ihr erster Auftrag: ein Herrenhaus von drei Geisterbrüdern zu befreien, die eine Familientragödie an ihr ehemaliges Zuhause kettet. Zu ihrem Missfallen muss sie feststellen, dass ihr größter Konkurrent ebenfalls auf den Fall angesetzt ist: Leo Dark, telegenes Medium – und Melodys Ex. Und dann gibt es da noch den unverschämten Journalisten Fletcher Gunn, der ärgerlich gut aussieht und bald mindestens ebenso sehr in Melodys Kopf herumspukt wie die drei Geisterbrüder… (Klappentext)

Charmante Idee, die mich nicht ganz erreicht hat

Die Idee hat mich sofort angesprochen: eine weibliche Ghostbusting-Agentur, ein altes Herrenhaus mit drei ruhelosen Brüdern und dazu ein bisschen Liebeschaos. Das klingt nach Tempo, Witz und vielleicht sogar ein bisschen Grusel.

Im Mittelpunkt steht Melody, die – wie alle Frauen in ihrer Familie – Geister sehen kann. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Marina macht sie aus diesem Talent ein Geschäft. Der erste große Auftrag führt sie in ein Herrenhaus, dessen Geister nicht einfach nur herumspuken, sondern an einer alten Tragödie festhängen. Das hätte richtig atmosphärisch werden können.

Der Roman wird aus Melodys Perspektive erzählt. Das schafft zwar Nähe, sorgt aber auch dafür, dass sich vieles stark auf sie fokussiert statt auch einmal auf die anderen Figuren. Die wirken auf mich einfach nur platziert. Der Humor ist ebenfalls spürbar zu gewollt und trifft zu dem nicht immer ins Schwarze. Manche Szenen sind charmant, andere ziehen sich arg in die Länge.

Am meisten interessiert hat mich tatsächlich die Geschichte der drei Geisterbrüder. Da steckt Emotion drin, da gibt es ein Geheimnis, das nach und nach freigelegt wird. Diese Passagen haben für mich am besten funktioniert. Der paranormale Aspekt bleibt insgesamt eher gemütlich als unheimlich. So richtig Gänsehaut bekommt man nicht.

Weniger überzeugend fand ich die romantischen Verwicklungen. Das angedeutete Liebesdreieck bleibt für meinen Geschmack zu oberflächlich. Weder der Ex noch der Journalist gewinnen genug Profil, um echte Spannung zu erzeugen. Deutlich sympathischer war mir das Kernteam der Agentur. Marina und vor allem Artie bringen eine angenehme Bodenständigkeit mit, die der Geschichte gut tut.

Ich muss ehrlich sagen: So richtig mitgerissen hat mich das Buch nicht. Die Grundidee hat Potenzial, aber Tempo und Emotion bleiben oft hinter dem zurück, was möglich gewesen wäre. Trotzdem hat die Geschichte einen leichten, unkomplizierten Ton und dürfte Leser:innen ansprechen, die Lust auf eine seichte Paranormal-Romance haben.

Für mich war es eher eine nette Geisterjagd als ein echtes Spukabenteuer. Aber vielleicht entfaltet sich das volle Potenzial ja erst in den Folgebänden.

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Halloween Herbst Liebesromane Rezensionen Romane

Breanne Randall: “Das Geheimnis von Liebe und Magie”

Breanne Randall (Autorin)
Goldmann Verlag
496 Seiten
Taschenbuch: 14,00€

Seit Generationen haben die Frauen der Familie Revelare magische Kräfte. Die zauberhaften Kuchen und Cupcakes, die Sadie und ihre Großmutter Gigi in ihrem kleinen Café im beschaulichen Poppy Meadows verkaufen, lindern Herzschmerz oder schenken Mut und Zuversicht. Doch auf Sadie lastet auch ein Fluch: Wird ihr Herz viermal gebrochen, verliert sie ihre Magie für immer. Drei Menschen haben sie bereits im Stich gelassen – unter ihnen ihre erste große Liebe, der Feuerwehrmann Jake. Als er nach Poppy Meadows zurückkehrt, ist Sadie fest entschlossen, ihm aus dem Weg zu gehen. Aber ihr verräterisches Herz schlägt bei seinem Anblick jedes Mal höher … (Klappentext)

Eine Liebesgeschichte, die zu schwerfällig ist

Das Geheimnis von Liebe und Magie hat mich auf den ersten Blick sofort gehabt: dieses herbstliche, cozy Cover, der gemütliche Kleinstadt-Vibe, ein Familienfluch und dazu der Vergleich mit „Gilmore Girls“. Alles Zutaten, die genau mein Ding sind. Entsprechend hoch war meine Erwartung. Leider hat die Geschichte sie für mich nicht erfüllt.

