Kategorie: Jugendliteratur

Kathrin Lange: „Die Fabelmacht-Chroniken. Flammende Zeichen.“

 

Kathrin Lange
Arena Verlag
ISBN: 9783401603391
18,00€

 

 

 

 

Schon seit Langem existiert sie in den Gassen und Straßen von Paris: die Fabelmacht, eine seit Generationen sorgsam gehütete Gabe. Jeder, der sie besitzt, kann die Wirklichkeit umschreiben. Doch davon ahnt Mila nichts, als sie nach einem Streit mit ihrer Mutter nach Paris flüchtet. Bis sie auf den geheimnisvollen Nicholas trifft, der die Gabe wie kein anderer beherrscht. Und obwohl Mila ihn noch nie gesehen hat, kennt sie sein Innerstes. Denn sie schreibt schon über ihn, solange sie denken kann. Als Nicholas‘ Familie beginnt, Jagd auf sie zu machen, erfährt sie, dass auch er über sie geschrieben hat – mit gefährlichen Folgen. Ein Kampf der Geschichten um Liebe und Tod entbrennt! (Klappentext)

Ich habe von Kathrin Lange bereits die ‚Herz aus Glas‘ – Reihe gelesen und war restlos begeistert, weshalb ich natürlich bei der neuen Buchreihe nicht gezögert habe. Die Aufmachung des Buches ist fantastisch und der Klappentext klingt leidlich interessant. Ein bisschen zu viel ‚Sie trifft ihn und es ist die ganz große Liebe‘, die Idee mit der Fabelmacht allerdings ist wirklich genial. Dahinter steht ein sehr komplexer Grundgedanke: Fabelmächtige können die Wirklichkeit verändern, sie erschaffen neue Universen und können von einem ins nächste wechseln, wenn sie die Fabelmacht benutzen. Eine wundervolle Vorstellung, die ungeahnte Möglichkeiten eröffnet.

Leider erfährt der Leser relativ wenig über die Gesetzmäßigkeiten der Fabelmacht. Wir wissen, dass Nicholas, der derzeit mächtigste Fabelmächtige, eine Geschichte geschrieben hat, die auf dramatische Weise enden wird. Und diese Geschichte wird mit Milas Ankunft in Paris in Gang gesetzt. Soweit so spannend. Nicholas‘ Vater setzt ein paar Auftragskiller auf Mila an und die Verfolgungsjagd durch Paris beginnt. Eigentlich besteht das ganze Buch nur aus der Verfolgungsjagd, wodurch die Fabelmacht zweitrangig wird. Doch was geschieht eigentlich in Nicholas‘ Geschichte? Darüber kann man nur Mutmaßungen anstellen. Inwiefern soll Milas Tod etwas an deren Ausgang ändern? Dieser Umstand ist mir nach dem Lesen des Buches absolut unverständlich. Genauso wenig kann ich die Liebesbeziehung zwischen Mila und Nicholas nachvollziehen. Es gibt kaum Szenen mit den beiden. Der eine hat über den jeweils anderen geschrieben. Schön, aber was? Und als müsste auf Krampf noch jedes Liebesgeschichtenklischee erfüllt werden, gibt es eine Dreiecksbeziehung. Davon bin ich seit Team Edward und Team Jakob leider übersättigt. Überhaupt konnte ich mit den Figuren wenig anfangen. Es wird zu wenig über sie preisgegeben. Dazu bleibt auch keine Zeit bei der turbulenten Handlung.

Am Ende bin ich also echt enttäuscht. Der Fokus liegt für meinen Geschmack zu stark auf der Verfolgungsjagd, ein bisschen zu sehr Thriller. Daneben geht alles andere unter, was sehr schade ist. Bleibt nur zu hoffen, dass Teil 2 die Lücken füllt, die Teil 1 hinterlassen hat.

 

Barry Jonsberg: „Das ist kein Spiel“

Barry Jonsberg
cbt-Verlag
Altersempfehlung: ab 14 Jahre
14,99€

 

 

 

Jamie ist 16 Jahre alt und ein Mathe-Genie. Verblüffend logisch und ehrlich ist sein Blick auf seine eigene Familie – und darauf, dass da etwas schief läuft. Zum Beispiel bei Summerlee, seiner rebellischen älteren Schwester. Als die an ihrem 18. Geburtstag mehrere Millionen im Lotto gewinnt, sagt sie sich endgültig von der Familie los – und provoziert eine Kettenreaktion von Unheil. Jamies kleine Schwester Phoebe wird entführt und der Kidnapper verlangt zwei Millionen. Ausschließlich mit Jamie will er darüber verhandeln. Warum? Wieso weiß der Täter so viel über Jamie? Und weshalb fühlt sich das Ganze wie ein einziges Duell an, bei dem Jamies Kombinationsgabe auf eine tödliche Probe gestellt wird? (Klappentext)

Ein recht spannender Thriller für Jugendliche.

