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Susanne Gernhäuser: “Mein Sachen suchen Wimmelbuch: Auf dem Land”

Susanne Gernhäuser(Autorin)
Peter Nieländer (Illustrator)
Ravensburger Verlag
Lesealter: ab 2 Jahre
16 Seiten
Pappbilderbuch: 10,99€
Suchspaß mit vielen lustigen Klappen

Heute fahren wir aufs Land! Auf dem turbulenten Dorffest, im Waldkindergarten, auf dem Bauernhof und am Badesee gibt es jede Menge zu erleben. Zahlreiche Überraschungsklappen laden zum Sachen suchen ein. (Klappentext)

Unterhaltsame Entdeckungsreise auf dem Land

Dieses stabile Pappbilderbuch ist der neueste Schatz für neugierige Köpfchen ab 2 Jahren und bietet eine fesselnde Mischung aus Unterhaltung und Bildung.

Die farbenfrohen Illustrationen von Peter Nieländer entführen die jungen Leser:innen in eine lebendige Welt des Landlebens, angefangen beim kunterbunten Treiben auf dem Bauernhof bis hin zum idyllischen Waldkindergarten. Die liebevoll gestalteten Bilder regen nicht nur die Fantasie an, sondern fördern auch die Detailwahrnehmung der Kinder, indem sie zu suchende Gegenstände geschickt in die Szenen integrieren.

Die zahlreichen Klappen sind das Herzstück dieses Wimmelbuchs! Sie intensivieren nicht nur das Sucherlebnis, sondern ermöglichen auch die aktive Teilnahme der kleinen Leser:innen am Geschehen. Hier wird Lesen zu einem lebendigen Abenteuer, bei dem jede Klappe eine neue Überraschung bereithält.

Was dieses Buch besonders macht, ist die gelungene Mischung aus Unterhaltung und Bildung. Die Auswahl der zu suchenden Begriffe und die thematische Vielfalt von Feldarbeit über Dorffest bis zum Weihnachtsbaumverkauf bieten nicht nur Anreize zum Suchen, sondern auch eine wertvolle Erweiterung des kindlichen Wortschatzes. Die kindgerechte Erzählweise von Susanne Gernhäuser sorgt dafür, dass die kleinen Entdecker nicht nur lernen, sondern auch in die faszinierende Welt des Landlebens eintauchen.

Die kreativen Illustrationen, die interaktiven Klappen und die pädagogisch wertvolle Gestaltung machen dieses Buch zu einer absoluten Empfehlung für alle Eltern, die ihren Kindern gemeinsame Entdeckungsstunden voller Freude und Lernen schenken möchten.

Wir bedanken uns bei vorablesen.de für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

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Ute Krause: “Die Muskeltiere und die verflixte Dreizehn” (Die großen Abenteuer der Muskeltiere-Reihe, Band 7) 

Oh nein! Es ist Freitag, der Dreizehnte!

Der abergläubische Mäuserich Picandou weiß genau, dass dieses Datum Unglück bringt. In der gemütlichen Höhle der Muskeltiere im Keller unter Frau Fröhlichs Feinkostgeschäft läuft auch prompt schief, was nur schieflaufen kann. Hamster Bertram stößt sich den Kopf und verliert das Gedächtnis. Und Pomme de Terre, der dem armen Hamster helfen will, verschwindet spurlos … Können Gruyère und Picandou die Serie von Pleiten, Pech und Pannen stoppen und ihre Freunde retten? Dazu brauchen sie allerdings eine Extraportion Glück! (Klappentext)

Aberglaube, Sigmund und die Muskeltiere!

Das 7. große Abenteuer der Muskeltiere von Ute Krause entführt junge Leser:innen wieder einmal auf eine humorvolle Reise mit den bekannten Nagetieren aus Hamburg. Dieses Mal wird es abergläubisch, es gibt Begegnungen mit Schlangen und was wären die Muskeltiere, wenn nicht auch eine große Rettungsmission anstünde.

Die Geschichte startet am Freitag, dem Dreizehnten, einem Datum, das für den abergläubischen Mäuserich Picandou Unheil verheißt. Diese Vorahnung wird schnell Realität, als die gemütliche Mäusehöhle der Muskeltiere im Keller von Frau Fröhlichs Feinkostgeschäft von einer Reihe von Unglücksfällen heimgesucht wird.

Hamster Bertram stößt sich den Kopf und verliert nicht nur seine Erinnerungen, sondern ist fortan überzeugt, er sei ein Wasserhahn. Tropf-tropf-Trippel-di-tropf. Die Suche nach Hilfe für Bertram führt zu weiteren Turbulenzen, als Pomme de Terre spurlos verschwindet. Eine Extra-Portion Glück wird benötigt, um die Freunde zu retten.