Die Idee ist eigentlich wunderbar: In Sadies Familie steckt Magie. Ihre Kuchen heilen gebrochene Herzen, spenden Mut oder Trost. Doch über Sadie liegt ein Fluch. Wenn ihr Herz ein viertes Mal bricht, verliert sie ihre Gabe. Drei Brüche hat sie schon hinter sich und als ihre Jugendliebe Jake zurückkehrt, wird klar, dass es dieses Mal um alles geht.

Das klingt nach Romantik und Zauber, hat sich beim Lesen aber erstaunlich schwer getan. Die Geschichte ist dicht, stellenweise sprunghaft, und so beladen mit Verlust, Krankheit und alten Wunden, dass die Magie kaum Raum zum Atmen bekommt.

Poppy Meadows als Schauplatz hat mir dagegen gefallen. Dieses herbstliche Kleinstadtflair mit Cafés, Backduft und vertrauten Gesichtern ist gelungen eingefangen. Auch Sadies Großmutter Gigi bringt Witz und Herzenswärme, die der Geschichte guttun. Ohne sie wäre das Buch noch um einiges düsterer.

Mit Sadie selbst bin ich allerdings nicht warm geworden. Sie bleibt distanziert, zögerlich und manchmal so in sich verstrickt, dass ihre Entwicklung kaum spürbar wird. Die Liebesgeschichte zwischen Jake und ihr hat mich nicht sonderlich abgeholt.

Trotzdem hat das Buch Momente, die hängen bleiben – etwa, wenn sich Magie, Erinnerungen und der Duft frisch gebackener Cupcakes miteinander verweben. In diesen Augenblicken blitzt auf, wie feinfühlig Breanne Randall eigentlich schreibt. Leider gehen sie zu oft im Durcheinander aus Dramatik und Melancholie unter.

Insgesamt ist es kein schlechtes Buch, eben nur eines, das für mich die Balance verloren hat. Es wollte Magie und Romantik, aber auch eine gewisse Melodramatik zugleich und hat dabei von seiner Leichtigkeit eingebüßt. Vielleicht trifft es Leser:innen, die genau diese Mischung suchen. Mich hat es eher nicht überzeugen können.

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Erstleser Halloween Herbst Kinderbücher Kinderbücher ab 8 Jahre Rezensionen

Tina Blase: “Die Geisterhelfer – Traue sich, wer kann!” (Die Geisterhelfer-Reihe, Band 1)

Tina Blase (Autorin)
Monika Parciak (Illustratorin)
cbj Verlag
Lesealter: ab 8 Jahre
224 Seiten
Gebundenes Buch: 13,00€

Leo Helsing Krüger ist Geisterhelfer. Unfreiwillig! Er kann Geister sehen und mit ihnen sprechen. Das merkt der 10-Jährige allerdings erst, als ihn eines Nachts die drei Geisterfreunde Ferdinand, Agathe und Harry um Hilfe bitten. Ihr Seelenfrieden ist in Gefahr, seit ein besonders übellauniger Quälgeist auf dem Friedhof sein Unwesen treibt. Leo hat vor allem eins: Angst! Vor der Dunkelheit und vor den grün wabernden Gestalten. Zum Glück gibt es Antonia, seine unerschrockene Nachbarin. Mit ihrer Hilfe geht Leo einen Deal mit den Geistern ein. Doch ist ihnen wirklich zu trauen? (Klappentext)

Auf Gruselmission

Hier kommt der spannende Auftakt einer neuen Kinderbuchreihe für Leser:innen ab acht Jahren. Der zehnjährige Leo Helsing Krüger ist entgegen seines Namens ein eher zurückhaltender Junge und fürchtet sich vor vielen Dingen… Na, eigentlich vor so ziemlich allem. Ausgerechnet ein Hasenfuß wie er findet eines Nachts heraus, dass er Geister sehen und mit ihnen sprechen kann. Diese Entdeckung wäre ihm am liebsten erspart geblieben. Doch die drei Gespenster Ferdinand, Agathe und Harry brauchen dringend seine Hilfe und bieten Leo einen Deal an, den er nicht ausschlagen kann.

Hier kommt auch Leos Nachbarin Antonia ins Spiel: Mutig und voller Neugier für das Übernatürliche ermutigt sie Leo, seine Angst zu überwinden und die Herausforderung anzunehmen. Zusammen machen sie sich daran, den Geistern zu helfen.

Tina Blase gelingt es, Witz und Spannung perfekt auszubalancieren. Der lebendige Schreibstil passt zur Zielgruppe und die düsteren, schaurigen Momente sind genau richtig dosiert, um jungen Leser:innen wohligen Grusel zu bieten. Gleichzeitig hält die Geschichte eine wertvolle Botschaft bereit: Sie zeigt, wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt sind und dass wahre Stärke oft darin liegt, sich seinen Ängsten zu stellen. Das Thema Tod wird auf behutsame und kindgerechte Weise eingebunden. Allerdings findet man es als Erwachsener stellenweise doch etwas befremdlich, dass sich die beiden Bücherhelden ohne elterlichen Widerspruch nachts herumtreiben können. Auch die Selbstverständlichkeit, mit der die Kinder mit Schaufel und Spaten losziehen, um nötigenfalls Gebeine auszugraben, ist nicht nur verwunderlich, sondern sogar strafbar.