Doch, wirklich. Ihr seht es zwar nicht, aber ich sitze wohlwollend nickend vor dem Computer, während ich diese Zeilen tippe. Für Jugendliche ist dieses Buch absolut empfehlenswert. Die Geschichte packt einen von der ersten Seite an und man rauscht – wie es sich für einen guten Thriller gehört – durch das gesamte Buch, weil einen die Spannung nicht mehr loslässt. Dazu trägt nicht zuletzt der Schreibstil des Autors bei. Flüssig, jugendlich, von Anfang bis Ende gleichbleibend fesselnd und stilsicher.

Die Schwächen liegen für mich in der Konzeption der Figuren, die allesamt zu sehr Stereotype sind. Da haben wir die rebellische große Schwester, die an der Grenze zum Erwachsensein und von ihrer Unabhängigkeit überfordert im Sumpf von Alkohol und Drogen versinkt. Sie lässt bei ihrem Absturz wirklich kein Klischee aus. Die Eltern sind in allen Situationen überfordert, hilflos und doch eher untätig. Zum Glück gibt es da den sympathischen Außenseiter, der eigentlich ein mathematisches Genie ist, auf den sich alle verlassen und der die Familie zusammenhält. Natürlich ist nur er mit seinem scharfen, logischen Verstand in der Lage, die kleine Schwester zu retten.

Am meisten betroffen macht mich die Geschichte der kleinen Phoebe, die durch die Entführung und die lange Zeit mit ihrem Kidnapper frühzeitig  der Unschuld ihrer  Kindheit beraubt wird. Ihr Schicksal ist hart und lässt den Leser nachdenklich zurück. Und auf diesen Effekt am Ende kommt es doch an. Wie häufig lesen wir Bücher, legen sie weg und denken nicht mehr darüber nach? „Das ist kein Spiel“ von Barry Jonsberg wirkt auf jeden Fall nach und ist deshalb lesenswert.

Es ist nicht der aufregendste Thriller, den ich gelesen habe, aber nach all den Krimiserien, die im Fernsehen auf uns einprasseln, ist es schwierig geworden, einen mit dramatischen Handlungen noch vom Lesesessel zu reißen.

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Jonathan Stroud: „Das flammende Phantom“

Jonathan Stroud
cbj
ISBN: 9783570159644
19,99€

Ganz Großbritannien befindet sich in den Fängen einer Geisterepidemie.

Seit nunmehr fünfzig Jahren suchen die ruhelosen Seelen der Toten in ständig wachsender Zahl die Insel und ihre Bewohner heim – keiner weiß, wie oder warum. (Buchanfang)

Da die Erwachsenen blind und taub für das Übernatürliche sind, ist es die Aufgabe der Kinder, jede Nacht ihr Leben zu riskieren und die Geister zu bekämpfen. Die zur Abwehr der Geisterplage entstandenen Agenturen beschäftigen ausschließlich jugendliche Agenten, die von Erwachsenen überwacht werden. Von allen Agenturen ist Lockwood & Co die kleinste und einzige, die von Jugendlichen geleitet wird.
Nach ihrem Erfolg bei der Massenheimsuchung in Chelsea hat Lockwood & Co sich als eigenständige Agentur etablieren können, die Auftragslage läuft gut und mit Holly Munro bereichert ein neues Mitglied das Team.
Am Ende des dritten Bandes verlässt Lucy Lockwood & Co, nachdem sie ein Geist einen Blick auf eine mögliche Zukunft hat werfen lassen. Lucy fürchtet, dass sie ihre übersinnlichen Gaben immer schlechter im Griff hat und eines Tages Schuld an Lockwoods Tod sein könnte.
Seither verdient sie als selbstständige übersinnliche Beraterin ihr Geld und arbeitet immer wieder mit anderen Agenturen zusammen. Doch kein anderes Team reicht mit seinem Einfallsreichtum, Mut und Zusammenhalt an jenes heran, dass sie verlassen hat. Dieser Umstand ist Lucy schmerzlich bewusst, wenn sie nach anstrengenden Nächten allein in ihrer winzigen Wohnung sitzt und mit einem Totenschädel im Einmachglas spricht. Trotzdem bereut sie ihre Entscheidung nicht.
Als Leser fiebert man die ganze Zeit mit: Wann kommen Lucy und Lockwood & Co wieder zusammen? Das eine kann doch ohne das andere nicht funktionieren! Mir war selber ganz elend zumute.
Als dann Lockwood persönlich bei Lucy auftaucht und sie um die Mitarbeit bei einem Fall bittet, gerät die Welt langsam wieder zurück in ihre Fugen.
Der 4. Band von Lockwood & Co ist für mich der bisher tiefgründigste. Die Entwicklung der einzelnen Figuren schreitet voran, das Team wächst. Im Fokus steht nicht mehr nur die Austreibung einer Geisterheimsuchung, Lockwood & Co werden in die finsteren Machenschaften der großen Traditionsagenturen Rotwell und Fittes gezogen. Die Frage ist: Können sie diesen Mächten trotzen?