Die von zahlreichen Illustrationen begleitete Geschichte zeichnet sich durch ihren humorvollen Ton und ihre warmherzige Erzählweise aus. Ute Krauses detaillierte Schilderungen schaffen eine heimelige Atmosphäre, die die Leser:innen in die Welt der Muskeltiere eintauchen lässt. Die Charaktere, von Picandou bis Onkel Sigmund, sind liebevoll gestaltet und tragen zur Gesamtheit der Geschichte bei. Die erzählte Geschichte bietet nicht nur Unterhaltung, sondern vermittelt auch wertvolle Lehren über die Bedeutung von Freundschaft und den Mut, sich Veränderungen zu stellen. Ute Krause schafft es erneut, eine Atmosphäre zu schaffen, die Leser:innen jeden Alters begeistern wird.

“Die Muskeltiere und die verflixte Dreizehn” ist ein weiteres gelungenes Kapitel in dieser besonderen Kinderbuchreihe, das durch seine kluge Erzählweise und witzigen Elemente überzeugt. Dieses bezaubernde Abenteuer eignet sich perfekt zum Vorlesen für Kinder ab 5 Jahren oder zum Selbstlesen ab 8 Jahren. Jeder Band ist in sich abgeschlossen, und vor jedem Abenteuer werden die Charaktere mit einem Steckbrief kurz vorgestellt, was neuen Leser:innen den Einstieg erleichtert.

Ein mäusestarkes Dankeschön an cbj für das Rezensionsexemplar!

Alle großen Abenteuer der Muskeltiere auf einen Blick:

1. Die Muskeltiere – Einer für alle, alle für einen
2. Die Muskeltiere auf großer Fahrt
3. Die Muskeltiere und Madame Roquefort
4. Die Muskeltiere und das Weihnachtswunder
5. Die Muskeltiere und die große Käseverschwörung
6. Die Muskeltiere und Ewig Fünfter
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Sibylle Wenzel: “Stella – Heute bin ich Weihnachtsmann”

Sibylle Wenzel (Autorin)
Alexandra Helm (Illustratorin)
cbj Verlag
Lesealter: ab 6 Jahre
128 Seiten
Gebundenes Buch: 14,00€

Eine freche Vorlesegeschichte voller Empowerment und Witz für die ganze Familie

Ausgerechnet am Weihnachtstag braucht der Weihnachtsmann Ersatz. Zum Glück ist seine Tochter Stella da! Gemeinsam mit Rentier Ralf und Wichtelfrau Wilma macht sie sich auf den Weg und trägt Geschenke aus. Als die Nacht holprig startet, wird es ein Wettlauf gegen die Zeit. Doch Stella verlässt sich auf die Stärken ihrer Freunde und ist sich sicher: Wenn sie zusammenhalten, wird das Weihnachtsfest ein Erfolg! (Klappentext)

Schluss mit alten Konventionen

“Stella – Heute bin ich Weihnachtsmann” ist ein absolut zauberhaftes Kinderbuch, das Weihnachten und Ostern auf eine völlig neue Art miteinander verbindet. Der Weihnachtsabend beginnt mit einer unerwarteten Wendung: Der Weihnachtsmann hat einen Unfall und kann die Geschenke nicht zu den Kindern bringen. In dieser außergewöhnlichen Notlage schaltet sich seine Tochter, Stella, ein.

Gemeinsam mit Rentier Ralf und Wichtelfrau Wilma stürzt sich Stella in ein Abenteuer, das so turbulent ist, wie eine wilde Schlittenfahrt am Weihnachtsabend nur sein kann. Die Geschenkeauslieferung wird zu einer witzigen Achterbahnfahrt voller Päckchenverwechslungen, einem überraschenden Zusammentreffen mit einem Menschenkind und einem etwas zu zerbrechlichen Musikinstrument namens Zeitzieharmonika. Warum Stella dann noch einen Abstecher zur Osterwiese machen muss, müsst ihr selber herausfinden.

Was ich besonders an diesem Buch liebe, ist die erfrischende Herangehensweise von Stella. Statt sich an veraltete Traditionen zu klammern, wirbelt sie alles durcheinander. Ralf, das Organisationstalent, darf endlich seine Fähigkeiten einbringen, und Wilma, die Sportliche, zieht den Schlitten – so, wie sie es sich schon immer gewünscht hat. Eine richtig coole Jobrotation.

Die Autorin Sibylle Wenzel hat nicht nur eine spannende und lustige Geschichte geschaffen, sondern auch eine wichtige Botschaft vermittelt. Es geht darum, alten Konventionen den Laufpass zu geben und seinen eigenen Weg zu finden – eine großartige Lektion für kleine und große Leser:innen.

Die Illustrationen von Alexandra Helm sind einfach umwerfend! Bunt, verspielt und voller Details – sie hauchen der Geschichte Leben ein. Man kann sich leicht in die Charaktere verlieben, sei es die clevere Stella, das liebenswerte Rentier Ralf oder die energiegeladene Wichtelfrau Wilma.