Ein besonderes Extra ist das limitierte Glow-in-the-Dark-Cover, das, wie der Name sagt, im Dunkeln leuchtet. Dieser kleine Effekt macht das Buch nicht nur zum Hingucker, sondern verstärkt auch das Geisterthema auf spielerische Weise.

Neben den Abenteuern im Geisterreich steht Leos persönliche Entwicklung im Vordergrund. Letztlich wächst er über sich hinaus und zeigt, dass Mut bedeutet, trotz Angst zu handeln. Das Buch vermittelt jungen Lesern, dass Freundschaft und gegenseitiges Vertrauen einen stark machen – und dass es oft leichter ist, Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.

Mit “Die Geisterhelfer – Traue sich, wer kann!” eröffnet Tine Blase eine humorvolle und gleichzeitig spannende Kinderbuchreihe. Die lebendigen Figuren, die charmanten Geister und die gekonnte Erzählweise machen das Buch zur idealen Wahl für junge Leser:innen, die Abenteuer und eine Prise Grusel lieben. Der erste Band der Reihe überzeugt und macht neugierig auf die weiteren Geister-Abenteuer von Leo und Antonia.

Ein liebes Dankeschön an cbj für das Rezensionsexemplar!

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Bilderbücher Herbst Kinderbücher Kinderbücher ab 4 Jahre Rezensionen Vorlesebücher

Lucy Fleming: “Mina und der Trau-dich-Zauber”

Lucy Fleming (Autorin/ Illustratorin)
Penguin Junior Verlag
Lesealter: ab 4 Jahre
32 Seiten
Gebundenes Buch: 15,00€

Mina, ein kleines Blattmädchen, lebt mit ihren Eltern auf dem Ast einer alten Eiche. Sie liebt es, mit ihren Freundinnen und Freunden zu spielen und Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Als jedoch der Winter naht, soll Mina mit ihren Eltern in ihr Winterquartier umziehen. Doch Mina weigert sich, ihr geliebtes Zuhause zu verlassen. Wird sie es schaffen, sich auf das Unbekannte einzulassen? (Klappentext)

Eine liebevolle Mutmachgeschichte

Mina und der Trau-dich-Zauber von Lucy Fleming ist ein zauberhaftes Bilderbuch, das nicht nur durch seine herbstlichen Illustrationen begeistert, sondern auch eine ermutigende Botschaft für Kinder ab 4 Jahren vermittelt. Im Mittelpunkt steht das kleine Blattmädchen Mina, das auf einem Ast einer alten Eiche lebt und nichts lieber tut, als mit ihrer Familie und ihren Freunden im bunten Wald zu spielen. Doch als der Winter naht und der Umzug ins Winterquartier bevorsteht, hat Mina Angst, ihr Zuhause zu verlassen.

Das Besondere an diesem Buch ist die einfühlsame und kindgerechte Art, mit der das Thema Mut und Veränderung behandelt wird. Viele Kinder erleben ähnliche Unsicherheiten in neuen Situationen und können Minas Ängste nachvollziehen. Statt sich gedrängt zu fühlen, nimmt Mina sich die Zeit, die sie braucht, um diesen Wandel in ihrem eigenen Tempo zu akzeptieren. Eine wertvolle Botschaft, die zeigt, wie wichtig es ist, auf die eigenen Gefühle zu hören und geduldig mit sich selbst zu sein.

Lucy Fleming erzählt Minas Geschichte mit viel Wärme und Gefühl. Die farbenfrohen, herbstlichen Illustrationen lassen den Wald lebendig werden, und es gibt viele kleine Details zu entdecken. Behutsam wird gezeigt, dass es in Ordnung ist, Angst vor Neuem zu haben, aber auch, dass Mut belohnt wird. Mina ist kein typischer Held, sondern geht ihren eigenen Weg – mit Nachdenken und Zögern – und zeigt so, dass es manchmal Zeit braucht, sich auf das Unbekannte einzulassen.

Mina und der Trau-dich-Zauber ist ein herzerwärmendes Bilderbuch über den Wert von Mut, die Bedeutung von Familie und den Zauber des Neuanfangs. Kinder lernen, dass es völlig normal ist, Angst vor Veränderungen zu haben, aber dass es sich lohnt, diese Herausforderung anzunehmen. Es ist ein wunderbares Buch, um mit Kindern über ihre eigenen Ängste zu sprechen und ihnen zu zeigen, dass sie mit ein wenig Mut alles schaffen können – besonders, wenn sie von ihren Liebsten unterstützt werden.

Dieses Bilderbuch ist eine Bereicherung für jede Kinderbibliothek und ein wertvoller Begleiter für alle, die bereit sind, neue Abenteuer zu beginnen.

Allerliebsten Dank an den Verlag für dieses zauberhafte Buch als Rezensionsexemplar!