Wer diese Bücher nicht liest, ist selber Schuld. Das ist spannende, wortgewandte und witzige Literatur. Und ich gebe zu, dass ich beim Lesen mehr als ein Mal einen eisigen Lufthauch verspürt habe…

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Nina MacKay: „Plötzlich Banshee“

banshee
Nina MacKay
ivi – Verlag
ISBN: 978-3492703932
15,00€

 

 

Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Da Banshees in dem Ruf stehen, Unglück zu bringen, bleibt sie lieber für sich. Allerdings gestaltet sich das gar nicht so einfach, denn Alana kreischt automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, wenn ihr ein Mensch begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird. Doch dann tauchen in Santa Fe mehrere Leichen auf, die Alana ins Visier des attraktiven Detectives Dylan Shane geraten lassen. Kann sie das Geheimnis der dunklen Sekte lüften, die scheinbar magische Wesen sammelt? Und werden sowohl Detective Shane als auch ihr bester Freund Clay den Kontakt mit Alana überleben? (Klappentext)

Eines dieser Bücher, das einem sofort ins Auge sticht!

Schon der Klappentext verlockt zum Lesen. Die rückwärts laufenden Uhren, der Banshee-Schrei, rätselhafte Morde und eine dunkle Sekte. Andere Zutaten benötigt man für einen guten Roman fast nicht. Zumindest, wenn es darum geht, Leser zu ködern. Höchst motiviert habe ich mich also auf das Buch gestürzt. Nach nur wenigen Seiten folgte ein bisschen Ernüchterung. Das Buch ist laut Altersempfehlung für 14-Jährige.  Das lässt mich gnädiger auf die Mängel in der Handlung und Gestaltung der Charaktere blicken. Die Figuren sind überdreht, kindisch, pubertär. Ihr Verhalten passt nicht zum Alter, das die Autorin ihnen zugedacht hat. Die Mehrheit der Figuren ist über 20 oder älter, hauptsächlich junge Erwachsene, die für sich selbst sorgen. Gerade von der Protagonistin Alana, die als Vollwaise in einem Kinderheim aufgewachsen ist, habe ich mehr erwartet. Ihre Tätigkeiten als Privatdetektivin reichen von nicht existent bis lachhaft. Vielleicht wäre es stimmiger gewesen, sämtliche Figuren als Teenager anzulegen und in einem für sie passenden Umfeld agieren zu lassen. Die Handlung ist unterhaltsam, auch wenn sie einen nicht gerade an den Lesesessel fesselt. Und das zuckersüße Happy End? Ganz wie in Disney-Filmen.

Nichtsdestotrotz ist dieses Buch frische, unverbrauchte Literatur. Jung, frech, dynamisch. Aber eben noch ausbaufähig. Ich bin gespannt, was wir von Frau MacKay noch zu lesen bekommen werden, und das meine ich durchweg positiv.

 

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Sandra Regnier: „Das geheime Vermächtnis des Pan“ Band 1

Pan1

Sandra Regnier
Carlsen Verlag
ISBN: 9783551313805
8.99€

 

Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent – denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will … (Klappentext)

Langatmiger Teenie-Kitsch voll Klischees!

Geschichten von Elfen und Feen sind ja nicht so mein Ding, aber der Klappentext klang recht interessant und die zahlreichen positiven Bewertungen schienen für das Buch zu sprechen. Nach den ersten zehn Seiten war ich noch in fröhlichster Lesestimmung, denn die Hauptfigur ist von einem ganz anderen Kaliber. Übergewichtig, mit Zahnspange, ausgeleierten Klamotten und nerdigem Verhalten. Er, Leander FitzMor, sieht dagegen absolut göttlich aus. Er ist ein Halbelf und laut einer Prophezeihung ist ihm die pummelige Felicity zur Braut bestimmt. Also will er sie kennenlernen. Wie ausgerechnet diese beiden komplett gegensätzlichen Charaktere zusammenfinden sollen, versprach äußerst unterhaltsam zu werden. Die Enttäuschung folgte auf dem Fuße.