“Stella – Heute bin ich Weihnachtsmann” ist nicht nur ein Buch, sondern ein Fest für die Sinne. Es bringt frischen Wind in die festlichen Traditionen und sorgt für Lacher und Herzklopfen gleichermaßen. Ein Muss für jeden Bücherwurm ab 6 Jahren und für alle, die den Zauber von Weihnachten spüren wollen.

Einen lieben Dank an den Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar!

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Heike Herzog: “Lügen dürfen nur die Großen”

Heike Herzog
Engelsdorfer Verlag
Lesealter: ab 4 Jahre
60 Seiten
Gebundenes Buch: 12,00€

Hast auch du sie schon einmal erwischt, die Erwachsenen, beim Lügen? Dann geht es dir wie Benno. Da sind Herr Peters von nebenan und die blonde Kassiererin im Supermarkt, Opa mit dem Bart von dort oben an der Ostsee, sogar Mama und Papa. Sie alle tun es. Als Benno herausfindet, dass selbst seine allerliebste Lieblingsoma nicht immer ehrlich zu ihm ist, überfällt ihn die Wut. Ob Benno ihr das verzeihen kann? Das müsst ihr schon selbst herausfinden. Also Buch geöffnet und losgelesen!

Heike Herzog schaut mit ihrer emotionalen Geschichte über das Lügen in die Seele der Kinder und wirft hierbei die Frage auf: Warum dürfen es nur die Großen, lügen, ohne dafür bestraft oder ausgeschimpft zu werden? Ein Buch zum Vor- und Selberlesen, welches zum Hinterfragen der eigenen Handlungen anregt. (Klappentext)

Mit Herz und Tiefgang

“Lügen dürfen nur die Großen” ist eine fesselnde Entdeckungsreise für junge Leser, die sich mit der alltäglichen Realität konfrontiert sehen, wenn es um das komplexe Thema der Lügen der Erwachsenen geht. Der Protagonist Benno erlebt die unangenehme Enthüllung, dass auch die Menschen in seiner Umgebung, die er für vertrauenswürdig hielt, nicht vor der Versuchung des Lügens gefeit sind.

Die Geschichte nimmt uns mit auf Bennos emotionale Reise, als er nach und nach herausfindet, dass nicht nur Herr Peters von nebenan oder die blonde Kassiererin im Supermarkt, sondern seine eigenen Eltern und sogar seine geliebte Lieblingsoma nicht vorm Lügen zurückschrecken. Die Enttäuschung und Wut, die Benno überkommen, sind greifbar, und die Leser:innen können sich leicht mit seinen Gefühlen identifizieren.

Heike Herzog, die nicht nur als Autorin, sondern auch als Illustratorin brilliert, präsentiert eine tiefgehende Geschichte, die nicht nur die Unschuld der Kinder, sondern auch die Fragilität der Erwachsenenwelt beleuchtet. Die zentrale Frage des Buches wird dabei klar formuliert: Warum dürfen die Großen lügen, ohne Konsequenzen zu fürchten? Diese Thematik regt nicht nur zum Nachdenken an, sondern öffnet auch Raum für wichtige Diskussionen zwischen jungen Lesern und ihren Eltern oder Erziehern. Das Buch bietet sich sowohl zum Vorlesen als auch zum Selberlesen an und ermutigt die jungen Leser:innen, ihre eigenen Handlungen zu hinterfragen. Die Erzählweise ist dabei einfühlsam und schafft eine Brücke zwischen der kindlichen Welt und den komplexen Fragen, mit denen sie konfrontiert werden. Die besondere Stärke von “Lügen dürfen nur die Großen” liegt in der sensiblen Darstellung der Kinderseele und der authentischen Gefühlsreaktionen des Protagonisten Benno. Die Leser:innen werden dazu ermutigt, mit Benno mitzufühlen und sich mit der komplexen Realität des Erwachsenwerdens auseinanderzusetzen.

Insgesamt ist das Buch von Heike Herzog eine eindringliche Erzählung, die die Leser:innen auf eine Reise durch die Welt der Lügen und die damit verbundenen moralischen Dilemmata mitnimmt. Es regt nicht nur zum Nachdenken an, sondern schafft auch eine Grundlage für wichtige Gespräche über Ehrlichkeit, Vertrauen und die Realitäten des Erwachsenwerdens. Ein empfehlenswertes Buch, das eine emotionale Resonanz bei jungen Lesenden hervorrufen kann.