So viel Potenzial allein in der Konstellation der beiden Hauptfiguren. Endlich einmal eine Heldin, die nicht Standard ist. Warum wird das nicht bis zum Ende durchgezogen? Schneller als gedacht wird aus dem häßlichen Entlein ein wunderschöner Schwan. Es ist zum Heulen, dass die Idee derart vergeudet wurde.

Auf den ersten 300 Seiten gibt es nicht viel Abwechslung. Schulalltag und Teenie-Geplänkel. Lee ist der schönste Junge der Schule, Felicity fühlt sich zu dick und häßlich, um überhaupt in seiner Nähe zu sein. Von ihrer Familie wird sie nur ausgenutzt, runtergemacht und beklaut. Aschenputtel 2.0! Zum Glück ist Lee eine gute Fee, die Top-Designer und Stylisten auf Kurzwahl hat. So wird Felicity wie schon erwähnt zum schönen Schwan aufgehübscht und bezirzt auf einer Aftershowparty sogar ihren Lieblingsstar. Innerlich ist sie ja auch schon immer wunderschön gewesen. Ihre männlichen Freunde haben das lange vorher erkannt und stehen selbstverständlich heimlich auf sie. Überhaupt stehen eigentlich alle Männer auf Felicity, da sie ja so ungemein schlagfertig ist.

Seitenweise folgen die gleichen Phrasen. Aber bei 20 sich wiederholenden Szenen würden wohl jedem die Wörter ausgehen.

Ab Seite 300 mischt sich dann ein bisschen Fantasy in die Handlung. Zeitreisen. Oha – wer hätte damit gerechnet? Es wird sogar ein bisschen spannend. Allerdings nur ganz kurz, denn das Buch endet bei etwas über 400 Seiten. Wo genau ging es um das im Titel versprochene ‚geheime Vermächtnis‘? Mehr als einen Halbsatz fast am Ende des Buches konnte ich nicht finden.

Der Schreibstil von Frau Regnier vermag leider auch nicht über die mangelhafte Handlung hinwegzutäuschen. Sehr begrenztes Vokabular, schlichte Satzkonstruktion, kein Feingefühl für einen flüssigen Text. Hier hätte das Lektorat einschreiten müssen. Das Buch liest sich, als hätte eine Zwölfjährige ihren Tagträumen Ausdruck verliehen. Für eine andere Zielgruppe ist ‚Das geheime Vermächtnis des Pan‘ ohnehin gänzlich ungeeignet. Das Beste am Buch ist noch das Cover.

 

Pan2

Die Pan-Trilogie, Band 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan.
8.99€

 

 

 

Pan3

Die Pan-Trilogie, Band 3: Die verborgenen Insignien des Pan.
8.99€

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Kathrin Lange: „Herz aus Glas“

37 Herz aus Glas

Kathrin Lange
Arena Verlag
ISBN: 978-3401069784
16.99€

 

 

Wenn du dich verliebst, wirst du sterben.

Juli ist wenig begeistert, die Winterferien auf Martha’s Vineyard verbringen zu müssen. Auf der Insel trifft sie den verschlossenen David, dessen Freundin bei einem Sturz von der Klippe ums Leben gekommen ist. Obwohl er ihr mit abweisender Kälte begegnet, fühlt Juli sich sofort zu dem gut aussehenden Jungen hingezogen. Doch dann erfährt sie von einem jahrhundertealten Fluch, der für den Tod weiterer Mädchen verantwortlich sein soll. Eine geisterhafte Stimme beginnt, ihr Warnungen zuzuflüstern und bald weiß Juli nicht mehr, was Realität ist und was Traum. Als sie sich schließlich auch noch in David verliebt, gerät sie in tödliche Gefahr. (Klappentext)

Seit ich den Titel des Buches nur flüchtig aus dem Augenwinkel streifte, hatte ich diesen Ohrwurm, der mich während des Lesens über alle Seiten hinweg begleitete. Eine Miniversion des Sängers Ben – inklusive Wollmütze – saß beständig am unteren Seitenrand und schmetterte inbrünstig: Du wirfst Steine in mein Herz aus Glas. – Es ist mein Herz aus Glahahas!

Das Thema zieht sich konsequent durch das gesamte Buch. Angefangen bei der Covergestaltung, die eine nicht zu leugnende Ähnlichkeit mit Kerstin Giers Rubinrot aufweist. Plus rubinroten Herzens – aus Glas selbstverständlich – in der Mitte. Damit nicht genug. Alle zwei Seiten betont die Hauptfigur Juli, wie gläsern sich ihr Herz anfühlen würde. Insgesamt also eine runde Sache.

Ich hüte mich, von der Handlung allzu viel preiszugeben. Jeder, der den Mystery-Thriller noch lesen möchte, sollte selbst die spannende Auflösung entdecken können. Lesenswert ist das Buch allemal!

Wie bereits im Klappentext beschrieben, reist Juli gemeinsam mit ihrem Vater nach Martha’s Vineyard. Zu einer Zeit, die wie ich finde äußerst geheimnisvoll angehaucht ist. Der Zeitraum Zwischen den Jahren bezeichnet die Tage zwischen Weihnachten und dem 6. Januar und ist mit reichlich Aberglauben aufgeladen. Eine sehr düstere Einbettung der Handlung.

Julis Vater ist Schriftsteller und widmet seine Zeit auf Martha’s Vineyard der Fertigstellung seines Buches. Somit ist Papa viel zu beschäftigt, um Juli bei der Entdeckung der Rätsel und Geheimnisses von Haus Sorrow – passender kann der Handlungsort kaum heißen – im Weg zu stehen. Es scheint ein beliebter Schachzug bei Autoren zu sein, die Eltern der Hauptfiguren als abwesend anzulegen. In wie vielen Romanen sind sie nicht zu sehr von ihrer Arbeit eingenommen, getrennt lebend oder gar tot? Vielleicht mögt ihr einmal darauf achten.

Juli soll sich um David kümmern, den Jungen mit den traurigen Augen, dessen Verlobte sich unter recht sonderbaren Umständen das Leben nahm. Ein wenig verwunderlich ist es dann doch, dass sich ausgerechnet ein junges Mädchen eines selbstmordgefährdeten und zu tiefst depressiven jungen Mannes annehmen soll. Für die Geschichte ist dies jedoch unerlässlich. Juli stöbert in der Vergangenheit von Haus Sorrow und dessen Bewohnern und stößt auf einen Fluch, der plötzlich auch sie zu erfassen scheint.

Die Grenzen zwischen Realität und Traum sind kaum noch zu erkennen. Menschliche Abgründe verschmelzen mit dem Übernatürlich. Darin liegt der besondere Reiz des Buches und macht es zu einem unheimlichen Lesevergnügen. Kathrin Lange versteht es, eine Atmosphäre zu schaffen, die den Leser fesselt. Die düstere Zeit zwischen den Jahren, das stürmische Wetter Martha’s Vineyards sind so überzeugend beschrieben, dass ich den salzigen Geschmack der Gischt auf den Lippen zu schmecken und den Wind auf den Klippen zu spüren glaube.

Ein wirklich gelungener Thriller mit der richtigen Mischung aus Mystery und Romantik!

 

Herz-in-Scherben

Teil 2 erschienen am 9. Januar 2015

Ist schon bestellt! Rezension folgt!

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Jennifer L. Armentrout: „Dämonentochter. Verbotener Kuss.“Band 1

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Jennifer L. Armentrout
cbt-Verlag
ISBN: 9783570380437
8.99€

 

Alex‘ Mutter wurde von Dämonen verwandelt und macht nun Jagd auf Menschen. Einzig Alex kann sie aufhalten. Doch sie ist noch keine voll ausgebildete Dämonenjägerin. Als Alex‘ Mutter einen Freund ihrer Tochter entführt, bleibt Alex keine Wahl. Sie zieht in einen Kampf auf Leben und Tod, und stellt sich allein ihrer größten Angst … (Klappentext)

Aller guten Dinge sind drei!

Am Anfang dachte ich noch, dieser Roman wäre ähnlich wie Dark Elements. (Wir erinnern uns? Layla war ebenfalls die Tochter eines Dämons.) Aber Gargoyles kommen gar nicht drin vor. Vielmehr geht es um griechische Götter bzw. deren Nachkommen auf Erden, die sich selbst als Reinblütige bezeichnen. Zwangsläufig muss es auch solche geben, die nicht reinen Blutes sind. Hier genannt Daimonen – die Schreibweise hat mich echt verwirrt. Warum können das nicht stinknormale Dämonen sein? Im Titel heißt es doch auch nicht Daimonentochter.