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Tracy Andreen: “So this is Christmas”

Tracy Andreen
cbt Verlag
Lesealter: ab 14 Jahre
480 Seiten
Taschenbuch: 11,00€

Weihnachten in Christmas, Oklahoma: Chaos, Küsse und die große Liebe

Als die 16-jährige Finley über Weihnachten nach Hause fährt, erwartet sie keine große Veränderung. Weit gefehlt: Ihr Ex ist mit ihrer besten Freundin zusammen, ihre Eltern haben sich getrennt und ihre Erzfeindin jobbt im Inn ihrer Grandma. Dann steht auch noch Arthur vor der Tür, dem sie ihre Heimatstadt Christmas als idyllisches Paradies geschildert hat, um mit seiner Tante das perfekte amerikanische Weihnachten zu verbringen. Leider ist gerade nichts perfekt. Finley versucht, das Beste daraus zu machen, und findet dabei eines der besten Weihnachtsgeschenke überhaupt: die Liebe. (Klappentext)

Wohlfühllektüre für die Weihnachtszeit

“So this is Christmas” entführt weihnachtlich eingestimmte Lesebegeisterte in die Kleinstadt Christmas, Oklahoma, wo Weihnachten nicht nur mit festlichem Glanz, sondern auch mit einer Prise Chaos und Herzschmerz einhergeht. Die 16-jährige Finley kehrt über die Feiertage nach Hause zurück. An ihrer supertollen Schule lief es für sie nicht wie erhofft und eigentlich möchte Finley nach den Ferien gar nicht wieder dorthin zurück. Jedoch erwartet sie in Christmas ein Weihnachten, das sie so nicht kommen sah.

Der Klappentext gibt bereits einen Vorgeschmack auf die Wendungen, die Finleys Leben über die Feiertage nehmen wird. Ihr Ex ist nun mit ihrer besten Freundin liiert, ihre Eltern haben sich getrennt, und ihre Erzfeindin arbeitet ausgerechnet im Inn ihrer Grandma. Als wäre das nicht genug, steht auch noch Arthur vor der Tür, ein Freund aus der Schule, der auf Finleys manipulierte Homepage hereingefallen ist, auf der sie Christmas als das perfekte amerikanische Weihnachtsparadies verkauft hat. Leider entspricht die Realität gerade überhaupt nicht der Beschreibung.

Trotz einiger vorhersehbarer Elemente ist dieser Roman eine unterhaltsame und gut geschriebene Geschichte. Die Hauptfiguren, Finley und Arthur, sind sehr sympathisch und es ist leicht, sich in ihre kleinen Ecken und Kanten, Fehler und Schwächen zu verlieben. Entgegen der Erwartungen hat man hier keine klassische Teenie-Liebesgeschichte vor sich. Die Charaktere sind keine idealisierten Stereotypen, die in einem Winterwunderland der großen Liebe nachjagen. Jeder hat seine eigenen persönlichen Kämpfe auszufechten, selbst die einst beste Freundin, die jetzt eher nervtötend ist. Diese Themen sind subtil in die Geschichte eingewoben und bringen eine angenehme Tiefe.

Die Beschreibung von Christmas, Oklahoma, als einer von mehr oder weniger skurrilen Bewohnern bevölkerten Stadt trägt zum Charme des Buches bei. Die Leichtigkeit und der Humor in der Schreibweise machen das Buch zu einer angenehmen Lektüre. Auch wenn die Handlung einige typische Elemente amerikanischer Weihnachtsfilme enthält, so sind die überaus geschickt platziert.

Das Buch ist nicht nur auf die Liebesgeschichte von Finley und Arthur fokussiert ist. Es gewährt auch einen Blick auf ihre Familien, wodurch eine breitere Palette von Charakteren und Erlebnissen präsentiert wird. Es gibt nette Momente zum Freuen und Mitfiebern sowie einige, die einfach herrlich witzig sind.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass “So this is Christmas” ein Wohlfühlbuch von vorn bis hinten ist. Es bietet eine perfekte Mischung aus Humor, Herz und einer Prise Realität, verpackt in eine festliche Kulisse. Das Buch empfiehlt sich nicht nur für Liebhaber von Happy Ends, sondern auch für jeden, der sich nach einer warmherzigen Weihnachtsgeschichte sehnt, die mit sparsam platziertem Kitsch, tollen Schlagabtauschen und Weihnachtsüberraschungen aufwartet.