Und es gibt Halbblüter, zu denen auch die Hauptfigur Alex zählt. Halbblüter haben die Wahl zwischen zwei Schicksalen. Entweder werden sie wie Sklaven der Reinblüter gehalten oder am Covenant – eine Art Hogwarts – zu Gardisten und Wächtern ausgebildet, um die Reinblüter zu beschützen. Nicht wirklich eine Wahl. Diese ganze Einteilung in Rein- und Halbblüter zieht einen Rattenschwanz von wenig überraschenden Problemfeldern nach sich, die ständig und in aller Ausführlichkeit ausgebreitet werden. Für meinen Geschmack war zu viel die Rede vom reinen Blut und unterjochten Halbblütern.

Alex kommt nach dreijähriger Abwesenheit zurück zum Covenant. Ein Großteil des Romans handelt davon, dass sie die verlorenen Jahre innerhalb einiger Wochen durch intensives Training mit dem Schnuckel-Reinblut Aiden aufholt, um ihr Studium zum neuen Semester am Covenant wieder aufnehmen zu können und kein Dasein in Sklaverei fristen zu müssen. Dass Alex sich in ihren Trainer verknallt, obwohl strengstens verboten, ist ja wohl selbstverständlich. Leider bleibt die Figur Aiden ein wenig blass und ich konnte nicht nachvollziehen, warum er sich in sie verlieben sollte. Ich fand Alex eher unsympathisch, arrogant, aggressiv und in ihren Entscheidungen ziemlich dumm.

Die einzig coole Socke ist Seth, der Apollyon. Sprich die Buffy unter den griechischen Halbgöttern, denn: In jeder Generation gibt es den einen, den Auserwählten… Tja, Pustekuchen, nicht in dieser Generation. Aber ich verrate schon wieder zu viel.

Also solltet ihr ein Buch suchen, das euch unterhält, aber problemlos auch mal aus der Hand gelegt werden kann, dann könnt ihr zu Dämonentochter von Jennifer Armentrout greifen. Ihr Schreibstil sorgt wie gewohnt für einen angenehmen Lesefluss und die Handlung ist einigermaßen spannend.

Weitere Bücher der Reihe:

 

dämonentochter2

 

Dämonentochter. Verlockende Angst. Band 2

 

 

dämonentochter3

 

Dämonentochter. Verführerische Nähe. Band 3

 

 

dämonentochter4

 

Dämonentochter. Verwunschene Liebe. Band 4

erscheint am 9. März 2015

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Jennifer L. Armentrout: „Obsidian. Schattendunkel.“

obsidian

Jennifer L. Armentrout
Carlsen Verlag
ISBN: 9783551583314
18.90€

 

 

Ein dunkles Geheimnis scheint über dem winzigen Städtchen zu liegen, in das die siebzehnjährige Katy gerade erst umgezogen ist. Im umliegenden Gebirge sollen merkwürdige Lichter gesehen worden sein, leuchtende Menschengestalten … Viel schlimmer findet die leidenschaftliche Buchbloggerin Katy jedoch, dass die nächste Bibliothek meilenweit weg ist und sie kein Internet hat. Bis sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln und ein Junge die Tür öffnet, so düster und geheimnisvoll wie der Ort selbst: Daemon Black. (Klappentext)

Teenie-Romantik vom Feinsten!

Es gibt zwei Arten, wie Liebesgeschichten ablaufen.
Nummer 1: Sie kamen, sahen und liebten sich.
Nummer 2: Erst hassten, dann liebten sie sich.
Obsidian fällt in die zweite Kategorie, die ohnehin die vielversprechendste ist, da sie das breite Spektrum von bitterbösen Wortgefechten, Missverständnissen, Eifersucht und unterdrückten Gefühlen eröffnet. (Wohingegen es bei Nummer 1 ausschließlich um schwülstige Liebesbekundungen im Stile von Ich liebe dich so sehr. – Nein. Ich liebe dich viel mehr! geht.)
Die Hauptcharaktere, Katy und Daemon, sind gut ausgearbeitet, sie sind stark und leidenschaftlich, impulsiv. Katy fühlt sich zwar ab dem ersten Moment zu Daemon hingezogen – Wer täte das nicht, wenn ein halbnackter Adonis vor einem stünde? – aber sie verliert nicht den Verstand vor lauter Verliebtheit. Dafür gibt Daemon sich auch alle Mühe, das größte Arschloch der westlichen Hemisphäre zu sein, um Katy von seinem Geheimnis fernzuhalten. Die spannungsgeladenen und heißen Szenen zwischen den beiden sind zahlreich. Sie gehen nicht gerade zimperlich miteinander um und die Wortgefechte zwischen den beiden verleihen der Handlung die nötige Würze.
Und die hat sie auch etwas nötig. Denn neu ist die Geschichte leider nicht. Was nicht zwangsläufig heißt, dass sie schlecht ist! Das Konzept ist zwar bekannt und tritt in eine Reihe mit Twilight, der Göttlich-Trilogie und wie sie alle heißen, aber all diesen Werken ist doch eines gemein. Sie haben einen enormen Erfolg vorzuweisen. Was nichts anderes bedeutet, als dass sich das Konzept bewährt hat.
Jennifer L. Armentrouts Schreibstil fesselt, die Figuren sind schlagfertig, die Handlung ist durchdacht und weit und breit kein Vampir in Sicht. Ich wusste nicht, welches Geheimnis sich hinter Daemon und seiner Schwester Dee verbirgt. Daher fieberte ich der Auflösung entgegen und war doch einigermaßen überrascht.
Die Schwächen von Obsidian haben mir nichts ausgemacht. Ganz im Gegenteil, ich fand das Buch großartig und spreche hiermit eine klare Leseempfehlung aus. Für Genrefans ist das Buch ein wahrer Genuss.

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Jennifer L. Armentrout: „Dark Elements – Steinerne Schwingen“

DarkElements
 
 
Jennifer L. Armentrout
MIRA Taschenbuch
ISBN: 978-3956490484
12.99€
 
 
 

Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut – und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet … und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft! (Klappentext)

Mein erstes Buch von Jennifer L. Armentrout – und ich habe es verschlungen!

Zugegeben, am Anfang war ich etwas skeptisch, ich erwartete abgedrehte Fantasy, zu der man ein Lexikon benötigt, um die vielen verschiedenen Wesenheiten mit ihren Fantasienamen auseinanderzuhalten. Aber schon auf der ersten Seite wurde ich eines Besseren belehrt. In Dark Elements wird das Übernatürliche locker in die Welt von uns Normalsterblichen verwoben. Ich war überrascht von Frau Armentrouts flüssigem Schreibstil und einer Handlung, die vom ersten Satz an fesselt.

Es geht um Gargoyles. Ein erfrischend unverbrauchtes Thema. Denn ganz ehrlich, all die Vampire und Werwölfe hängen mir zum Hals raus. Im Vorteil ist jedoch klar der, der bereits die Gargoyles aus der gleichnamigen Zeichentrickserie kennt. Diese Typen sind steinerne Wächter, die die Menschen vor Dämonen bewahren. Optisch eine Kreuzung aus Hell Boy und einer Fledermaus.

Layla – die Hauptfigur – ist zur Hälfte eine von ihnen und zur Hälfte ein Dämon, was sie in die Außenseiterrolle in ihrer Ersatzfamilie versetzt, die auf eine reinblütige Herkunft beharren. Da Layla außerdem die Fähigkeit besitzt, einem die Seele mittels Kuss zu rauben, ist es verständlich, dass die Wächter aus ihrem Umfeld einigen Abstand wahren. Die Spannungsfelder sind klar definiert und das Drama vorprogrammiert. Leider ist Layla keine besonders tiefgründige Figur, über die sich die Autorin allzu viele Gedanken gemacht haben kann. Etwas mehr Aktionismus wäre wünschenswert gewesen. Vielleicht, dass sie ein bisschen mehr wie Buffy ist, statt sich streckenweise wie ein Kleinkind zu benehmen.

Über Laylas Mängel mag man allerdings hinwegsehen, sobald Roth auftaucht. Er ist der sexy männliche Part, der in keiner guten Geschichte fehlen darf. Er ist der Kronprinz der Hölle, verdammt heiß und hat immer einen coolen Spruch auf den Lippen. Als auffälligster Figur gebührt ihm die Hauptrolle im dramatischen Showdown am Ende, woraus der Cliffhanger für Band 2 resultiert. Ich will nicht zu viel verraten, ihr sollt das Buch schließlich lesen!

Wie bereits erwähnt, beherrscht Frau Armentrout das Schreibhandwerk meisterhaft. Besonders gelungen, die Beschreibung der Kampfszenen für ein atemberaubendes Kopfkino. Weniger gründlich hat nur das Lektorat gearbeitet. Abgesehen von fehlenden Artikeln und einigen Tippfehlern, über die ich mich trotz meiner Pingeligkeit jetzt nicht echauffieren möchte, treten weit größere Unzulänglichkeiten auf, wie etwa plötzliche Wechsel in der Erzählperspektive. Die Geschichte wird aus Laylas Sicht erzählt, aber an manchen Stellen – teilweise mitten im Satz – wechselt der Ich-Erzähler zu einem auktorialen Erzähler. Da hat wohl einer nicht aufgepasst. Aber egal. Ihr werdet es nicht bereuen, dieses Buch gelesen zu haben. Es ist seichte Fantasy mit sexy Typen, wirklich witzigen Dialogen und überraschenden Wendungen.