Liebe Grüße und besten Dank an cbt und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

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Sarwat Chadda: “Sikander gegen die Götter – Der Zorn der Drachengöttin” (Sikander gegen die Götter, Band 2)

Sarwat Chadda
Ravensburger Verlag
Lesealter: ab 10 Jahre
480 Seiten
Gebundenes Buch: 16,99€

Wer sich mit den Göttern anlegt, der hat sie echt nicht mehr alle …

Ich will ganz ehrlich sein: Nichts wünsche ich mir sehnlicher, als dass mein großer Bruder Mo wieder bei mir ist. Kein Wunder also, dass es mir diese schicke antike Steintafel angetan hat, mit der man die Vergangenheit verändern kann. Klingt super, oder? Äh, na ja … Sagen wir mal so: Mein Wunsch wurde erfüllt. Aber dafür wütet nun ein Gott des Wahnsinns unter den Menschen und eine uralte Drachengöttin strebt danach, den gesamten Kosmos zu vernichten. Ups! (Klappentext)

Mit Drachen, Schwert und ganz viel Charme

Wer kann bei einem Cover wie dem von “Sikander gegen die Götter” widerstehen? Ich konnte es nicht. Die düstere Atmosphäre, eingefangen durch den bedrohlich wirkenden Drachen, das leuchtende Schwert und der rote Himmel umrahmt von goldenen Ornamenten. Ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes habe ich mich kopfüber ins Leseabenteuer gestürzt.

Der Schreibstil von Sawat Chadda erwies sich als wahre Entdeckung. Unglaublich flüssig und leicht verständlich führte er durch die Geschichte, und ich flog förmlich durch die Seiten, während die bildhafte Beschreibung der Schauplätze in London meine Vorstellungskraft anregte und mir half, mich vollständig in die Geschichte hineinzuversetzen.

Der zweite Band setzt nahtlos an Sikanders Wunsch an, seinen Bruder Mo zurückzubringen. Die Verbindung mit der antiken Steintafel brachte nicht nur spannende Prüfungen, sondern auch überraschende Wendungen mit sich. Sawat Chadda präsentierte eine fesselnde und humorvolle Geschichte, in der Themen wie Freundschaft und Loyalität tiefgründig behandelt wurden. 

Der Protagonist Sikander ist eine überaus sympathische Figur durch sein Engagement für Freunde und die Authentizität seines Charakters. Denn ja, auch ein Sikander hat völlig normale Probleme. Die Vielfalt der Charaktere, angefangen bei Belet und Daoud bis hin zur Dämonin Rabisu, fügte sich nahtlos in die Handlung ein. Besonders herrlich zu verfolgen war, wie sie in entscheidenden Momenten zusammenhielten und sich gegenseitig unterstützten.

Die überraschenden Wendungen hielten mich bis zum Schluss gefesselt, und das Glossar am Ende des Buches erwies sich als äußerst praktisch, um in der Welt von Sikander zu navigieren. Obwohl die Geschichte in sich abgeschlossen ist, bleibt die Hoffnung auf weitere Abenteuer mit Sikander und seinen einzigartigen Freunden. 

“Sikander gegen die Götter” hat nicht nur meine Erwartungen übertroffen, sondern auch einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Diese Reise durch London mit Drachen, Schwert und antiken Artefakten war für mich ein rundum gelungenes Leseerlebnis.

Ein riesiger Dank geht an den Ravensburger Verlag und Vorablesen.de für das Rezensionsexemplar!

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Anja Wagner: “Magic Agents – In Prag drehen die Geister durch” (Die Magic-Agents-Reihe, Band 2)

Anja Wagner
cbj Verlag
Lesealter: ab 10 Jahre
272 Seiten
Gebundenes Buch: 14,00€

 * Die Tätigkeit magischer Agenten (kurz: Magenten) ist streng geheim.

* Die Legenden und Mythen des Einsatzortes sind zu studieren und zu respektieren.

Elia Evander kann es nicht glauben: Als in der Zentrale des magischen Geheimdiensts ein Notruf eingeht, bekommt ausgerechnet sie den mysteriösen Auftrag zugeteilt. Der Fall erfordert ihre sofortige Abreise nach Prag, wo sie eine Geisterprinzessin aus den Fängen ihrer Entführer befreien soll. Gelingt es ihr nicht, sie zu retten, droht der sagenumwobenen Stadt der Untergang…
Zum Glück stößt Elia schnell auf eine erste Spur, doch die Geister-Schnitzeljagd bringt sie bald an ihre Grenzen – denn sie kann weder durch Wände gehen, noch hat sie alle magischen Wesen auf ihrer Seite. Im Gegenteil: Jemand scheint ihre Mission zu sabotieren, und das könnte ziemlich gefährlich werden! (Klappentext)

Entfesselt die Geister Prags

Elia Evander, die sympathische magische Agentin, wird in diesem zweiten Band nach Prag geschickt, um eine entführte Geisterprinzessin zu retten. Die packende Handlung führt uns durch die magische Stadt, die mit Legenden und Magie verwebt ist. Begleitet von ihrem magischen Tier, dem liebenswürdigen Muffel Selmor, und der teils nervenraubenden Witchwatch Glenda, steht Elia vor neuen Rätseln und Gefahren.

Der angenehme Schreibstil ermöglicht ein müheloses Eintauchen in die Geschichte, während Prager Sehenswürdigkeiten, Sagen und Legenden das Buch zu einem faszinierenden Leseerlebnis machen. Die Charaktere überzeugen durch liebenswürdigen Humor, Einfallsreichtum und schlagfertige Dialoge. Elia zeigt erneut ihre Klugheit und Entschlossenheit, während die Dynamik zwischen ihr, Selmor und Glenda für humorvolle Momente sorgt, die das Lesevergnügen bereichern.

Die Schnitzeljagd durch Prag fesselt von Anfang bis Ende und enthüllt neue Facetten der magischen Welt. Die Geschichte webt geschickt die faszinierende Geschichte Prags ein, wodurch nicht nur eine packende Handlung entsteht, sondern auch Interesse an der realen Stadt geweckt wird. Die detailreiche Beschreibung der Sehenswürdigkeiten, kombiniert mit der Magie der Legenden, macht den Leser zum Teil des Abenteuers.

Die durchdachte Gestaltung des Buches, von den Kapiteln bis zu den zusätzlichen Elementen wie Lexikonauszügen, Rundbriefen und Regeln der SAM, verleiht dem Werk einen ansprechenden Rahmen. Die fantasievolle Geschichte, voller Spannung, Humor und Magie, sorgt für ein mitreißendes Leseerlebnis.

“Magic Agents – In Prag drehen die Geister durch!” ist nicht nur eine wundervolle Fortsetzung, sondern ein absolutes Highlight für junge Leser. Die Mischung aus Abenteuer, Freundschaft und einer Prise Grusel macht dieses Buch zu einem Must-Read für alle, die sich von der Magie Prags verzaubern lassen wollen! Die Spannung steigert sich mit jeder Seite, und die unvorhersehbaren Wendungen halten die Neugierde am Brennpunkt. Ein absolutes Muss für junge Leser, die sich nach einem fesselnden Abenteuer sehnen!

Herzlichen Dank an den cbj Verlag, der mir diese spannende Geschichte als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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Tracey Corderoy: “IST JA NUR EINS!?”

Tracey Corderoy (Autorin)
Tony Neal (Illustrator)
Penguin Junior Verlag
empfohlenes Alter: ab 4 Jahre
14,00€

In Sunnyville ist es sauber, schön und ordentlich. Jedes Tier ist willkommen und alle fühlen sich wohl – bis Rhino ein Bonbonpapier auf den Boden wirft!

Macht doch nix. Ist ja nur eins!?

Aber was passiert, wenn jeder so denkt? Schon bald wird es in Sunnyville immer schmutziger, lauter und ungemütlicher. Und alle haben schlechte Laune … Wie können die Tiere aus diesem Schlamassel nur wieder herauskommen? (Klappentext)

Was kann ein Einzelner schon bewirken?

Gerade in der Debatte um den Klimaschutz stehen wir vor Problemen, die schier überwältigend und unlösbar erscheinen. Ist da ein Einziger, der in seinem Leben auf Plastik verzichtet oder mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, nicht nur wie der sprichwörtliche Tropfen auf dem heißen Stein? Aber was geschieht, wenn dieser Einzelne zum Vorbild für andere wird?

In dem kleinen Städtchen Sunnyville ist alles friedlich und sauber, bis Rhino unbedachterweise ein Bonbonpapier in die Landschaft wirft. Was soll an dem einen kleinen Bonbonpapier schon so schlimm sein, denkt sich Rhino. Leider denken die anderen das gleiche und im Handumdrehen türmen sich in Sunnyville Müllberge in den Straßen. Aus dieser Rücksichtlosigkeit entstehen weitere unbedachte Taten und in Sunnyville bricht das reinste Chaos aus. Rücksichtslos und zügellos geht es fortan zu. Es ist schrecklich und macht niemanden froh.

Da hat der Kleinste unter ihnen eine Idee und beweist, dass es auch andersherum geht. Wenn einer mit einer guten Tat vorangeht, schließen sich ihm vielleicht immer mehr und mehr an. So werden aus einer kleinen Tat viele gute Taten und daraus kann dann etwas ganz Großes werden.

Mit wenigen Worten, dafür in ausdrucksstarken Bildern vermittelt dieses Buch schon den Kleinsten ein erstes Bewusstsein für ihre Handlungen und ihre Auswirkungen auf die Umwelt. Als gutes Vorbild voranzugehen und Rücksichtnahme auf andere sind hier Themen, die verständlich rübergebracht werden. Außerdem macht es den Kindern Mut, denn letztlich ist es ja das kleine Mäuschen, dessen unscheinbare Tat große Wellen schlägt. Es müssen also nicht immer die ‚Große‘ sein, die Veränderungen herbeiführen können.