Sehr spannender und gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe!

 

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Alexandra Pilz: „Zurück nach Hollyhill“

16.99 €
Emily kann es nicht fassen! Am Tag ihres Abiturs erhält sie einen Brief ihrer verstorbenen Mutter, in dem diese Emily in geheimnisvollen Worten beschwört, das Dorf aufzusuchen, das einst ihre Heimat war. Kurzerhand steigt Emily in München ins Flugzeug – und landet allein und vom Regen durchnässt mitten im englischen Dartmoor. Hilfe naht in Form eines Geländewagens, darin Matt, der attraktivste Junge, den Emily je gesehen hat. Als sie ihn nach dem Weg nach Hollyhill fragt, verändert Matt sich jedoch schlagartig. War er zuvor offen und hilfsbereit, stimmt er nun nur widerwillig zu, Emily nach Hollyhill zu bringen. Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch das einsame Moor landen sie schließlich in dem winzigen Dorf, dessen Bewohner zwar alle ein wenig schrullig, aber freundlich zu Emily sind. Nur Matt, der Junge, in den sie sich Hals über Kopf verlieben könnte, gibt ihr bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Gefühl, unerwünscht zu sein. Bis eines Nachts ein Mörder auftaucht und Emily entführt. Und plötzlich findet sie sich im Jahr 1981 wieder – und dort sind die gewöhnungsbedürftige Mode und ein grimmiger Matt ihr geringstes Problem … (Klappentext)

Wenn es nach mir geht, kann es gar nicht genug Zeitreise-Romane geben. Meine Freude über ‚Zurück nach Hollyhill‘, das einem wegen des quietschgelben Covers ins Auge springt, war also enorm. Ohne viel Drumherum erhält Hauptfigur Emily von ihrer Großmutter ein altes Schmuckstück und einen Brief. Beides stammt von Emilys verstorbener Mutter. Der Brief enthält die Aufforderung, deren Heimatdorf Hollyhill aufzusuchen. Gesagt, getan. Auf dem Weg dorthin begegnet Emily auch sogleich der männlichen Hauptfigur Matt. (Typ mürrisches Sahneschnittchen und unerlässliche Zutat für einen gelungenen Jugendroman.) Praktischerweise kommt Matt aus Hollyhill und macht auch sonst auf ziemlich geheimnisvoll.

Hollyhill ist ein winziges Dorf voll skurriler Bewohner. Leider sind die Charaktere etwas zu schwammig umrissen, um Hollyhill wirklich Leben einzuhauchen. In dieser Hinsicht hätten ihre Macken und schrulligen Angewohnheiten ruhig mehr herausgestrichen werden können. Als Leser konnte ich nur im Ansatz erahnen, dass mir hier sehr interessante Gestalten begegnen, die alle ein großes Geheimnis hüten. Vielleicht liegt es an der Vielzahl der Figuren? Vielleicht lernen wir sie in der Fortsetzung näher kennen?

Die Besonderheit Hollyhills: Das ganze Dorf samt Bewohner reist in der Zeit. Eine brillante Idee, die so noch nicht dagewesen ist. Allein deshalb ist das Buch lesenswert. Hinzu kommt ein Mörder, der so wahnsinnig ist, dass mir beim Lesen ein kalter Schauer über den Nacken kroch. Um diesen kranken Typen dingfest zu machen, werden Emily und Hollyhill in die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts versetzt. Das heißt Vokuhila, Schulterpolster, Nena und falsches Nutella aus der Tube. Eine wundervolle Zeit, aus deren Klischees die Autorin so viel mehr hätte herausholen können.

Leider kommt beim Lesen aber keine Spannung auf. Emily trifft in der Vergangenheit ihre Eltern und entdeckt ihre eigene Fähigkeit, die sie zu einem wichtigen Mitglied der kleinen Gemeinschaft in Hollyhill machen könnte. Wenn sie sich denn entschließen würde, dort zu bleiben. Aber Emily ist noch zu ungefestigt und unsicher, um eine Entscheidung zu treffen. Um irgendwas muss es schließlich in der Fortsetzung gehen, nicht wahr? Also ich bin gespannt, habe den zweiten Band schon bestellt und bin ziemlich optimistisch, dass es besser wird.

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