IST JA NUR EINS!? ist ein lehrreiches Bilderbuch, das aber nicht ständig mit dem erhobenen Zeigefinger die Kinder zu gutem Verhalten ermahnt. Es ist eine humorvolle Geschichte, deren Botschaft klar und deutlich  rüberkommt. Die Wirkung auf meinen 6-Jährigen war echt erstaunlich. Anfangs war er noch der gleichen Ansicht wie Rhino, doch je mehr Chaos in Sunnyville ausbrach, umso schockierter wurde auch er. Was so ein Bonbonpapier alles anrichten kann! Die Vorschläge für ein respektvolles Miteinander und den achtsamen Umgang mit unserer Umwelt, die am Ende des Buches aufgelistet werden, hat er begierig aufgenommen und teilweise sogar selbst benannt.

Vielen Dank für dieses zauberhafte Buch an den Penguin Junior Verlag und das Bloggerportal!

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ab 16 Jahre Frauenromane Rezensionen Romane Uncategorized

Nalini Singh: “Cherish Hope” (Hard Play, Band 2)

Nalini Singh
LYX Verlag
empfohlenes Alter: ab 16 Jahre
12,90€

Er steht für alles, was sie nicht will und doch verfällt sie ihm hoffnungslos

Nayna Sharma liebt ihre Familie über alles. Daher hat sie deren Drängen nachgegeben und zugestimmt zu heiraten – einen Mann, den ihre Eltern für sie auswählen. Doch schnell bereut sie ihre Entscheidung, denn jeder Kandidat ist schrecklicher als der zuvor. Und so beschließt sie, ein letztes Mal auszubrechen – und findet sich in den Armen eines Fremden wieder, der mit seinen Küssen und Berührungen Gefühle in ihr auslöst, die sie nie zuvor gespürt hat. Doch als sie ihm gesteht, dass sie nur eine Nacht will, beendet der geheimnisvolle Unbekannte ihr Abenteuer abrupt. Nayna ist verwirrt – und staunt nicht schlecht, als ihr ihre Eltern den nächsten Heiratskandidaten präsentieren. Es ist ausgerechnet der begnadete Küsser, der sie eiskalt abserviert hat… (Klappentext)

Bollywood mit pikanten Szenen

Wer von euch mag Bollywood genauso gerne wie ich? Ich besitze jede Menge Filme, sogar die Soundtracks dazu, und ich habe mich durch die gefühlt 6 Millionen Folgen von Jodha Akbar geguckt. Auf den ersten Seiten von “Cherish Hope” dachte ich: Ja! Das ist genau meins. Endlich Bollywood in Buchform.

Nayna entstammt einer traditionellen Familie, sie selbst achtet und schätzt Familie und Traditionen sehr hoch. Nachdem ihre ältere Schwester Schande über die Familie brachte, als sie vor Jahren mit einem Mann durchbrannte, ordnet Nayna sich den Grundsätzen ihrer Familie unter und versucht, es allen immer recht zu machen. Also stimmt sie zu, dass ihre Eltern einen geeigneten Ehemann für sie finden. Die Suche gestaltet sich schwierig, denn die meisten Kandidaten entpuppen sich als Schwachköpfe. Die ganze Prozedur der arrangierten Ehe ist für uns natürlich mit Vorurteilen belastet. Aber Nalini Singh schildert die Szenen unglaublich amüsant und es ist ja auch nicht so, dass Nayna gezwungen wird oder ihre Eltern sie mit irgendwem auf Teufel komm raus verheiraten wollen. Insgesamt ist Nayna eine moderne Frau. Sie hat studiert, arbeitet als Finanzexpertin und möchte ein selbstbestimmtes Leben führen, wofür sie dann auch kämpft.

Als männlichen Gegenpart gibt es Raj. Hm. Also abgesehen von seinem gottgleichen Aussehen gibt es nichts, was an ihm interessant gewesen wäre. Er bedient das Klischee des sexy Bauarbeiters. Eigentlich sollte er die starren Traditionen verkörpern, indem er sich eine Frau wünscht, die für ihn kocht und Kinder kriegt. Ich konnte nicht wirklich nachvollziehen, was Nayna an ihm reizt. Sie bezeichnet ihn häufig als sexy Adonis und ihren Liebhaber. Wäre mir für eine tiefgründige Liebe zu wenig. Die Beziehung zwischen den beiden dreht sich auch lange Zeit im Kreis, was für einige Langeweile beim Lesen sorgt. Ziemlich viele Phrasen werden ständig wiederholt.

Zwischendrin gab es immer wieder großartige Momente. Die Nebencharaktere entspringen geradewegs einem Bollywoodfilm. Nalini Singh beschreibt die Traditionen, die wunderschönen Gewänder und Feiern so schillernd, dass ich sie bildlich vor Augen hatte. Also trotz der übertriebenen, kitschigen und platten Liebesgeschichte zwischen den Hauptcharakteren würde ich das Buch empfehlen. Alle, die Bollywood lieben, werden die Parallelen im Buch zu schätzen wissen und sich unglaublich amüsieren.

“Cherish Hope” ist der zweite Band der Hard Play-Reihe von Nalini Singh.

Bisher ist bereits erschienen:

Auf diese Bände können wir uns noch freuen:

Band 3 erscheint am 28. August 2020
Band 4 erscheint am 28. August 2020

Vielen lieben Dank an die Bloggerjury und LYX für das Rezensionsexemplar!

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Historische Romane Rezensionen Romane Uncategorized

Kate Mosse: “Die brennenden Kammern”

Kate Mosse
Lübbe Verlag
empfohlenes Alter: ab 16 Jahre
22,00€

Ein dunkles Geheimnis, eine große Liebe, ein verhängnisvoller Verrat

Carcassonne, 1526: Die neunzehnjährige Minou Joubert, Tochter eines katholischen Buchhändlers, erhält eines Tages einen versiegelten Brief mit nur fünf Worten: “Sie weiß, dass Ihr lebt.” Doch noch bevor sie herausfinden kann, was hinter der mysteriösen Botschaft steckt, wird die Begegnung mit dem Protestanten Piet Reydon ihr Leben für immer verändern. Denn der junge Hugenotte hat eine gefährliche Mission. Als er zu Unrecht des Mordes beschuldigt wird, verhilft Minou ihm zur Flucht aus der Stadt. Erst in einem einsamen Bergdorf kommen sie dem Rätsel um den geheimnisvollen Brief auf die Spur. (Klappentext)

Die Hugenottenkriege und das Geheimnis einer Familie

In diesem Reihenauftakt geht es um den Glaubenskrieg zwischen Katholiken und Hugenotten im Frankreich des 16. Jahrhunderts. Die Hugenotten waren die Protestanten Frankreichs und vertraten in Anlehnung an Martin Luthers 95 Thesen bestimmte Ansichten zur Ausübung ihrer Religion. Insgesamt umfassen die Hugenottenkriege einen Zeitraum von 300 Jahren und sind geprägt durch Gewalt und Vertreibungen. Die Handlung setzt ein, mit Beginn der Bürgerkriege im Jahre 1562 (kleiner Zahlendreher auf dem Einband).

Minou ist eine herzensgute junge Frau, die sich nach dem Tod der Mutter rührend um ihre Geschwister, den trauernden Vater und die Buchhandlung der Familie kümmert. Aber wenn es die Situation erfordert, ist sie unglaublich mutig und bereit, für ihre Ansichten einzutreten. Sie trifft auf den Hugenotten Piet Raydon und verhilft ihm zur Flucht vor seinem ehemaligen Freund Vidal, der als aufstrebender katholischer Priester das Bischofsamt von Toulouse begehrt und seinen früheren Freund nun als Feind betrachtet. Ihn unterstützt die Herrin von Puivert, eine einflussreiche und zugleich grausame Frau. Das Schicksal von Blanche ist mit dem von Minou verbunden. Die Auflösung dieses Rätsels bildet die Kernhandlung des Romans. Die Liebesgeschichte zwischen Piet und Minou dagegen empfand ich als nebensächlich. Die persönlichen Intrigen und Glaubenskriege dominieren ganz klar das Geschehen.

Ich tue mich mit historischen Romanen ein bisschen schwer. Einerseits bleibe ich an ihnen haften, weil die historischen Bezüge die Handlung faszinierend real gestalten. Andererseits strotzen solche Romane häufig vor Gräueltaten, wofür ich wohl etwas zu zartbesaitet bin. In „Die brennenden Kammern“ werden Folter, Mord und Krieg weite Teile der Handlung gewidmet, was das Buch für mich zu einer schweren Kost macht. Die Familiengeschichte wiederum hat mir gut gefallen. Verschwundene Dokumente, mysteriöse Nachrichten, Entführung. Alles echt spannend, wenn man sich dann in die Handlung eingelesen hat. Am Anfang stürmt eine Vielzahl von Charakteren auf einen ein, die man erst einmal sortieren muss. Viele Charaktere verschwinden aber auch schnell wieder in den Folterkammern…

Insgesamt war es nicht der ultimative historische Roman, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Der historische Hintergrund ist gut recherchiert, das Familiengeheimnis besitzt viele Ebenen. Vermutlich weist die Handlung gerade deshalb einige Längen auf, damit auch alle Facetten entsprechend beleuchtet werden. Mich verwirrt nach wie vor der Prolog, der am Ende keineswegs mehr aufgegriffen wird. Hier muss man sich wohl bis zu den Folgebänden gedulden und darf bis dahin nichts vergessen. Fans von Kate Mosse und historischen Romanen mit einer ordentlichen Portion Gewalt dürften auf ihre Kosten kommen.

Vielen lieben Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!